EcoHash, die Tochtergesellschaft von Cango für HPC und KI-Inferenz, nimmt den kommerziellen Betrieb auf

13.04.2026

DALLAS, 13. April 2026 /PRNewswire/ -- Cango Inc. (NYSE: CANG) („Cango" oder das „Unternehmen"), ein führender Bitcoin-Miner, der seine weltweiten Aktivitäten nutzt, um eine integrierte Energie- und KI-Rechenplattform zu entwickeln, gab heute den Start des offiziellen digitalen Portals für seine Tochtergesellschaft EcoHash Technology LLC („EcoHash" oder die „Tochtergesellschaft") bekannt. Auf diese Plattform kann unter www.ecohash.com zugegriffen werden, und sie dient als zentrale Schnittstelle für die Hochleistungsrechner- (HPC) und KI-Inferenz-Prozesse von EcoHash. Die Website wurde entwickelt, um die strategische Zusammenarbeit mit zwei wichtigen Zielgruppen zu optimieren: KI-Entwickler, die Rechenleistung mit geringer Latenz und in der Nähe der Datenquelle benötigen, sowie Betreiber energieintensiver Rechenzentren, die modulare Wege zur Diversifizierung ihrer Infrastruktur suchen.

Goldman Sachs Research prognostiziert, dass der Strombedarf von US-Rechenzentren bis 2030 700 TWh erreichen könnte, was größtenteils auf KI-Inferenz-Workloads zurückzuführen ist. Das maximal verfügbare Angebot liegt jedoch weiterhin bei knapp über 300 TWh, was eine strukturelle Lücke von rund 400 TWh zwischen der rasant steigenden Rechennachfrage und dem verzögerten Ausbau der Infrastruktur verdeutlicht. EcoHash begegnet diesen Herausforderungen, indem es Cangos globale Energieinfrastruktur nutzt, um standardisierte, Plug-and-Play-Rechenmodule in Verbindung mit der firmeneigenen EcoLink Orchestration Platform bereitzustellen. Dieses integrierte System bündelt und plant geografisch verteilte Rechenkapazitäten, um durch intelligentes Failover eine Verfügbarkeit auf Unternehmensniveau zu gewährleisten. Das Ergebnis: Elastische Rechenleistung mit geringer Latenz, die sich nahtlos skalieren lässt und bei Bedarf aktiviert wird.

Cango stellt für diese Initiative Fläche in seiner eigenen 50-MW-Mining-Anlage in Georgia zur Verfügung. Durch die Nutzung der bestehenden Infrastruktur und des Energiezugangs der Anlage wird der Standort Container-Modelle der gesamten Serie als „lebenden Showroom" betreiben. Diese Anlage soll nicht nur die reale Leistung unter verschiedenen thermischen und Stromversorgungskonfigurationen demonstrieren, sondern auch als strategischer Proof-of-Concept-Hub für Industriepartner im gesamten Ökosystem der digitalen Infrastruktur und des Mining dienen. Durch die Demonstration der kommerziellen Tragfähigkeit dieser Plug-and-Play-Module möchte Cango globale Partner dazu einladen, sich in das EcoHash-Netzwerk zu integrieren. Dieser kooperative Ansatz zielt darauf ab, ein robustes, global verteiltes KI-Stromnetz aufzubauen und das Georgia-Modell an Standorten mit hohem Potenzial sowohl innerhalb als auch außerhalb des aktuellen Netzwerks von Cango zu replizieren.

Jack Jin, Chief Technology Officer von EcoHash, kommentierte: „EcoHash ist das Kerninstrument unserer Strategie, eine zukunftsfähige Plattform zu entwickeln und als unser nächster Wachstumsmotor zu dienen, der nun in eine Phase der beschleunigten Kommerzialisierung eintritt. Unsere proprietäre Orchestrierungsschicht, das zentrale Nervensystem unseres Netzwerks, ist darauf ausgelegt, eine intelligente Ressourcenallokation in Echtzeit zu ermöglichen. Dies verbindet dezentrale Energieanlagen direkt mit den Anforderungen von LLM-Inferenz, generativer KI und einem wachsenden Spektrum rechenintensiver Anwendungen, während unsere Knoteninfrastruktur skaliert."

Kontakt: ir@cangoonline.com

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Luzerner Kantonalbank hält an Jahreszielen fest – Gewinn legt um 4,5% zu

13.04.2026

Die Luzerner Kantonalbank AG (LUKB) ist mit einem Ergebnis über den eigenen Erwartungen in das Jahr 2026 gestartet. Der Konzerngewinn legte im ersten Quartal um 4,5 Prozent auf 80,1 Millionen Franken zu, wie das Staatsinstitut am Freitag mitteilte. Der Geschäftserfolg als Mass der operativen Leistung stieg um 3,5 Prozent auf 90,0 Millionen Franken. Damit bestätigt die Bank ihren Ausblick für das Gesamtjahr, obwohl sie ein eingetrübtes Umfeld und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Krieg im Iran konstatiert.

Der Geschäftsertrag erhöhte sich insgesamt um 5,0 Prozent auf 182,6 Millionen Franken. Treiber war vor allem das Zinsengeschäft, das um 4,1 Prozent auf 118,4 Millionen Franken zulegte. Nach Angaben der Bank trug ein aktives Zinsmanagement zu diesem Ergebnis bei, obwohl das Quartal von sinkenden Zinsen geprägt war. Das zinsunabhängige Geschäft wuchs insgesamt um 6,7 Prozent; insbesondere das Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft profitierte von höheren Erträgen im Wertschriften- und Anlagebereich und legte um 10,7 Prozent auf 38,6 Millionen Franken zu.

Im Handelsgeschäft verzeichnete die LUKB dagegen einen leichten Rückgang: Der Erfolg sank um 4,9 Prozent auf 23,5 Millionen Franken, blieb nach Unternehmensangaben aber weiterhin über dem geplanten Wert. Auf der Kostenseite stieg der Aufwand um 5,8 Prozent auf 83,9 Millionen Franken, getrieben vor allem von höheren Personal- und Sachkosten. Dennoch verbesserte sich das Kosten-Ertrags-Verhältnis (Cost-Income-Ratio) leicht auf 45,3 Prozent nach 46,1 Prozent im Geschäftsjahr 2025 und liegt damit klar unter der eigenen Zielmarke von maximal 50 Prozent.

Beim Kreditvolumen verfolgt die Bank weiterhin einen gezügelten Wachstumskurs. Die Kundenausleihungen nahmen in der Berichtsperiode um 0,9 Prozent auf 46,8 Milliarden Franken zu, was laut Mitteilung „weiterhin Spielraum für Wachstum“ lässt. Auf Jahressicht strebt die LUKB ein Plus von 3,5 bis 5,5 Prozent bei den Ausleihungen an. In der Vermögensverwaltung kommt die Bank mit dem Ausbau ihrer Mandate zügig voran und visiert für das Gesamtjahr ein Wachstum von mindestens 1,2 Milliarden Franken an; in diesem Bereich sieht sich das Institut nach eigenen Angaben der strategischen Planung sogar etwas voraus.

Insgesamt liegt das Ergebnis des ersten Quartals 2026 nach Darstellung der LUKB über der eigenen Prognose. Dank Ertragsdiversifikation, Kostendisziplin und professionellem Bilanzmanagement fühlt sich die Bank in der Lage, trotz der Unsicherheiten rund um den Krieg im Iran am Mindestziel für den Konzerngewinn 2026 von 295 Millionen Franken festzuhalten. Diese Zielsetzung steht allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Auswirkungen des Konflikts zeitlich und räumlich begrenzt bleiben.