GAC Group wird zum 14. Mal in Folge in die Fortune-Global-500-Liste aufgenommen und unterstreicht damit anhaltendes globales Wachstum

31.07.2026

GUANGZHOU, China, 31. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Kürzlich veröffentlichte Fortune seine Global-500-Liste für 2026, in der GAC Group zum 14. Mal in Folge vertreten ist und damit einen weiteren Meilenstein auf dem globalen Entwicklungsweg des Unternehmens erreicht.

Dass GAC nach seiner erstmaligen Aufnahme nun bereits seit 14 Jahren ununterbrochen auf der Liste vertreten ist, spiegelt den langjährigen Einsatz des Unternehmens für die Entwicklung hochwertiger Produkte und die Schaffung von Mehrwert für die Kunden wider. Dieser Erfolg unterstreicht GACs Beitrag zur Weiterentwicklung der chinesischen Automobilindustrie und verdeutlicht zugleich den Wandel des Unternehmens von einem führenden Automobilhersteller auf dem Heimatmarkt zu einem zunehmend global agierenden Automobilkonzern.

2026 ist für GAC ein Meilensteinjahr. Am 16. Juli rollte das 30-millionste Fahrzeug im Werk von GAC vom Band. Vom ersten Fahrzeug bis zur Auslieferung des 30-millionsten Fahrzeugs legte GAC diesen Weg in nur 29 Jahren zurück und erreichte damit ein beeindruckendes „GAC-Tempo". Hinter diesem Erfolg stehen die Kaufentscheidungen und das Vertrauen von Dutzenden Millionen Kunden, GACs langjähriges Engagement für Qualität und Sicherheit sowie die Entschlossenheit des Unternehmens, die Elektrifizierung und den Wandel hin zu intelligenten Technologien voranzutreiben. Dies spiegelt zugleich den umfassenderen Wandel der chinesischen Automobilindustrie von mengengetriebenem zu wertorientiertem Wachstum wider.

GACs Auslandsgeschäft entwickelte sich im ersten Halbjahr 2026 weiterhin dynamisch: Die Exporte beliefen sich insgesamt auf 121 483 Fahrzeuge und lagen damit 132 % über dem Vorjahreswert. Das Unternehmen ist mittlerweile in mehr als 110 Ländern und Gebieten tätig, verfügt über 746 Vertriebs- und Servicestellen sowie 7 Produktionswerke im Ausland und hat insgesamt mehr als 540 000 Fahrzeuge exportiert. Die Märkte in verschiedenen Regionen verzeichneten ein kräftiges Wachstum: Im asiatisch-pazifischen Raum belegte GAC in Hongkong (China) bei den Verkäufen von Elektro-Pkw den ersten Platz, während das Unternehmen in Thailand beim Marktanteil im Elektrotaxi-Segment an der Spitze liegt; in Amerika erzielten Mexiko und Bolivien herausragende Ergebnisse; mehrere Länder im Nahen Osten sowie in Afrika verzeichneten dreistelliges Wachstum; zudem hat GAC Märkte wie das Vereinigte Königreich und Spanien erschlossen, während im österreichischen Werk in Graz die Serienproduktion angelaufen ist und damit die weltweite Lokalisierung weiter beschleunigt.

Nach 14 Jahren in Folge auf der Fortune-Global-500-Liste wird GAC seinen Kurs im Zuge der qualitativen Weiterentwicklung und globalen Transformation der Branche fortsetzen, seiner unternehmerischen Verantwortung gerecht werden, seinen Verpflichtungen nachkommen sowie gemeinsam mit seinen Kunden weltweit voranschreiten.

Weitere Informationen zu GAC finden Sie auf: https://www.gacgroup.com/en oder folgen Sie uns in den sozialen Medien.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.