Die Tencent Esports Competition Solution (ECS) – eine in ihrer Art einzigartige Lösung, die speziell für groß angelegte, interkontinentale E-Sport-Wettbewerbe entwickelt wurde – bietet umfassenden technischen Support für elf E-Sport-Veranstaltungen und trägt so dazu bei, Fairplay und einheitliche Wettbewerbsbedingungen bei einem der komplexesten E-Sport-Programme in der Geschichte der Asienspiele zu gewährleisten.
TOKONAME, Japan, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- E-Sport kehrt bei den 20. Asienspielen zum zweiten Mal als offizielle Medaillendisziplin zurück. Das umfangreichste Programm in der Geschichte der Asienspiele findet vom 22. September bis zum 2. Oktober in Halle D der Aichi Sky Expo in Japan statt. Das Programm umfasst elf Veranstaltungen aus sechs Spielkategorien und von verschiedenen Publishern; es vereint unterschiedliche Spiele, Geräte und technische Umgebungen in einem einzigen Multisport-Wettbewerb und verlangt von den Teams eine Abstimmung über verschiedene Game-Engines, Versionsverwaltungssysteme und Geräteformate hinweg. Die Tencent Esports Competition Solution (ECS) wird bei allen 11 E-Sport-Veranstaltungen eine umfassende technische Unterstützung bereitstellen.

ECS wurde entwickelt, um Schiedsrichter, Wettkampfleitung und Überwachungsteams während des gesamten Wettkampfzyklus zu unterstützen, und deckt alles ab – von der Ausrüstungsprüfung vor dem Spiel über die Echtzeit-Spielüberwachung bis hin zur Nachbetrachtung und der Verwaltung der Aufzeichnungen.
Schaffung eines einheitlichen Wettkampfumfelds bei 11 Veranstaltungen
Im Gegensatz zu professionellen E-Sport-Ligen, in denen technische und operative Abläufe auf die Anforderungen eines einzelnen Spiels zugeschnitten werden können, müssen bei einer Multisport-Veranstaltung mehrere Titel, Teams und Wettkampffunktionäre innerhalb eines einheitlichen Rahmens agieren.
ECS deckt drei Schlüsselphasen des Wettbewerbs ab. Vor einem Spiel unterstützt die Inspektionsstation die Überprüfung der Peripheriegeräte und Geräte der Spieler sowie der Wettbewerbsumgebung und führt dabei Check-in-Protokolle. Während des Wettbewerbs verfolgt die Überwachungskonsole mehr als 30 Indikatoren in Echtzeit, darunter den Geräte- und Netzwerkstatus, und bündelt verschiedene Videoquellen wie die Spielerperspektive (Player POV), die Beobachterperspektive (Observer View, OB) und die Handkamera.
Im Anschluss an jedes Spiel bietet der Auswertungsraum den Wettkampffunktionären Zugriff auf Spielprotokolle und Bildmaterial für die Nachbetrachtung, die Informationsspeicherung, die Erstellung von Zusammenfassungen und die Videoarchivierung.
Aufbauend auf den Erfahrungen bei den Asienspielen
ECS baut auf den bisherigen Erfahrungen von Tencent Esports bei der Unterstützung von E-Sport-Wettbewerben im Rahmen der 19. Asienspiele auf, bei denen das technische Team 217 Spiele ohne technische Zwischenfälle betreute.
Im Vorfeld der 20. Asienspiele führte ECS zwischen Januar und Juni 2026 drei Testveranstaltungen in Japan, Singapur und Vietnam durch. Diese boten dem technischen Team die Möglichkeit, die Lösung an verschiedenen Austragungsorten, in unterschiedlichen Wettkampfumgebungen und unter verschiedenen Netzwerkbedingungen zu testen und zu validieren.
Anfang dieses Monats bezog das Team dann den Austragungsort der Asienspiele, um dort vor Beginn des offiziellen Wettbewerbs umfassende Systemtests durchzuführen.
„Der Einzug des E-Sports in Multisport-Veranstaltungen bedeutet, dass sich seine Wettkampfabläufe an den in traditionellen Sportarten etablierten Fairness-Standards orientieren müssen", sagte Yati Zhang, Direktorin von Tencent Esports „ECS wandelt Bereiche, die traditionell auf manueller Erfahrung beruhten – wie Ausrüstungskontrollen, Live-Überwachung und Unterstützung der Schiedsrichter –, in technische Prozesse um, die aufgezeichnet, nachverfolgt und überprüft werden können. Wir hoffen, dass ECS über eine einzelne Veranstaltung hinaus von Nutzen sein wird und eine wiederverwendbare technische Grundlage für E-Sport-Wettbewerbe in ganz Asien sowie in anderen Wettkampfumgebungen bietet."
Aufbau einer Infrastruktur für den E-Sport über einzelne Veranstaltungen hinaus
Der Einsatz von ECS spiegelt auch den wachsenden Fokus auf den Aufbau einer standardisierteren Wettkampfinfrastruktur wider, da sich der E-Sport immer stärker in das breitere Sportökosystem Asiens integriert.
Im Rahmen der zehnjährigen strategischen Partnerschaft des Olympic Council of Asia (OCA) mit Tencent Esports von 2025 bis 2035 hat OCA-Generaldirektor Husain Al-Musallam die Entwicklung des asiatischen E-Sports von der „Teilnahme an Veranstaltungen" hin zu einer neuen Phase hervorgehoben, in deren Mittelpunkt die „gemeinsame Entwicklung von Technologien und Systemen" steht.
„Da sich der E-Sport in ganz Asien weiter entwickelt, wird die Schaffung standardisierterer und institutionalisierterer Wettkampfsysteme eine wichtige langfristige Ausrichtung sein", sagte Husain Al-Musallam, Generaldirektor des Olympic Council of Asia. „Die Einführung der Wettkampf-Lösung von Tencent Esports bei den Asienspielen ist ein weiterer Schritt in Richtung dieses Ziels. Wir hoffen, dass diese Zusammenarbeit zur Entwicklung von Wettkampfsystemen, technischen Standards und dem gesamten E-Sport-Ökosystem beitragen und dabei helfen wird, einen asiatischen Maßstab für diesen Sport zu etablieren.
Da ECS bei allen 11 E-Sport-Wettbewerben der 20. Asienspiele zum Einsatz kommt, erweitert Tencent Esports seine Rolle über die Unterstützung einzelner Wettbewerbe hinaus hin zur Entwicklung einer technischen Infrastruktur, die in immer komplexeren E-Sport-Umgebungen eingesetzt werden kann.
Der Einsatz bei den Asienspielen wird einen weiteren groß angelegten Test darstellen, wie standardisierte technische Lösungen den E-Sport im Rahmen einer Multisport-Veranstaltung unterstützen können.
Informationen zu Tencent Esports
Tencent E-sports wurde am 9. Dezember 2016 gegründet und ist die weltweit führende und einflussreichste E-Sport-Marke sowie der führende Veranstalter von E-Sport-Events. Tencent E-sports umfasst acht Kategorien mit den beliebtesten E-Sport-Titeln, wobei die Veranstaltungen in über 90 Ländern und Regionen stattfinden. 2023 lag die weltweite Zuschauerzahl bei über 100 Milliarden. Tencent E-sports treibt die Entwicklung des E-Sports als neue Branche voran und deckt dabei verschiedene fachliche und umfassende Bereiche ab, darunter E-Sport-Veranstaltungen, Bildung, Technologie, das Branchenökosystem, Franchising und E-Sport-Standards. Nachdem E-Sport zu einer offiziellen Disziplin bei den Asienspielen in Hangzhou geworden war, startete Tencent E-sports im Juni 2024 die „Empower Esports Worldwide Series". Ziel dieser Initiative ist es, weltweit mit Partnern aus der Branche zusammenzuarbeiten und durch offene Kommunikation den kulturellen Austausch im Bereich E-Sport und auch eine langfristige Zusammenarbeit zu fördern. Die erste Reihe von Austauschaktivitäten wird in Saudi-Arabien, Frankreich, Japan und China stattfinden.

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Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.
Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.
Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.
Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.
Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.