SEOUL, Südkorea, 16. September 2026 /PRNewswire/ -- Hanwha Power gab am 15. September bekannt, dass das Unternehmen auf der GASTECH 2026, der weltweit größten Gas- und Energiemesse in Bangkok, Thailand, die grundsätzliche Genehmigung (Approval in Principle, AiP) des American Bureau of Shipping (ABS) für das Konzeptdesign eines 22.000 Kubikmeter großen LNG-Bunkerschiffs erhalten hat.

Auf der GASTECH 2026 betrieb Hanwha Power einen gemeinsamen Stand mit wichtigen Tochterunternehmen aus den Bereichen Schifffahrt und Energie, darunter Hanwha Ocean und Hanwha Engines, und präsentierte umfassende maritime Lösungen – von umweltfreundlichen Schiffsumbauten und Antriebssystemen bis hin zu Schiffsausrüstung und verwandten Technologien.
Die Zeremonie zur Übergabe des Zertifikats fand am 15. September (Ortszeit) statt. Anwesend waren Hoon-min Kim, Leiter des Geschäftsbereichs Marine Solutions bei Hanwha Power, Jong-kyu Hwang, Vizepräsident und Leiter des Bereichs Technical Solutions, sowie wichtige Vertreter von ABS.
Mit diesem AiP hat Hanwha Power sein Angebot an mittelgroßen und großen LNG-Bunkerschiffen mit einem Fassungsvermögen von 7.500 bis 22.000 CBM vervollständigt.
Ein wesentliches Merkmal ist die im Entwurf vorgesehene LNG-Ammoniak-Multiladungsfähigkeit, die den Transport sowohl von LNG als auch von Ammoniak – einem aufstrebenden sauberen Kraftstoff der nächsten Generation – ermöglicht. Der Entwurf umfasst die Ladungsbehältertechnologie Mc-CⓇ aus hochmanganhaltigem Stahl, die eine Anpassung an zukünftige alternative Kraftstoffe mit minimalen Änderungen ermöglicht und Reedereien langfristig mehr Flexibilität und Wettbewerbsfähigkeit bietet.
Angesichts des Einsatzprofils von Bunkerfahrzeugen in Küstengewässern hat Hanwha Power ein hybrides elektrisches Antriebssystem eingesetzt, das die Landstromversorgung (OPS) mit einem Energiespeichersystem (ESS) integriert. Dies minimiert schädliche Emissionen während des Liegezeitbetriebs oder des Einsatzes in Küstengebieten und verbessert gleichzeitig die Betriebseffizienz und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit.
Hanwha Power integrierte zudem Kerntechnologien der Unternehmensgruppe, darunter Dual-Fuel-Generatorsätze, ESS, die Integration des elektrischen Energiesystems, ein integriertes Automatisierungssystem sowie ein Ladungsumschlagsystem. Durch deren Integration strebt das Unternehmen an, die Wettbewerbsfähigkeit und die Synergien seines integrierten Engineering- und Beschaffungspakets (EP) zu maximieren.
„Diese ABS-AiP-Zertifizierung ist ein weiterer wichtiger Meilenstein, der die technologische Zuverlässigkeit und wirtschaftliche Tragfähigkeit von Hanwha Power auf dem globalen Markt für umweltfreundliche Schiffe unter Beweis stellt", sagte Hoon-min Kim, Leiter des Geschäftsbereichs Marine Solutions bei Hanwha Power. „Aufbauend auf den einzigartigen Kompetenzen der Hanwha-Gruppe im Bereich sauberer Technologien werden wir globale Reeder weiterhin mit optimierten integrierten Lösungen für den Übergang zu einem nachhaltigeren Seeverkehr versorgen."

View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/hanwha-power-erhalt-von-abs-die-grundsatzliche-genehmigung-fur-den-konzeptentwurf-eines-22-000-cbm-lng-bunkerschiffs-302879557.html
Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.