NEW YORK, June 4, 2026 /PRNewswire/ -- As part of New York Tech Week, MuleRun successfully hosted "Go AI Native with MuleRun – Key Features Update" on June 3, convening leaders from fintech, e-commerce, marketing, and technology to explore how AI Agents are reaching scaled adoption — and how enterprises can become truly "AI Native."

A Lineup of Industry Heavyweights
The event featured three distinguished speakers:
Go AI Native with MuleRun
In his keynote, Cheng Fu noted that AI Agents have moved beyond concept into scaled deployment. "The real breakthrough isn't the technology itself, but turning AI into a trusted, collaborative member of the team." Every attendee, he emphasized, can build an AI Agent tailored to their own workflow — "not a future vision, but something you can do today."
MuleRun is purpose-built to help organizations at every stage — from one person company to SMBs to large enterprises — go AI Native. In just eight months, it has surpassed one million users and is rapidly expanding into the enterprise market.
Panel: AI Is Not a Silver Bullet, but an Apprentice to Be Cultivated
Panelists agreed that companies most often fail by treating AI as a substitute for people, overlooking business fundamentals and human judgment.
Cheng Fu argued AI's true value is acting as a "high-IQ analyst" handling 80% of repetitive work, while creativity and human connection remain human-led. Companies should empower frontline employees to become the "AI builders" of their own workflows, rather than blindly hiring AI engineers.
Looking ahead, "dual-skilled" talent — fluent in both AI tools and human-centric skills — will define the next generation of roles. The panel concluded that AI's real value lies not in replacing individuals, but in reshaping organizations: only by evolving into truly AI Native organizations can enterprises unlock the compound potential of efficiency and creativity.
"Don't expect AI to replace your taste — let it amplify your judgment."
— Cheng Fu, Principal Product Manager, MuleRun
About MuleRun — MuleRun helps every company go AI Native. Learn more at mulerun.com.
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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.