FAIR PLAY MENARINI INTERNATIONAL AWARD: BEBE VIO UND FABIO CARESSA GEHÖREN ZU DEN STARS DER 30. AUSGABE

16.06.2026

FLORENZ, Italien, 16. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Zwei neue herausragende Persönlichkeiten halten Einzug beim „Fair Play Menarini International Award". Die paralympische Fechtikone Bebe Vio und der renommierte Sportkommentator Fabio Caressa gehören zu den Protagonisten der 30. Ausgabe des Preises, die am 2. Juli im Teatro del Maggio Musicale Fiorentino in Florenz stattfindet.

30th anniversary of Fair Play Menarini International Award

Ihre Namen bereichern die ohnehin schon außergewöhnliche Liste der Preisträger, zu der auch  Armand Duplantis, Gianfranco Zola, Gregorio Paltrinieri, Achille Polonara, Antonella Palmisano, Chiara Mazzel, Daniele Garozzo, Simone Anzani sowie dem Trio Davide Ghiotto, Andrea Giovannini und Michele Malfatti.

Als internationales Symbol für Mut, Belastbarkeit und sportliche Spitzenleistungen ist Bebe Vio eine der gefeiertsten Paralympics-Athletinnen ihrer Generation. Als Paralympics-Siegerin und mehrfache Welt- und Europameisterin im Florettfechten hat sie nun eine neue Herausforderung in der Para-Leichtathletik in Angriff genommen. Neben ihrer sportlichen Karriere engagiert sie sich für die art4sport-Stiftung, die Prothesen für Kinder und Jugendliche mit Behinderungen finanziert, erforscht und entwickelt und so den Zugang zum paralympischen Sport fördert.

Fabio Caressa, einer der bekanntesten Sportmoderatoren Italiens, wird mit dem Franco-Lauro-Sonderpreis „Narrating Emotions" ausgezeichnet. Mit seinem unverwechselbaren Stil, seiner Leidenschaft und seinem Talent als Geschichtenerzähler hat er einige der unvergesslichsten Momente der italienischen Sportgeschichte begleitet und den Wettkampf in ein gemeinsames Erlebnis verwandelt.

Die Ankündigung erfolgte in Florenz im Rahmen der Pressekonferenz zur Vorstellung der Preisverleihung 2026. Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem die nächste Generation sportlicher Talente mit dem „Fair Play Menarini Special Fiamme Gialle ‚Study and Sport' Award" gewürdigt, der von der Fair Play Menarini Foundation in Zusammenarbeit mit dem CONI Toskana und der Sportabteilung der Guardia di Finanza ins Leben gerufen wurde. Die diesjährige Auszeichnung ging an Azzurra Severini, einen aufstrebenden Star im Beach-Sprint-Rudern und eine hervorragende Schülerin, sowie an die Finalisten Tancredi Mancuso und Letizia Gioffredi.

„Bebe Vio und Fabio Caressa in der Fair Play Menarini-Familie willkommen zu heißen, erfüllt uns mit großem Stolz", sagten Luca Lastrucci, Valeria Speroni Cardi und Filippo Paganelli, die Vorstandsmitglieder der Fair Play Menarini Foundation – „Sie verkörpern zwei wesentliche Dimensionen des Sports: die Fähigkeit, durch außergewöhnliche Leistungen zu inspirieren, und die Fähigkeit, durch das Erzählen von Geschichten Emotionen zu vermitteln. Gleichzeitig unterstreicht der Sonderpreis „Study and Sport" der Fiamme Gialle, wie wichtig es ist, sportliche Spitzenleistungen mit der Bildung in Einklang zu bringen, und ermutigt junge Menschen, ihre Ziele sowohl im Wettkampf als auch im akademischen Bereich zu verfolgen."

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.