HELENA RUBINSTEIN X EMPOW'HER: MIT DEM „WOMEN FUTURE MAKERS AWARD" WIRD DIE NÄCHSTE GENERATION AVANTGARDISTISCHER UNTERNEHMERINNEN GEFÖRDERT

15.04.2026

PARIS, 15. April 2026 /PRNewswire/ -- HELENA RUBINSTEIN und EMPOW'HER, eine europäische Nichtregierungsorganisation, die sich für weibliches Unternehmertum mit positiver Wirkung einsetzt, geben voller Stolz die Gewinnerinnen des aktuellen „Women Future Makers Award" bekannt.

Vanessa Barzasi (BIOBRIGHT - Great Britain) and Bonney Magambo (HEMOFAB – France), the two female entrepreneurs winners of the latest Women Future Makers Award.

Die Zeremonie fand im „Le Visionnaire" in der Rue Royale – dem historischen Zentrum der Innovation bei L'Oréal – statt und würdigte visionäre Frauen, deren Projekte einen positiven Einfluss auf Umwelt und Gesellschaft haben.

Getreu der philanthropischen Initiative HELENA POWERS führt dieser Preis das kühne Vermächtnis unserer Gründerin fort. In einer Welt, in der Frauen in Führungspositionen nach wie vor die Ausnahme sind, setzt sich HELENA RUBINSTEIN dafür ein, dass sie zur Norm werden. Durch maßgeschneiderte Business-Coaching-Angebote und Workshops zur Stärkung des Selbstbewusstseins hilft die Marke Frauen dabei, ihre beruflichen Ambitionen zu verwirklichen.

Moderiert wurde die Zeremonie von Melody Madar, die den Geist des „Schicksal selbst in die Hand nehmen" verkörpert. Als Mitbegründerin von Propulsio und Les Éclaireuses sowie als Mitglied der Forbes 30 Under 30 hat Mélody ein Medienunternehmen aufgebaut, das Millionen erreicht. Ihre Expertise im Bereich der digitalen Disruption und ihr Engagement für weibliche Führungskräfte lieferten die perfekte Energie, um diejenigen zu feiern, die die Welt von morgen gestalten.

Der Abend bot einen eindrucksvollen Erfahrungsbericht von Sandra Rey (Forbes 30 Under 30, MIT Innovator), die über die Schließung ihres ersten Unternehmens berichtete. Weit entfernt von einer Geschichte des Scheiterns ist ihr Weg von der Designstudentin zur Tech-CEO, die eine öffentliche Liquidation meisterte, eine Meisterklasse in Resilienz. Indem sie detailliert beschrieb, wie sie ihren Weg „neu gestaltete", um Anima zu gründen  - einen Venture Builder für naturinspirierte Wissenschaft –, lieferte sie einen inspirierenden Fahrplan für die neue Generation von „Future Makers".

Nach einem strengen Auswahlverfahren zeichnete die Jury zwei außergewöhnliche Projekte aus:

  • Vanessa Barzasi mit BIOBRIGHT (Großbritannien):eine innovative Lösung in der maritimen Industrie.  BIOBRIGHT entwickelt autonome Umweltüberwachungssysteme, um Luft- und Wasserqualität in Echtzeit zu erfassen. Die Jury lobte Vanessas wissenschaftliche Führungsrolle und ihre Fähigkeit, eine hochtechnische „Biotech"-Lösung für schadstofffreie Häfen und Ozeane einzusetzen.
  • Coup de Cœur" - Bonney Magambo mit HEMOFAB  (Frankreich): Dieses MedTech-Startup revolutioniert die Dialyseversorgung durch den FAV Protector Sleeve. Diese patientenorientierte Innovation wurde entwickelt, um das tägliche Leben und die Gesundheit von Patienten mit Nierenversagen zu verbessern.

Die Gewinnerinnen erhalten eine finanzielle Förderung sowie die Teilnahme am „Empow'Her Fellowship Program", wo sie von Masterclasses zur persönlichen Weiterentwicklung und fachkundiger Betreuung profitieren, um ihre Wirkung zu vergrößern.

Im Einklang mit dem Engagement der Marke für Nachhaltigkeit wurde die Veranstaltung mit minimalem ökologischen Fußabdruck organisiert, mit Trophäen aus recycelten Materialien und Partnerschaften mit engagierten lokalen Lieferanten.

Kontakt:

olivia.besson@loreal.com

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Steigende Mieten belasten Schweizer Haushalte – Parteien ringen um Rezepte

13.04.2026

Die Debatte über steigende Mieten und Wohnungsnot entwickelt sich in der Schweiz zu einem der dominierenden innenpolitischen Konfliktfelder. In der SRF-«Arena» unter dem Titel «Miet-Irrsinn» prallten Vertreterinnen und Vertreter von SP, SVP, Mitte und Grünen aufeinander – und stritten nicht nur über Zahlen und Instrumente, sondern auch über die grundsätzliche Frage, was den Druck auf dem Mietmarkt überhaupt treibt. Im Zentrum standen die Rolle der Zuwanderung, die Bautätigkeit, die Renditebegrenzung im Mietrecht sowie der Umgang mit mutmasslich überhöhten Mieten.

Die Ausgangslage ist angespannt. In der Schweiz wohnen rund 60 Prozent der Bevölkerung zur Miete. Gemäss einem Mietbarometer, das im Auftrag des Mieterinnen- und Mieterverbandes erstellt wurde, geben rund 40 Prozent der Haushalte mehr als ein Drittel ihres Einkommens für die Miete aus. Damit steigen die Wohnkosten schneller als die Reallöhne; ein immer grösserer Anteil des Budgets fliesst in die Miete. Gleichzeitig sinkt der Anteil leerstehender Wohnungen: Per 1. Juni 2025 waren landesweit weniger als 50'000 Wohnungen unvermietet – statistisch steht nur noch etwa eine von 100 Wohnungen leer. Fällt die Leerwohnungsziffer unter ein Prozent, gilt dies offiziell als Wohnungsnot; diese Schwelle ist derzeit bereits in zahlreichen Kantonen unterschritten.

SVP-Nationalrat Manfred Bühler führt den Engpass vor allem auf die Zuwanderung zurück. Die Migrationspolitik sei der «Haupttreiber für die Nachfrage», argumentierte er in der Sendung. Würde die Nettozuwanderung auf 20'000 Personen pro Jahr reduziert, liesse der Druck auf dem Mietmarkt rasch nach, so seine These. Mitte-Politikerin Tina Deplazes dagegen verweist auf ein ganzes Bündel struktureller Faktoren: Individualisierung, mehr Ein- und Zweipersonenhaushalte, ein generell gestiegener Wohnraumbedarf sowie die Alterung der Gesellschaft. Zuwanderung erhöhe zwar ebenfalls die Nachfrage und damit die Preise, es handle sich dabei aber um Personen, die auf dem Arbeitsmarkt benötigt würden.

SP-Nationalrätin Jacqueline Badran und Grünen-Nationalrat Michael Töngi legten den Fokus stärker auf die Angebots- und Regulierungsseite. Deplazes macht ein zu tiefes Bautempo für die Knappheit verantwortlich, während Töngi die mangelnde Durchsetzung des Mietrechts kritisiert und eine periodische Überprüfung der Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben fordert. Badran wiederum sieht «illegale» Mietüberhöhungen als zentrales Problem und verweist auf den im Schweizer Mietrecht verankerten Rendite-Deckel. Nur in einer «unkontrollierten Immobilienwirtschaft» könnten Vermieter Preise nach oben durchsetzen, etwa wenn Gutverdienende aus dem Ausland ohne Weiteres 7'000 Franken für eine Vierzimmerwohnung bezahlten. Würden die Renditebegrenzungen konsequent durchgesetzt, hätte die Zuwanderung auf die Miethöhen keinen Effekt, hält sie dagegen. Die konträren Lesarten – Nachfragebremsen durch Migrationspolitik auf der einen, striktere Regulierung und mehr Bauaktivität auf der anderen Seite – zeigen, wie weit der politische Konsens bei der Suche nach Antworten auf den «Miet-Irrsinn» derzeit entfernt ist.