Die Panasonic TAWERS-Technologie sorgt bei der Hopf GmbH für eine höhere Produktivität, eine gleichbleibende Schweißqualität und reduzierte Ausfallzeiten, da sie Fertigungsprozesse zukunftssicher macht und automatisiert.
WIESBADEN, Deutschland, 22. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die von Panasonic Factory Solutions integrierte TAWERS Schweißtechnologie WGH wurde vom Automatisierungsspezialisten ERL für den deutschen Hersteller Hopf GmbH eingesetzt. Dies ist ein zentrales Merkmal für ERLs ARCentre XPERT-Schweißroboterlösung, die den Robotercontroller und die Schweißstromquelle in einer einzigen Plattform vereint.
Größere Präzision und reduzierte Ausfallzeiten
Um die Schweißqualität, die Produktionseffizienz und die Kapazität bei steigenden Produktionsanforderungen zu maximieren, umfasst die Lösung:
Erhöhte Produktivität und Prozessstabilität
Die Lösung führt MIG/MAG-Schweißen mit Standard-, Puls- und speziellen Pulsverfahren durch, was es ermöglicht, eine breite Palette von Anwendungen zu unterstützen. Zwei konfigurierbare Arbeitsstationen ermöglichen es den Bedienern, verschiedene Bauteiltypen effizient zu verarbeiten, wobei angetriebene Positioniersysteme Werkstücke von bis zu 500 kg bearbeiten, um durchgehend präzise Schweißnähte zu gewährleisten.
Die Lösung umfasst eine etwa acht Meter lange Fahrstrecke für den WGH-Roboter, die Reichweite und Flexibilität maximiert. Ein Rolliner-Drahtzuführsystem wurde ebenfalls für eine reibungslose und zuverlässige Drahtzufuhr eingesetzt. Dies reduziert den Verschleiß und minimiert Wartungsbedarf sowie Ausfallzeiten, die mit häufigen Drahtspulenwechseln verbunden sind.
Nahtlose digitale Produktionsplanung
Die ERL-Lösung beinhaltet außerdem Panasonics Desktop Programming & Simulation (DTPS)-Software. Diese Offline-Programmierplattform ermöglicht es Hopf GmbH, die Schweißarbeiten vor Produktionsbeginn virtuell zu planen, zu simulieren und zu optimieren. Betreiber können Barrierefreiheitsprüfungen, Kollisionsüberwachung und Schweißzyklusanalysen durchführen, während sie Schweißprogramme erstellen und modifizieren.
Die Software unterstützt außerdem den Import von CAD-Daten und beinhaltet Panasonics Welding Navigator-Funktionalität, was hilft, die Programmierung zu optimieren und den Produktionsstart zu beschleunigen. Insgesamt hat die automatisierte ARCentre XPERT-Schweißroboterlösung bereits die Produktivität und Schweißqualität deutlich gesteigert, die manuelle Arbeitsbelastung reduziert und das Prozessmanagement vereinfacht.
"Seit der Inbetriebnahme des ARCentre ist unsere Produktivität deutlich gestiegen", kommentiert Engelbert Hopf, Geschäftsführer der Hopf GmbH. "Wiederholungsaufträge sind besonders gut für das System geeignet, da sie sehr schnell mit minimaler Vorbereitung und Programmierarbeit hergestellt werden können."
Um die vollständige Fallstudie zu lesen, klicken Sie hier: Technologie, die ankommt: neue Produktionschancen und -möglichkeiten bei Hopf GmbH mit dem ARCentre Schweißroboter unseres Partners ERL | Panasonic Connect
View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/de/pressemitteilungen/die-hopf-gmbh-steigert-die-produktivitat-und-schweissqualitat-mit-dem-panasonic-schweissrobotersystem-302831233.html
Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.