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SYDNEY, 23. April 2026 /PRNewswire/ -- First Graphene Limited (ASX: FGR; „First Graphene" oder „das Unternehmen") (FRA:M11) (OTCQB:FGPHF) freut sich, die Ergebnisse eines weltweit ersten Produktionsversuchs mit Graphen-verstärkten Dachziegeln bekannt zu geben, der gemeinsam mit dem größten Hersteller und Lieferanten von Betonfertigteilen im Vereinigten Königreich, FP McCann, durchgeführt wurde.

Im Rahmen des fünfmonatigen Projekts wurden 40 Tonnen des mit PureGRAPH® angereicherten Zements, der vom First Graphene-Partner Breedon Group entwickelt wurde, zur Herstellung von mehr als 10.000 Ziegeln im FP McCann-Werk in Cadeby im Vereinigten Königreich verwendet.
Die fertigen, mit Graphen verstärkten Zementdachziegel wurden auf Qualität, Effizienz und das Potenzial zur Reduzierung der Kohlenstoffemissionen sowie auf Leistungsbeständigkeit geprüft.
Durch den Produktionsprozess konnte eine Reduzierung der Kohlenstoffemissionen um bis zu 14 % über den gesamten Lebenszyklus hinweg erzielt werden, was die Vorteile von Graphen für Zement hinsichtlich einer geringeren Kohlenstoffbelastung unterstreicht. Zudem konnte die erforderliche Zementmenge für die Ziegel um bis zu 8 % reduziert werden.
Bemerkenswert ist, dass der Versuch bestätigte, dass mit Graphen angereicherter Zement, der als CEM-II klassifiziert ist, im Vergleich zu CEM-I die gleichen Dachziegel mit derselben Festigkeit bei geringerem Materialverbrauch und niedrigeren Kosten herstellen kann.
Die Ziegel werden für verschiedene Projekte eingesetzt, darunter auch für die Verlegung an einem neuen Gebäude am Standort Cadeby von FP McCann.
Nach Vorliegen der Ergebnisse wurden Gespräche mit Partnern aus der Industrie aufgenommen, um das Interesse an den mit Graphen verstärkten Dachziegeln für Projekte im gesamten Vereinigten Königreich zu ermitteln.
Die Regierung des Vereinigten Königreichs hat sich zudem verpflichtet, in den nächsten drei Jahren mehr als eine Million bezahlbare und nachhaltige neue Wohnungen zu schaffen, und fördert innovative Baulösungen, um dieses Ziel zu erreichen.
Dieses Projekt wurde im Rahmen der „Contracts for Innovation" (Verträge für Innovation) des Department for Energy Security and Net Zero (DESNZ) sowie des Programms „Resource Efficient Construction Impacts" (Auswirkungen ressourceneffizienten Bauens) des Department for Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA) gefördert.
Die Studie festigt den Einstieg von First Graphene in den globalen Zementdachziegelmarkt, der bis 2034 auf 11,8 Milliarden US-Dollar anwachsen soll[1].
Michael Bell, Geschäftsleiter und Geschäftsführer von First Graphene, sagte:
„Die Ergebnisse dieses ersten Versuchs mit Graphen-verstärkten Zementdachziegeln in Zusammenarbeit mit FP McCann haben die Machbarkeit und die Leistungsvorteile eines emissionsärmeren Zementprodukts für die Bauindustrie erneut bestätigt.
Die Reduzierung des Zementbedarfs um bis zu 20 % wirkt sich erheblich auf den Kohlenstoff-Fußabdruck dieser Dachziegel aus und ebnet den Weg für nachhaltigere Häuser und Gebäude.
Während Industrie und Regierungen nach innovativen Lösungen für die Entwicklung einer kohlenstoffärmeren Infrastruktur suchen, haben First Graphene und FP McCann in Zusammenarbeit mit der Breedon Group einen erprobten Produktionsplan entwickelt, um Emissionsreduktionsziele zu erreichen und gleichzeitig die Leistungsfähigkeit des Materials beizubehalten oder sogar zu übertreffen."
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Schülerinnen und Schüler in Österreich, die im Rahmen der staatlichen Digitalisierungsinitiative vergünstigte Laptops oder Tablets erhalten haben, sollen künftig besser vor nicht altersgerechten Online-Inhalten geschützt werden – und zwar nicht nur im Schulnetz. Eine vom Bildungsministerium bereitgestellte neue Sicherheitskonfiguration sorgt dafür, dass Apps und Websites mit radikalen, verstörenden, sexistischen oder pornografischen Inhalten auch dann gesperrt bleiben, wenn die Geräte über öffentliche oder private WLANs etwa im Zug oder im Schnellrestaurant mit dem Internet verbunden sind. Eltern können die Voreinstellungen erweitern und zusätzliche Sperren einrichten.
Seit Ende März steht den Schulen ein zentrales Konfigurationsservice des Ressorts zur Verfügung, mit dem die Jugendschutzeinstellungen automatisiert auf die Endgeräte aufgespielt werden können. Zielvorgabe des Bildungsministeriums ist eine "schnellstmögliche Umsetzung im April". Betroffen sind alle mehr als 600.000 Laptops und Tablets, die seit 2020 im Zuge der Digitalisierungsinitiative an Schülerinnen und Schüler ausgegeben wurden. Die Eltern sollen von den einzelnen Schulen über den Ablauf und den Zeitpunkt der Umstellung informiert werden.
Mit Stichtag 1. April hatten sich nach Angaben des Ministeriums bereits 14 Prozent der Mittel- und Sonderschulen sowie der AHS-Unterstufen an den zentralen Konfigurationsdienst angebunden. Zusätzlich gibt es eine nicht bezifferte Zahl von Schulen, die die Einstellungen eigenständig nach Anleitung umgesetzt haben. Bei der technischen Umsetzung meldet das Ressort bislang einen reibungslosen Verlauf, auch die Lehrergewerkschaft berichtet nach eigenen Angaben derzeit von keinen Beschwerden im Zusammenhang mit der neuen Konfiguration.
Kern des neuen Konzepts ist ein einheitlicher "Basisschutz", der bei Bedarf durch die Erziehungsberechtigten angepasst werden kann. Über das Bildungsportal oder gemäß den Vorgaben der jeweiligen Schule lassen sich einzelne Schutzfunktionen wie Webfilter oder die Installation von Apps individuell aktivieren und deaktivieren. Wer strengere Regeln wünscht, kann mithilfe lokaler Administratorenrechte zusätzliche Schutzsoftware aufspielen, etwa um auch die Bildschirmzeit der Kinder zu begrenzen. Für Eltern, denen der vom Ministerium vorgeschlagene Webfilter beispielsweise aus Datenschutzgründen zu weit geht, ist eine Opt-out-Lösung vorgesehen, mit der sich von Teilen der Voreinstellungen Abstand nehmen lässt.