Eine Studie von Economist Enterprise mit Unterstützung von HCLTech bestätigt, dass das Vertrauen in KI in der Telekommunikations-, Medien-, Halbleiter- und Technologiebranche (TMT) hoch ist, die geschäftliche Wirkung jedoch weiterhin begrenzt bleibt.

27.07.2026

NEW YORK und NOIDA, Indien, 27. Juli 2026 /PRNewswire/ -- HCLTech (NSE: HCLTECH) (BSE: HCLTECH), ein weltweit führendes Technologieunternehmen, gab heute die Veröffentlichung eines neuen Forschungsberichts von Economist Enterprise bekannt, dem Business-to-Business-Geschäftsbereich von The Economist Group, der Organisationen Medienlösungen sowie Analyse- und Informationsdienste anbietet. Der von HCLTech unterstützte Bericht untersucht die Veränderung der Wettbewerbsgrenzen zwischen den Branchen Telekommunikation, Medien und Technologie (TMT) durch KI sowie die wachsende Kluft zwischen dem Optimismus der Führungskräfte und der messbaren geschäftlichen Wirkung.

Basierend auf Erkenntnissen von mehr als 200 Führungskräften der obersten Ebene aus Telekommunikations-, Medien-, Technologie- und Halbleiterunternehmen in den USA sowie Europa zeigt die Studie, dass KI die Konvergenz im gesamten TMT-Ökosystem beschleunigt und Unternehmen zwingt, traditionelle Branchengrenzen zu überdenken, da Wettbewerber, Partner sowie angrenzende Branchen zusammenwachsen und so neue Quellen für Wachstum, Differenzierung sowie Wertschöpfung schaffen.

Die Studie hebt zudem ein Paradoxon beim geschäftlichen Nutzen von KI hervor: Während 91 % der Unternehmen der Ansicht sind, dass ihre KI-Investitionen Ergebnisse liefern, kann nur ein Drittel den damit erzielten geschäftlichen Nutzen messen, wodurch sich eine entscheidende Frage stellt: Wie können Unternehmen das volle Potenzial von KI ausschöpfen, wenn sie deren Wertbeitrag nicht verlässlich quantifizieren können?

Der Bericht hebt zudem eine Umsetzungslücke beim Übergang von Experimenten mit KI zu deren Einsatz in großem Maßstab hervor. Zwar hat die Weiterqualifizierung von Beschäftigten bei künftigen KI-Investitionen höchste Priorität, doch verfügen derzeit nur 20 % der Unternehmen im Rahmen ihrer KI-Initiativen über eine Strategie zur Weiterbildung im Bereich KI oder zur Einstellung entsprechender Fachkräfte. Trotz der raschen Einführung von KI berichten zudem nur 17 % der Unternehmen, dass Governance die Funktionsweise ihrer KI-Systeme aktiv prägt.

„Unsere Studie macht deutlich, dass Branchenführer erkennen, wie KI neue Erlösmodelle erschließen, Kundenbeziehungen stärken sowie den Kontakt zu ihren Endkunden vertiefen kann", sagte Charlotte Bullard Davies, leitende Expertin für Forschungsmethoden und Innovation bei Economist Enterprise. „Unternehmen, die strategische Ausrichtung, Zusammenarbeit im Ökosystem sowie konsequente Governance erfolgreich miteinander verbinden, werden für künftiges Unternehmenswachstum am besten aufgestellt sein."

„Die einstigen Grenzen zwischen den einzelnen TMT-Bereichen lösen sich rasch auf, da KI auf allen Ebenen der Wertschöpfungskette verankert wird", sagte Anil Ganjoo, Leiter für Wachstum sowie globaler Leiter des Bereichs Telekommunikation, Medien und Technologie bei HCLTech. „Die nächste Ära des Wachstums und der Wettbewerbsvorteile wird Unternehmen gehören, die über das Experimentieren mit KI sowie deren Einführung hinaus zur Industrialisierung übergehen und ihre KI-Investitionen nutzen, um messbare geschäftliche Wirkung zu erzielen, unverwechselbare Erlebnisse zu schaffen sowie neue Wachstumsquellen zu erschließen."

Den vollständigen Bericht The Value Edge: Powering the Next Era of TMT (Der Wertvorsprung: Die nächste Ära der TMT-Branche vorantreiben) finden Sie auf: https://www.hcltech.com/value-edge-powering-next-era-tmt.

Informationen zu Economist Enterprise

Economist Enterprise ist der Geschäftsbereich von The Economist Group, der Dienstleistungen für Unternehmen, Behörden sowie Finanzinstitute anbietet. Die Arbeit von Economist Enterprise beruht auf den Werten Unabhängigkeit, Integrität sowie Fortschritt von The Economist Group. Economist Enterprise stellt Organisationen die nötigen Instrumente bereit, um bessere Entscheidungen zu treffen, entschlossen zu handeln sowie auf globaler Ebene Führungsstärke zu zeigen.

Informationen zu HCLTech

HCLTech ist ein globales Technologieunternehmen mit mehr als 223 000 Beschäftigten in 60 Ländern und bietet branchenführende Kompetenzen rund um KI, digitale Technologien, Engineering, Cloud sowie Software, gestützt auf ein breites Portfolio an Technologiedienstleistungen und -produkten. Wir arbeiten mit Kunden in allen wichtigen Branchen zusammen und bieten Branchenlösungen für Finanzdienstleistungen, Fertigung, Life Sciences sowie Gesundheitswesen, Technologie und Dienstleistungen, Halbleiter, Telekommunikation sowie Medien, Einzelhandel und Konsumgüter sowie Mobilität und öffentliche Dienstleistungen. Der konsolidierte Umsatz belief sich in den 12 Monaten bis Juni 2026 auf insgesamt 14,8 Milliarden US-Dollar. Weitere Informationen dazu, wie wir Fortschritt für Sie beschleunigen können, finden Sie auf hcltech.com.

Bei Fragen zur Studie wenden Sie sich bitte an: media@economist.com

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Meredith Bucaro, Amerika – meredith-bucaro@hcltech.com  

Elka Ghudial, Europa – elka.ghudial@hcltech.com  

James Galvin, APAC – james.galvin@hcltech.com  

Nitin Shukla, Indien, Naher Osten und Afrika – nitin-shukla@hcltech.com

HCLTech Logo

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.