EcoFlow STREAM und everHome EcoTracker-Integration ist jetzt live und ermöglicht smarteres Energiemanagement für Balkonkraftwerk-Nutzer

30.04.2026

DÜSSELDORF, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- EcoFlow und everHome haben heute bekannt gegeben, dass die Integration zwischen der EcoFlow STREAM Serie und dem everHome EcoTracker IR abgeschlossen und ab sofort für everHome und EcoFlow Nutzer verfügbar ist.

Nach der Partnerschaftsankündigung auf der Solar Solutions Düsseldorf im Dezember 2025 können Nutzer nun Balkon-PV, Speicher und Smart-Meter-Daten in einem intelligenten Heimenergiesystem verbinden, das auf maximale Eigenverbrauchsoptimierung und niedrigere Stromkosten ausgelegt ist.

Die Live-Integration verbindet den everHome EcoTracker IR mit der EcoFlow STREAM Serie und ermöglicht eine Echtzeit-Abstimmung zwischen Haushaltsverbrauch, Solarerzeugung vom Balkon und Plug-in-Batteriespeicher. Das Ergebnis ist ein intelligenteres und stärker automatisiertes Energiemanagement für Nutzer, die mehr aus ihrem Balkonkraftwerk herausholen möchten.

Die EcoFlow STREAM Serie kombiniert Plug-in-Solarbatterien wie STREAM Ultra XSTREAM Ultra und STREAM AC Pro mit dem STREAM Mikro-WechselrichterSmart Plugs, dem everHome EcoTracker IR und Solarmodulen zu einem flexiblen, designorientierten Ökosystem. Über die EcoFlow App sowie intelligente Funktionen wie Energiemonitoring, smarte Steuerung und die Optimierung des Energieverbrauchs im Haushalt erweitert STREAM die Einsatzmöglichkeiten von Balkon-PV im Alltag.

Mit dieser Integration erweitert EcoFlow die Kompatibilität innerhalb des STREAM-Ökosystems und bietet Nutzern eine weitere Möglichkeit, ihren Energieverbrauch zu überwachen und zu optimieren. Die Lösung wurde als Reaktion auf die hohe Nachfrage nach mehr Flexibilität bei der Smart-Meter-Integration entwickelt und ermöglicht Haushalten den Zugriff auf Echtzeitdaten zu Verbrauch und Energieflüssen über den everHome EcoTracker, ein Steck-Lesegerät für digitale Stromzähler. Auf Basis dieser Live-Meterdaten können kompatible EcoFlow STREAM Geräte je nach tatsächlichem Energieprofil des Haushalts laden und entladen und so dazu beitragen, den Eigenverbrauch von überschüssigem Solarstrom zu maximieren, anstatt ihn ins Netz einzuspeisen. Die Integration basiert auf einer direkten Geräte-zu-Geräte-Verbindung anstelle einer cloudbasierten Anbindung und ermöglicht so eine schnellere und zuverlässigere Kommunikation.

„Diese Partnerschaft mit EcoFlow ist ein wichtiger Meilenstein, um einen smarteren Umgang mit Energie im Haushalt zugänglicher zu machen", sagt Marcel Hülsmann, Global Head of Sales & Partnerships bei everHome. „Wir freuen uns sehr, dass die Integration nun live und für Kunden verfügbar ist. Durch die Verbindung des everHome EcoTrackers mit dem EcoFlow STREAM Ökosystem profitieren Nutzer von einer praktischen und einfach zu bedienenden Lösung, mit der sie ihre Energieflüsse im Haushalt besser verstehen und optimieren können."

„Mit STREAM war es stets unser Ziel, Balkon-PV von einer einfachen Plug-in-Solarlösung zu einem intelligenten Heimenergiesystem weiterzuentwickeln", sagt Arne Herkelmann, Product Manager Europe bei EcoFlow. „Die Integration mit dem everHome EcoTracker bietet Nutzern eine weitere Möglichkeit, Echtzeit-Meterdaten des Haushalts mit Erzeugung und Speicher in einem System zu verbinden. Dies erfolgt über eine direkte Geräte-zu-Geräte-Verbindung, die eine schnellere und zuverlässigere Leistung ermöglicht. Das sorgt für mehr Transparenz, ein intelligenteres Lade- und Entladeverhalten und eine deutlich einfachere Möglichkeit, den Eigenverbrauch zu steigern, ganz ohne Bohren, komplizierte Verkabelung oder einen vom Elektriker installierten Smart Meter."

Durch die Kombination des everHome EcoTrackers IR mit der EcoFlow STREAM Serie erhalten Nutzer mehr Transparenz und Kontrolle darüber, wie Solarenergie im Haushalt erzeugt, gespeichert und genutzt wird. Die Integration ist besonders relevant für Haushalte, die eine einfache und skalierbare Energielösung suchen, die sich nahtlos in den Alltag einfügt, ohne die Komplexität klassischer Energiemanagementsysteme.

Derzeit unterstützt die Live-Funktionalität den everHome EcoTracker IR in Deutschland.

Weitere Informationen finden Sie unter www.everhome.cloud und www.ecoflow.com.

Über EcoFlow

EcoFlow ist ein globaler Pionier für umweltfreundliche Energielösungen und treibt den Umstieg zu smarterer, sauberer und unabhängiger Energie voran. Das 2017 gegründete Unternehmen ist heute die Nr. 1 im Bereich smarter Energiespeicherlösungen und ermöglicht Millionen von Menschen, die Kontrolle über ihre Energieversorgung – in Privathaushalten und darüber hinaus - zu übernehmen. Mit operativen Hauptsitzen in Seattle, Düsseldorf, Avine, Tokio und Birmingham sowie einem Geschäfts- und Datenzentrum in Singapur agiert EcoFlow als globales Netzwerk, das Forschung, Betrieb und Fertigung vereint. Die innovativen Technologien von EcoFlow unterstützen über fünf Millionen Nutzer in mehr als 140 Märkten dabei, ihre Energieversorgung intelligenter zu steuern und die Zukunft der Energienutzung weltweit neu zu gestalten.

Über everHome

Gegründet 2015 in einem Schlafzimmer des Elternhauses, ist everHome ein Smart Home Hersteller, welcher Hardware und Software in Coesfeld im Münsterland entwirft und produziert. everHomes Smart Home Ökosystem ist herstellerübergreifend und verbindet 160+Hersteller mit inzwischen 1 650+ individuellen Produkten - Plug & Play. In 2023 wurde der EcoTracker (Lesegerät für digitale Stromzähler) entwickelt. Bridge building at it´s core: everHome hat nun mit ähnlichem Ansatz starke technologische und kommerzielle Partnerschaften im Bereich der Balkonkraftwerke geformt. Als Goldstandard für Infrarot- Leseköpfe in Deutschland (45 000 verkaufte EcoTracker (DE) in 2025) erobert everHome inzwischen Europa; bereits in 5 europäischen Ländern erhältlich, folgen weitere Länder in 2026 und darüber hinaus. 

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Nicht nur Asphalt: Forscher zeigen neue Ursachen für Verkehrsstaus

30.04.2026

Wie stark der Verkehr in einer Stadt stockt, hängt weit weniger allein von der Leistungsfähigkeit des Strassennetzes ab als bislang angenommen. Eine Studie der ETH Zürich und der University of Wisconsin, veröffentlicht in der Fachzeitschrift «Nature Communications», zeigt: Entscheidend ist, wie Wohn-, Arbeits- und Freizeitquartiere räumlich angeordnet sind. Die Forschenden um den Geoinformatiker Yatao Zhang haben 30 Grossstädte weltweit – von Singapur bis Zürich – miteinander verglichen und dabei nicht nur Knotenpunkte und Verkehrsströme auf Strassen, sondern auch Bebauungsdichte, Quartiersstrukturen, Grünflächen und die Nutzung von Flächen für Wohnen, Einkauf, Sport, Verwaltung oder Bildung ausgewertet.

Für ihre Analyse griffen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf Staudaten des niederländischen Unternehmens Here Technologies zurück, das Bewegungsdaten von Fahrzeugen im Fünf-Minuten-Takt erfasst. Mit einer eigens entwickelten Methode konnten sie die wechselseitige Beeinflussung von Stadtmerkmalen und Verkehr über die Zeit hinweg beschreiben und erstmals robuste Ursache-Wirkung-Beziehungen identifizieren. Demnach führt etwa eine zersiedelte Stadtstruktur tendenziell zu mehr Verkehr, weil Distanzen länger werden und Alltagswege häufiger mit dem Auto zurückgelegt werden. Umgekehrt kann eine Mischnutzung von Wohnen und Arbeiten die Pendlerstrecken verkürzen und das Verkehrsaufkommen senken.

Die Befunde lassen sich konkret illustrieren: Ballungen von Freizeit- und Einkaufsangeboten in einzelnen Quartieren erhöhen den Wochenendverkehr, etwa durch Sportanlagen oder grosse Einkaufszentren. In Singapur etwa verstärkt die räumliche Trennung von grossen Wohngebieten und einem Dienstleistungszentrum die Kopplung zwischen Städtebau und Pendlerströmen deutlich. In Zürich ist dieser Zusammenhang laut Studie weniger ausgeprägt. «Verkehr entsteht durch das, was Menschen tun, nicht allein durch die Existenz von Strassen», fasst Erstautor Zhang die Ergebnisse zusammen.

Aus Sicht der Forschenden könnte die neue Methode mittelfristig die Stadt- und Verkehrsplanung beeinflussen. Werden die Erkenntnisse mit Detailstudien einzelner Städte kombiniert, lassen sich Szenarien simulieren: So kann etwa abgeschätzt werden, wie sich der Ausbau eines S-Bahn-Netzes auf Wohnungsbau in der Agglomeration auswirkt – und umgekehrt, wie ein rascher Anstieg von Neubauten in Vororten den Bedarf an zusätzlicher Verkehrsinfrastruktur nach sich zieht. Angesichts immer komplexerer Städte und wachsender Belastung der Verkehrssysteme sehen die Autorinnen und Autoren ein zentrales Ziel darin, Mobilität und Stadtentwicklung gemeinsam zu denken, um urbane Zentren nachhaltiger gestalten zu können.