GUAYAQUIL, Ecuador, 14. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die ecuadorianische Tourismusbehörde hat „Ecuador 2026" gestartet, eine internationale Tourismuskampagne, die den Fußball als Plattform nutzt, um das Land in einer Phase, in der dieser Sport weltweit besonders stark im Blickpunkt steht, bei Zielgruppen auf der ganzen Welt zu bewerben.

Die Initiative richtet sich an eine Gruppe international bekannter Fußballspieler, die in diesem Sommer nicht an dem großen internationalen Turnier teilnehmen werden. Mit personalisierten Plakaten und Botschaften, die in den Städten zu sehen sind, in denen diese Spieler leben und spielen, lädt Ecuador sie dazu ein, das Land als Reiseziel für ihre Auszeit ins Auge zu fassen.
Die Botschaften richten sich zwar an die Spieler selbst, doch soll die Kampagne auch Millionen Fans erreichen, die in denselben Städten auf diese Plakate treffen. Mit der Sichtbarkeit weltweit bekannter Fußballstars will Ecuador 2026 das Land als Reiseziel für internationale Reisende positionieren und seine besondere Kombination aus Biodiversität, Kultur, Gastronomie und Naturschönheiten präsentieren.
„Ecuador ist ein Land, in dem Reisende innerhalb einer einzigen Reise Vulkane, Strände, den Amazonas-Regenwald, historische Städte und die Galápagos-Inseln erleben können", erklärte die ecuadorianische Tourismusbehörde. „Mit dieser Kampagne wollten wir die weltweite Reichweite des Fußballs nutzen, um Ecuador neuen Zielgruppen vorzustellen und Reisende dazu einzuladen, alles zu entdecken, was unser Land zu bieten hat."
Im Rahmen der Initiative ist die ecuadorianische Tourismusbehörde offen dafür, Besuche von eingeladenen Fußballstars zu unterstützen, die das Land aus erster Hand erleben möchten. Im Mittelpunkt der Kampagne steht jedoch vor allem die internationale Bewerbung Ecuadors sowie das Ziel, Reisende aus den Heimatländern der Spieler und den Städten, in denen die Spieler leben und spielen, dazu zu inspirieren, Ecuador als Ziel für künftige Reisen in Betracht zu ziehen.
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Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.
Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.
Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.
Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.