Direkte lokale Präsenz ermöglicht schnellere Entscheidungen, flexiblere Produktentwicklung und engere Kooperation mit Einzelhändlern und Private-Label-Partnern
SEOUL, Südkorea, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- DORCO, Südkoreas führender Hersteller von Rasierprodukten, gab heute die Gründung von DORCO EUROPE mit Sitz in Deutschland bekannt. Gemeinsam mit DORCO FRANCE sowie dem bestehenden Geschäft von DORCO UK verfügt DORCO nun über drei Vertriebseinheiten in Europa.

Dieser Schritt markiert den Übergang zu einer Direct-to-Market-Struktur in Deutschland. Damit stärkt das Unternehmen gezielt die direkte Zusammenarbeit mit Einzelhändlern, Handelsketten und Private-Label-Partnern und schafft die Grundlage für schnellere, marktnähere Entscheidungen in einem der reifsten und qualitätsorientiertesten Handelsmärkte Europas.
Durch die direkte Zusammenarbeit mit Handelspartnern ohne Zwischenhändler will DORCO Entscheidungsprozesse verkürzen, Sortimentsentwicklungen beschleunigen, die Lieferkoordination verbessern und Produktlösungen flexibler an Anforderungen des Handels anpassen. Ziel ist es, Einzelhändler bei der Entwicklung wettbewerbsfähiger und differenzierter Eigenmarkenprodukte noch enger zu unterstützen.
„Deutschland ist einer der anspruchsvollsten Private-Label-Märkte Europas, in dem Geschwindigkeit, Qualität und enge Zusammenarbeit mit dem Handel entscheidend sind", sagte Kang, Managing Director von DORCO EUROPE. „Mit einer stärkeren lokalen Präsenz können wir enger mit Einzelhändlern zusammenarbeiten und gemeinsam Lösungen entwickeln, die besser auf regionale Verbraucher- und Marktanforderungen abgestimmt sind."
Die Wettbewerbsfähigkeit von DORCO basiert auf globalen Fertigungskapazitäten und nachgewiesener Produktleistung. Das Unternehmen beliefert mehr als 250 Partner in 125 Ländern, darunter 35 der weltweit 50 größten Einzelhändler, und unterstreicht damit seine Erfahrung als verlässlicher Partner des internationalen Handels.
Diese internationale Erfolgsbilanz wird zusätzlich durch unabhängige Auszeichnungen bestätigt. Der Premium-Rasierer SLEEK wurde sowohl mit dem iF Design Award 2026 als auch mit dem GOOD DESIGN Award 2025 ausgezeichnet. Das prämierte funktionale Design, unterstützt durch die eigene Produktion, hilft Private-Label-Produkten dabei, sich im Regal hervorzuheben und zugleich effizient skalierbar zu bleiben.
Das 1955 gegründete Unternehmen verfügt über mehr als 70 Jahre Erfahrung in der Klingenfertigung. DORCO unterstützt Handelspartner mit konstant hohen Produktstandards und passt sich zugleich unterschiedlichen Marktanforderungen im Marken- und Eigenmarkengeschäft an. Darüber hinaus wurden von DORCO gefertigte Produkte von Stiftung Warentest geprüft und bewertet. In der Ausgabe März 2026 erhielt ein 6-Klingen-Rasierer für Frauen die Gesamtnote „gut" (1,6), während ein 3-Klingen-Rasierer für Frauen im Vergleichstest von Damen-Systemrasierern mit „gut" (1,8) bewertet wurde.
Im Rahmen des erweiterten lokalen Engagements wird DORCO an der PLMA 2026 teilnehmen – dem ersten Messeauftritt unter Führung der neu etablierten europäischen Vertriebseinheiten. Die Veranstaltung findet am 18. und 19. Mai in Amsterdam statt (Stand 10E25) und bietet Einzelhändlern und Partnern die Möglichkeit, potenzielle Private-Label-Kooperationen direkt mit DORCO zu besprechen.
Über DORCO
DORCO wurde 1955 gegründet und entwickelt sowie produziert Rasierprodukte für globale Märkte. Mit dem Anspruch, Rasiertechnologie kontinuierlich weiterzuentwickeln, erweitert DORCO laufend sein Produktportfolio. Das vielseitige Sortiment kombiniert moderne Klingentechnologie mit ergonomischem Design und bietet leistungsstarke Rasurergebnisse mit hoher Gründlichkeit und Komfort. Laut Daten von Euromonitor International ist DORCO die weltweit meistverkaufte koreanische Marke für Herrenrasierer und Rasierklingen. Mit Fokus auf Qualität, Handwerkskunst und Nachhaltigkeit beliefert das Unternehmen Kunden in mehr als 100 Ländern. Weitere Informationen unter www.dorcoeurope.com.
Sandoz hat im ersten Quartal 2026 trotz erheblicher Verwerfungen im Penicillin-Geschäft weiteres Wachstum erzielt. Der Umsatz des Schweizer Generika- und Biosimilar-Spezialisten belief sich zwischen Januar und März auf 2,76 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 11 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zu konstanten Wechselkursen legten die Erlöse um 3 Prozent zu. Der Konzern bestätigt nach eigenen Angaben seinen Ausblick für das Gesamtjahr.
Treiber der Entwicklung war vor allem das höhermargige Biosimilar-Geschäft, das die frühere Novartis-Tochter weiter ausgebaut hat. Dagegen stand die grössere Generika-Sparte erneut unter Druck, weil sich die Marktverwerfungen im Penicillin-Segment fortsetzten. Klammerte man die negativen Auswirkungen aus dem Antibiotika-Geschäft aus, hätte das Umsatzplus zu konstanten Wechselkursen bei rund 5 Prozent gelegen und damit im Rahmen der Unternehmensprognose.
Die Belastungen resultieren aus einem anhaltenden Preisverfall bei wichtigen Penicillin-Wirkstoffen (Active Pharmaceutical Ingredients), der bereits im Vorjahr eingesetzt hatte. Hintergrund sind US-Zölle, die chinesische Anbieter dazu veranlasst haben, ihre Penicillin-Mengen verstärkt nach Europa umzuleiten. Das zusätzliche Angebot hat dort die Preise deutlich gedrückt. Parallel dazu führten in Indien eingeführte Mindestpreisvorschriften dazu, dass weniger chinesische Ware in diesen Markt floss, was den Wettbewerbsdruck in Europa zusätzlich verschärfte und den Preisdruck weiter verstärkte.
Laut Sandoz konzentrieren sich die heftigsten Auswirkungen dieser Entwicklung auf das erste Quartal, die verbleibenden Effekte sollen sich nun schrittweise abschwächen. Analysten verweisen darauf, dass das Unternehmen ohne den Antibiotika-Gegenwind im Rahmen seiner Guidance gewachsen wäre. Der Konzern bleibt damit auf Wachstumskurs, muss sich im Generika-Kerngeschäft jedoch weiterhin in einem von handelspolitischen Eingriffen und regulatorischen Änderungen verzerrten Marktumfeld behaupten.