Erste Implantation des transkatheterbasierten Mitralklappensystems ProStyle M® von KingstronBio im Rahmen der nationalen multizentrischen konfirmatorischen Studie erfolgreich durchgeführt

09.04.2026

SHANGHAI, 9. April 2026 /PRNewswire/ -- Am 12. März 2026 wurde die erste Implantation des ProStyle M® Transcatheter Mitral Valve System (ProStyle M®) im Rahmen seiner konfirmatorischen klinischen Studie unter ausschließlicher Ultraschallführung erfolgreich durchgeführt. Das Produkt wurde von der KingstronBio Technology (Changshu) Co., Ltd. (KingstronBio) eigenständig entwickelt. Der Eingriff wurde von Professor Wang Chunsheng und Professor Wei Lai von der Abteilung für Herzchirurgie des Zhongshan Hospital, das der Fudan University angeschlossen ist, durchgeführt und markierte den offiziellen Start der nationalen multizentrischen konfirmatorischen klinischen Studie zu ProStyle M®

Zuvor hatte ProStyle M® eine zweijährige First-in-Man-Studie (FIM) mit insgesamt 10 Patienten mit einem Durchschnittsalter von 71 Jahren durchlaufen. Die Studienergebnisse zeigten eine ausgezeichnete Verankerungsleistung; in keinem Fall wurde eine Regurgitation beobachtet. Mit dem Fortschreiten der klinischen Studie werden weitere Daten gewonnen, um die Sicherheit und Wirksamkeit des Produkts zu bestätigen.

KingstronBio betrachtet Innovation als seine zentrale Triebkraft und ist seit langem intensiv im Herzklappenbereich tätig. Das Unternehmen verfügt im In- und Ausland über eine Reihe patentierter Technologien, darunter die Micro-Ex™ Technologie zur Verringerung von Verkalkungen sowie die AirBo™ Trockenspeichertechnologie für Herzklappen.

Mit einem langfristigen Fokus auf Forschung, Entwicklung sowie Herstellung von Produkten für strukturelle Herzerkrankungen umfasst das Produktportfolio von KingstronBio unter anderem biologische Herzklappenprothesen, Annuloplastieringe, Biopatches für die Herzchirurgie sowie vorinstallierte trockene Transkatheter-Aortenklappen. KingstronBio will Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Mitralinsuffizienz sicherere und verlässlichere Behandlungsoptionen bieten.

Herausforderungen und Durchbrüche

Die Mitralinsuffizienz (MR) ist die häufigste Herzklappenerkrankung in China. Der Transkatheter-Mitralklappenersatz (TMVR) ist ein hochmodernes Gebiet der interventionellen Therapie struktureller Herzerkrankungen, steht jedoch seit langem vor technischen Herausforderungen, darunter komplexe anatomische Strukturen, das Risiko einer Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts sowie Schwierigkeiten bei der Verankerung und Abdichtung künstlicher Klappen.

Informationen zu ProStyle M®

Bewältigung zentraler klinischer Herausforderungen: Durch den Einsatz eines exzentrischen Strukturdesigns werden der Schwierigkeitsgrad des Eingriffs und das Risiko einer Obstruktion des linksventrikulären Ausflusstrakts reduziert, während zugleich eine stabile Verankerungsleistung und eine gute hämodynamische Leistung erreicht werden.

Fortführung der patentierten Kerntechnologien: Es kommt das exklusive Micro-Ex Verfahren zur Verringerung von Verkalkungen zum Einsatz, um verbliebene Zelltrümmer, Phospholipide und aktive Glutaraldehydgruppen im Perikard zu entfernen, wodurch die Verkalkung der Klappensegel wirksam verzögert und die langfristige Haltbarkeit der Klappensegel verbessert werden kann. Gleichzeitig verbessert die AirBo Ventil-Trockenspeichertechnologie die Haltbarkeit und Biokompatibilität des Ventils weiter.

Informationen zu KingstronBio

KingstronBio konzentriert sich auf die Forschung und Entwicklung sowie die Herstellung von Produkten im Bereich der strukturellen Herzkrankheiten. Mit Innovation als zentraler Triebkraft ist das Unternehmen tief im Herzklappenbereich verankert und will chinesischen Herzärzten hochwertige innovative Medizinprodukte bieten.

F&E-getriebene Innovation

Das Forschungsteam des Unternehmens, das von Beijing Distinguished Experts geleitet wird, verfügt im In- und Ausland über zahlreiche Patente auf den Gebieten der Biomaterialverarbeitung sowie der Trockenkonservierungstechnologie.

Micro-Ex Technologie zur Verringerung von Verkalkungen: Der Einsatz der patentierten Mikroemulsions-Extraktionstechnologie zur tiefgehenden Entfernung von Zelltrümmern und Phospholipiden im Gewebe sowie zur Modifizierung und Eliminierung von Aldehydgruppen reduziert die Klappenverkalkung signifikant, wie in Tierstudien bestätigt wurde.

AirBo Trockenmembran-Behandlungstechnologie: Durch eine spezielle ionische Flüssigkeit wird die Trockenlagerung von Rinderperikardgewebe ermöglicht, wobei molekulares Wasser erhalten bleibt, um die Flexibilität des faserigen Kollagens zu bewahren.

Die oben erwähnte Micro-Ex echnologie zur Verringerung von Verkalkungen sowie die AirBo Technologie zur Trockenkonservierung wirken synergetisch zusammen und können die Widerstandsfähigkeit gegen Verkalkung sowie die langfristige Haltbarkeit von Rinderperikard-Patches deutlich verbessern.

Umfassende Produktpalette

Gestützt auf patentierte Technologien sowie Produktionskapazitäten hat das Unternehmen die lokale Produktion und Vermarktung von Produkten wie biologischen Herzklappenprothesen, Annuloplastieringen, Biopatches für die Herzchirurgie sowie bereits auf dem Einführsystem vorinstallierten Transkatheter-Aortenklappen in Trockenform umgesetzt und wird sich zudem darum bemühen, chinesischen Patienten verlässlichere Behandlungsoptionen anzubieten.

LEIDENSCHAFT FÜR DAS LEBEN, INNOVATION FÜR DIE GESUNDHEIT

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Andri Silberschmidt wird zur Schlüsselfigur im Zürcher FDP-Poker um die Regierung

14.04.2026

Die Zürcher FDP setzt bei den Regierungsratswahlen 2027 konsequent auf Konzentration: Parteivorstand und Spitze wollen Nationalrat Andri Silberschmidt als einzigen offiziellen Kandidaten ins Rennen schicken. Der 31- beziehungsweise 32-jährige Unternehmer und Nationalrat soll den frei werdenden Sitz von Volkswirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh verteidigen und damit die bürgerliche Mehrheit in der siebenköpfigen Kantonsregierung sichern. Die formelle Nomination ist an der Delegiertenversammlung im Juni 2026 vorgesehen.

Silberschmidt, der seit 2019 im Nationalrat sitzt und zuvor im Zürcher Gemeinderat politisierte, positionierte sich bei seiner Vorstellung klar als wirtschaftsliberaler Kandidat. Der Kanton Zürich sei seine Heimat, hier habe er gewohnt, sein Unternehmen gegründet und seine „politischen Sporen abverdient“, sagte er. Priorität habe ein wirtschaftlich starker Kanton, in dem sich Unternehmen wohlfühlen. Als möglicher direkter Nachfolger für die Volkswirtschaftsdirektion nannte er neben Standortpolitik auch Verkehr, Sicherheit und Bildung als Schwerpunkte. FDP-Präsident Filippo Leutenegger beschreibt ihn als Vertreter einer zukunftsgerichteten, gesellschafts- und wirtschaftsliberalen Politik, der Eigenverantwortung, Unternehmertum und einen schlanken Staat betone und über Parteigrenzen hinweg Mehrheiten suchen könne.

Der Entscheid, zunächst nur mit einem Einerticket anzutreten, ist innerhalb des bürgerlichen Lagers umstritten. Politgeograf Michael Hermann bezeichnet das Vorgehen als verpasste Chance: Angesichts von sicher drei und bis zu fünf frei werdenden Sitzen in der Regierung sei der Verzicht auf eine aktive Rückeroberung des zweiten, 2019 an die Grünen verlorenen FDP-Sitzes ein „dürftiges Ziel“ für die traditionsreiche Kantonalpartei. Zumal der Sitz der Mitte-Partei als wacklig gilt, falls Regierungsrätin Silvia Steiner nicht mehr antreten sollte. Leutenegger verweist hingegen auf Risikomanagement: Man wolle „keine übermässigen Ansprüche stellen“, um nicht politisch „auf die Nase zu fallen“. Berichte, wonach potenzielle Kandidatinnen zuletzt mehrfach abgesagt hätten, verstärken den Eindruck eines strategischen Rückzugs auf die Kernaufgabe Sitzsicherung.

Für Spannungen sorgt der FDP-Kurs insbesondere bei der SVP. Kantonalpräsident Domenik Ledergerber spricht von einer Enttäuschung und wirft den Freisinnigen vor, den fünften bürgerlichen Regierungssitz faktisch kampflos preiszugeben. Er erinnert an die Kräfteverhältnisse vor 2019, als SVP, FDP und Mitte gemeinsam fünf der sieben Sitze hielten. Als Reaktion prüft die SVP nun, ihrerseits mit einem Dreierticket anzutreten. Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli hat ihre erneute Kandidatur bereits angekündigt, zusätzliche Namen sollen von einer Findungskommission vorgeschlagen werden; die Delegiertenversammlung will im Juli über das Ticket entscheiden. Die FDP hält ihr langfristiges Ziel von zwei Regierungssitzen zwar aufrecht, will eine zweite Kandidatur aber nur dann lancieren, falls es ausserhalb des bürgerlichen Lagers zu einer Vakanz kommt – etwa wenn parteilose oder mitte-nahe Amtsinhaber nicht mehr antreten.