LONDON, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die Aberystwyth University hat eine neue Bildungspartnerschaft mit GEDU Global Education geschlossen, durch die die Universität ihre internationale Reichweite ausbauen wird, indem sie ab Oktober 2026 ausgewählte Aufbaustudiengänge in Berlin anbietet.
Im Rahmen dieser Partnerschaft werden zunächst Masterstudiengänge in den Bereichen Angewandte Künstliche Intelligenz, Global Events und Experience Management sowie Digitales Marketing angeboten. Die Aberystwyth University behält die volle akademische Verantwortung für die Genehmigung der Studiengänge, die Leistungsbewertung, die Prüfungsstandards und die Qualitätssicherung.
Fran Carey, Marketingleiterin an der Aberystwyth University, sagte:
„Wir freuen uns sehr über den Abschluss dieser neuen Partnerschaft. Das ist eine großartige Gelegenheit, unsere Tradition der akademischen Exzellenz, der persönlichen Betreuung und des anspruchsvollen Lernens noch mehr internationalen Studierenden näherzubringen. Indem wir unsere Studiengänge in Berlin anbieten, können wir talentierten Studierenden aus aller Welt den Zugang zu einer Ausbildung in Aberystwyth erleichtern."
„Wir behalten die uneingeschränkte akademische Aufsicht über alle im Rahmen der Partnerschaft angebotenen Studiengänge, einschließlich der Verantwortung für die Genehmigung der Studiengänge, die Bewertungs- und Prüfungsstandards sowie die laufende Qualitätssicherung.
„Unsere ersten Masterstudiengänge in Berlin werden diese akademische Strenge mit praktischer Relevanz verbinden und die Studierenden darauf vorbereiten, in den Branchen der Zukunft wirklich etwas zu bewirken."
Der Unterricht findet am Alt-Moabit-Campus von GEDU Global Education in Berlin statt, wobei die Studierenden von einem vor Ort angebotenen Studienprogramm profitieren, das durch die akademische Aufsicht der Universität unterstützt wird.
Professor Ray Lloyd, stellvertretender Geschäftsführer von GEDU Global Education, sagte:
„Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit der Aberystwyth University, um den Studierenden noch mehr Möglichkeiten zu eröffnen, von der dortigen Exzellenz zu profitieren."
„Diese Partnerschaft, die auf gemeinsamen Werten basiert, spiegelt das gemeinsame Engagement von GEDU und der Aberystwyth University wider, eine hochwertige Ausbildung, ein herausragendes Studienerlebnis und Ergebnisse zu erzielen, die das Leben der Studierenden nachhaltig prägen."
Hinweis für Redakteure
Über die Universität Aberystwyth
Die Aberystwyth University, die seit 1872 stolz darauf ist, an der Westküste von Wales beheimatet zu sein, ist eine eingetragene gemeinnützige Einrichtung. Es handelt sich um eine Gemeinschaft von Wissenschaftlern und Studierenden aus allen Teilen der Welt. Vom „Good University Guide" der Zeitungen „The Times" und „The Sunday Times" wurde sie zur „UK Sustainable University of the Year" für das Jahr 2026 gekürt und gilt laut der „National Student Survey" seit zehn Jahren als die Universität in Wales mit der höchsten Gesamtzufriedenheit der Studierenden. 98 % der Forschungsarbeit der Universität entspricht internationalem Standard oder übertrifft diesen, wobei laut dem „Research Excellence Framework" 2021 über 75 % als „weltweit führend" oder „international exzellent" eingestuft wurden. Diese weltweit führende Forschung und Lehre inspiriert Menschen dazu, ihr Leben zum Besseren zu verändern, erweitert den Wissensstand, schafft Gemeinschaften und stärkt Wales sowie die Welt insgesamt.
Über GEDU Global Education
GEDU Global Education (GEDU) verändert Leben durch Bildung und trägt weltweit entscheidend zur Verbesserung des Lebensstandards sowie zum Bildungszugang bei. Das Unternehmen ist in 16 Ländern tätig, darunter die USA, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Spanien, Malta, die Vereinigten Arabischen Emirate, Indien, Saudi-Arabien, Australien, Irland und Kanada. Es bietet eine Vielzahl von Bildungsmöglichkeiten – von der Grundschule bis zur 12. Klasse über Bachelor- und Masterstudiengänge bis hin zu Promotionen und DBA-Abschlüssen sowie Ausbildungsplätze und Sprachschulen. Das Angebot umfasst 100.000 Studierende, deckt ein breites Fächerspektrum ab und zeichnet sich durch einen starken Fokus sowohl auf die Beschäftigungsfähigkeit als auch auf die Studienerfahrung aus, um die Rendite für die Studierenden zu maximieren.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.