HANNOVER, Deutschland, 16. April 2026 /PRNewswire/ -- TeamViewer stellt auf der Hannover Messe zentrale Erweiterungen seiner Industrie-Lösungen Agentless Access und Assist AR vor. Damit stärkt das Unternehmen sein KI-gestütztes Angebot an der Schnittstelle von Operational Technology (OT) und IT. Beide Innovationen adressieren zentrale Herausforderungen in der industriellen digitalen Transformation wie etwa Stillstandszeiten, Cyber-Risiken und zunehmend komplexe Systeme.

Gateway für sicheren Fernzugriff in Kooperation mit Bechtle
Agentless Access von TeamViewer ermöglicht einen direkten, Zero-Trust-basierten Fernzugriff auf OT–Systeme, ohne dass dafür Software auf dem Endgerät installiert werden muss. Der Zugriff erfolgt stattdessen über ein vorgeschaltetes Gateway. Auf der Hannover Messe präsentieren TeamViewer und Bechtle ein entsprechendes Hardware-Gateway, das bereits mit Agentless Access vorkonfiguriert ausgeliefert wird. Die Plug-and-Play-Lösung ermöglicht Unternehmen sicheren und skalierbaren Fernzugriff sowie die Verwaltung industrieller Systeme.
Ergänzt wird die Bechtle-Partnerschaft durch eine neue Version von Agentless Access mit erweiterter Protokollunterstützung. Dadurch ist ein nahtloser und sicherer Zugriff auch auf ältere Systeme wie Windows XP möglich. IT- und OT-Teams können diese Systeme somit weiterhin isoliert betreuen und dennoch Anwendungsfälle wie Remote–PLC–Programmierung oder Fernzugriff umsetzen.
Augmented Reality und KI für intelligentere Fehlerbehebung
Darüber hinaus zeigt TeamViewer eine KI-gestützte Erweiterung seiner Lösung Assist AR. Diese versetzt Serviceteams in die Lage, Expertenwissen zu erfassen, um Probleme anschließend schneller und konsistenter zu beheben. Durch die Kombination von Augmented Reality mit TeamViewers KI–Agent Tia und dessen proprietärem Datenpool erhalten Support-Mitarbeiter während eines Videoanrufs in Echtzeit Hinweise dazu, wie ähnliche Probleme in der Vergangenheit gelöst wurden. So steht Expertenwissen genau dann und dort zur Verfügung, wo es gebraucht wird. Das vereinfacht Supportprozesse und hilft Herstellern dabei, Stillstand, Kosten und operative Risiken zu reduzieren.
Oliver Steil, CEO von TeamViewer, sagte: „Produzierende Unternehmen gewinnen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil, indem sie die KI–getriebene Transformation beschleunigen, Abläufe modernisieren und dabei gleichzeitig Komplexität und Risiken begrenzen. Gemeinsam mit starken Partnern wie Bechtle arbeiten wir daran, sicheren Zugriff und KI–gestützte Assistenz fest in den industriellen Arbeitsalltag zu integrieren. So kann Innovation auch in hochgradig heterogenen Bestandsumgebungen skalieren."
TeamViewer CEO in Diskussionsrunden auf der Hannover Messe
Die digitale und KI–gestützte Transformation der Fertigungsindustrie steht im Mittelpunkt von zwei Bühnenauftritten von Oliver Steil, CEO von TeamViewer, auf der Hannover Messe:
TeamViewer auf der Hannover Messe 2026
Demos der Lösungen Agentless Access und Assist AR sind am TeamViewer–Stand in Halle 15, Stand E52 live zu erleben. Das Hardware-Gateway kann zudem am Stand von Bechtle (Halle 17, Stand E20) live besichtigt werden.
Über TeamViewer
TeamViewers Digital-Workplace-Plattform ermöglicht effizientes, digitales Arbeiten durch die Optimierung und Automatisierung von Prozessen.
Was 2005 als Software für den Fernzugriff auf Computer begann, um Dienstreisen zu vermeiden und Produktivität zu steigern, entwickelte sich schnell zum branchenweiten Inbegriff von Fernwartung und IT-Support; und wird von hunderten Millionen Menschen weltweit zur Unterstützung bei IT-Problemen genutzt. Heute vertrauen mehr als 635.000 Kunden weltweit auf TeamViewer – von kleinen und mittelständischen Betrieben bis hin zu großen Konzernen – um digitale Arbeitsplätze für Büroangestellte und Industriefachkräfte effizienter zu gestalten.
Unternehmen aus allen Branchen nutzen die KI-gestützten Lösungen von TeamViewer, um Störungen an digitalen Endgeräten jeder Art zu verhindern und zu beheben, IT-Netzwerke und Industrieanlagen effizient zu verwalten und Prozesse mit Augmented-Reality-Funktionen zu optimieren. Auch dank der Integrationen mit führenden Technologiepartnern hilft TeamViewer seinen Kunden dabei, Ausfallzeiten zu reduzieren, IT-Probleme schneller zu lösen und digitale Arbeitsabläufe zu verbessern. In einer Zeit des globalen Wandels – geprägt von hybriden Arbeitsmodellen, neuen Technologien und Fachkräftemangel – bietet TeamViewer einen klaren Mehrwert: höhere Produktivität, schnellere Einarbeitung neuer Talente und eine gesteigerte Zufriedenheit von Kunden und Mitarbeitenden.
TeamViewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt weltweit rund 1.900 Mitarbeitende. Im Jahr 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 768 Millionen Euro. Die TeamViewer SE (TMV) ist an der Frankfurter Börse gelistet und gehört zum SDAX.
Mehr Informationen unter www.teamviewer.com.
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Die Berner Staatsanwaltschaft hat nach einer Strafanzeige von Bundesrätin Karin Keller-Sutter ein Verfahren wegen Beschimpfung und Verleumdung eröffnet. Auslöser ist ein Vorfall auf der von Elon Musk kontrollierten Plattform X: Ein Nutzer hatte den integrierten KI-Chatbot Grok am 10. März dazu aufgefordert, die FDP-Bundesrätin mit „total verf**ktem Gassen-Slang“ und in vulgär-sexistischer Sprache zu attackieren. Grok lieferte daraufhin öffentlich ein entsprechendes Posting, das der Nutzer später wieder löschte.
Keller-Sutter reichte eine Anzeige gegen unbekannt ein. Es sei grundsätzlich nötig, sich gegen derartige frauenfeindliche Äusserungen zur Wehr zu setzen und die Täter in ihre Schranken zu weisen, liess ihre Medienstelle ausrichten. Ihr Sprecher bezeichnete den zugrunde liegenden Frauenhass gegenüber mehreren Schweizer Zeitungen als etwas, das nicht als normal oder akzeptabel empfunden werden dürfe. Die Behörde Bern-Mittelland bestätigte die eingeleiteten Ermittlungen; in welche Richtung weiter untersucht wird, sei Sache der Staatsanwaltschaft, heisst es.
Brisanz erhält der Fall, weil die Finanzministerin die Strafverfolger ausdrücklich darum bittet zu prüfen, ob die Verantwortlichen bei X den Chatbot Grok im Wissen oder gar in der Absicht zur Verfügung stellen, um Straftaten zu ermöglichen. Damit steht nicht nur der einzelne Nutzer im Fokus, sondern auch die Frage, welche rechtliche Verantwortung Plattformbetreiber und KI-Anbieter für durch ihre Systeme generierte Inhalte tragen. Der mutmassliche Urheber des Posts, ein 75-jähriger Schweizer mit gut 1300 Followern, sprach gegenüber Medien von einer „harmlosen technischen Übung“.
Über die Schweiz hinaus gerät Grok bereits unter regulatorischen Druck. Die EU-Kommission hatte nach Kritik an sexualisierten KI-Bildern im Zusammenhang mit dem Dienst im Januar ein Verfahren gegen X eingeleitet. Brüssel wirft dem Unternehmen vor, die Risiken bei der Einführung seiner Künstlichen Intelligenz auf der Online-Plattform nicht ausreichend bewertet und reduziert zu haben. Auch Malaysia kündigte Anfang Jahr an, rechtlich gegen Musks Konzern vorgehen zu wollen. Vor diesem Hintergrund könnte das Berner Verfahren zu einem Pilotfall werden, wie Strafrecht, Gleichstellung und KI-Regulierung im digitalen Umfeld zusammenspielen.