SAN JOSE, Kalifornien, 15. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Anatomage Inc., ein Marktführer im Bereich der medizinischen Visualisierung und Bildungstechnologie, stellt das neueste Update seiner Anatomage Table-Plattform vor. Dieses umfasst neue Referenzkörper zum Thema Adipositas, weitere auf realen Menschen basierende physiologische Simulationen sowie interaktive Lernaktivitäten und erweitert damit den Umfang dessen, was in der medizinischen Ausbildung gelernt und erforscht werden kann. Nach mehr als 15 Jahren kontinuierlicher Weiterentwicklung bietet Anatomage weiterhin immer detailliertere anatomische Inhalte, funktionelle Physiologie und klinische Anwendungen zur Unterstützung der Ausbildung und klinischen Fortbildung. Das neueste Plattform-Update baut auf dieser Grundlage auf und eröffnet neue Möglichkeiten zur Untersuchung des menschlichen Körpers.
Eine der bedeutendsten Ergänzungen sind zwei neue Referenzkörper, die Adipositas Grad I (BMI 30–34,9) und Adipositas Grad III (BMI über 40) darstellen und auf den Klassifikationen der Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization, WHO) sowie der Centers for Disease Control and Prevention (CDC) basieren. Diese Modelle wurden als umfassende anatomische 3D-Referenzmaterialien für die Erforschung der klinischen Adipositas konzipiert und stellen eine der ersten Ressourcen dieser Art dar, mit denen sich die mit Adipositas verbundenen anatomischen Veränderungen in einem interaktiven Ganzkörperformat untersuchen lassen. Weltweit ist etwa jeder Achte von dieser Erkrankung betroffen. Diese Referenzmodelle bieten die Möglichkeit, die Anatomie bei Adipositas mit normalen anatomischen Strukturen und Beziehungen zu vergleichen und so Veränderungen aufzudecken, die weit über das äußere Erscheinungsbild hinausgehen.
Die Entwicklung dieser Referenzmodelle erforderte umfangreiche wissenschaftliche Forschung und medizinische Bildgebung, um sowohl die äußeren als auch die inneren anatomischen Veränderungen, die mit Adipositas einhergehen, genau darzustellen. Zu den sichtbaren Veränderungen zählen Hautfalten, Dehnungsstreifen, die auf mechanische Belastungen durch ein erhöhtes Gewebevolumen zurückzuführen sind, sowie eine erhebliche Zunahme des subkutanen und viszeralen Fetts, wodurch umliegende Organe verdrängt und zusammengedrückt werden können. Zu den tiefergehenden anatomischen Veränderungen zählen Muskelhypertrophie und Myosteatose, Leberveränderungen im Zusammenhang mit der metabolisch bedingten steatotischen Lebererkrankung (Metabolic Dysfunction-Associated Steatotic Liver Disease, MASLD) sowie Veränderungen der Eierstöcke im Zusammenhang mit dem polyendokrinen metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS). Anstatt Adipositas ausschließlich anhand von Unterschieden in der Körpergröße oder der Fettverteilung darzustellen, berücksichtigen die Modelle Veränderungen in verschiedenen Systemen und Körperregionen und vermitteln den Studierenden so ein realistischeres Verständnis für die Vielfalt der Körperformen, denen sie in der klinischen Praxis begegnen können.
Mit diesem Table-Update werden zudem neue interaktive physiologische Simulationen eingeführt, die auf der tatsächlichen menschlichen Anatomie basieren. Der Schluckvorgang kann nun aus verschiedenen Blickwinkeln untersucht werden, wobei mehr als 50 an diesem Vorgang beteiligte Strukturen detailliert dargestellt sind. Die Studierenden können die koordinierte Bewegung durch die Mundhöhle, den Rachen und die Speiseröhre anhand von Innenansichten verfolgen, die den Vorgang aus der Perspektive des Körperinneren veranschaulichen. Eine simulierte videofluoroskopische Darstellung ergänzt die klinische Perspektive und stellt einen Zusammenhang her zwischen der anatomischen Abfolge, die die Studierenden in 3D sehen, und der Art und Weise, wie der Schluckvorgang in der medizinischen Praxis beurteilt wird.
Auch das Thema Schlaf lässt sich auf ähnlich dynamische Weise untersuchen: Die neue Simulation zur Schlafphysiologie veranschaulicht die Gehirnaktivität in den wichtigsten Schlafphasen, darunter Wachzustand, N1, N2, N3 und REM. Mithilfe der Schlafapnoe-Simulation können die Studierenden beobachten, wie sich die Atemwege bei obstruktiver Schlafapnoe verschließen und wieder öffnen, während sie gleichzeitig die damit verbundenen Muskelbewegungen und neuronalen Reize verfolgen.
Das Anatomage Table-Update umfasst außerdem:
Die neueste Version der Anatomage Table-Software bietet einen umfassenderen Einblick in den menschlichen Körper, insbesondere im Zusammenhang mit klinischer Adipositas. Die Studierenden können zwischen individuellen anatomischen Variationen, krankheitsbedingten Veränderungen, klinischer Bildgebung, mikroskopischen Strukturen und physiologischen Prozessen wechseln und so Verbindungen zwischen den Ebenen der Anatomie und Physiologie herstellen, die häufig getrennt voneinander behandelt werden. Indem der Anatomage Table Struktur, Funktion und klinischen Kontext in ein und derselben interaktiven Umgebung vereint, ermöglicht er eine tiefgreifendere Auseinandersetzung mit der Komplexität und Vielschichtigkeit des menschlichen Körpers und definiert damit die Möglichkeiten der medizinischen 3D-Ausbildung neu.
Das Update wird für berechtigte Anatomage-Tische ohne zusätzliche Kosten verfügbar sein.
Informationen zu Anatomage
Anatomage ist ein Marktführer im Bereich der medizinischen Bildgebung und Ausbildungstechnologie, der das traditionelle Lernen durch kontinuierliche Innovation verändert. Mit einem Ökosystem aus Software und Hardware für die medizinische Bildgebung liefert das Unternehmen erstklassige Anatomie- und Physiologie-Inhalte auf höchstem Genauigkeitsniveau. Anatomage ist bestrebt, seine Technologien weiterzuentwickeln, um das Lernen der Standardanatomie, die medizinische Ausbildung sowie die Behandlungsplanung zu verändern und die wissenschaftliche Ausbildung zu revolutionieren.
Medienkontakt:
Dr. Davide Giacomo Tommasi
Anatomage Italy srl
Telefon: +39 02 35 99 05 04
E-Mail: table.europe@anatomage.com
eu.anatomage.com

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Während die Dieselpreise in Teilen Italiens neue Höchststände erreichen, zeichnet sich in Luxemburg eine spürbare Entspannung ab – und in Deutschland profitieren Autofahrer nur eingeschränkt von Steuererleichterungen. In Südtirol kletterte der Dieselhöchstpreis in Bozen Medienberichten zufolge auf 2,288 Euro pro Liter und lag damit am Mittwoch über dem Durchschnitt auf den italienischen Autobahnen. Dort wurden im Schnitt 2,287 Euro pro Liter Diesel fällig. Im gesamtstaatlichen Vergleich ist Südtirol damit weiterhin Spitzenreiter bei den Preisen.
Auch in anderen italienischen Regionen zogen die Dieselpreise deutlich an. In Trient stieg der Selbstbedienungspreis auf 2,274 Euro pro Liter, ein Anstieg um 1,1 Cent binnen eines Tages. Die stärksten Preissprünge wurden jedoch nicht in den teuersten Regionen verzeichnet, sondern im Nordosten und im Westen des Landes: In Friaul verteuerte sich ein einmaliges Volltanken von 50 Litern Diesel um 1,25 Euro, in Ligurien um 1,20 Euro, im Latium um 1,15 Euro. Auf den Autobahnen wurden Tagesanstiege von bis zu zwei Cent je Liter registriert. Der Präsident der nationalen Verbraucherunion, Massimiliano Dona, wirft der Regierung in Rom vor, zu wenig gegen die Preisanstiege zu unternehmen, und warnt vor möglichen Folgen für die Inflation.
Parallel dazu zeigt sich in Luxemburg ein gegenteiliger Trend. Dort wird Diesel nach Angaben des Wirtschaftsministeriums ab Mitternacht um 6,2 Cent je Liter günstiger und kostet dann 1,995 Euro. Damit fällt der Preis unter die Marke von zwei Euro. Die Benzinsorten Super 95 und Super 98 bleiben stabil bei 1,837 Euro beziehungsweise 2,049 Euro je Liter. Auch Heizöl wird in Luxemburg billiger: Bei Abnahme von mindestens 1.500 Litern sinkt der Literpreis am Mittwoch ebenfalls um 6,2 Cent auf 1,477 Euro. Der Großherzogtum bewegt sich damit preislich klar unter dem Niveau vieler Regionen in Italien.
In Deutschland wiederum kommt eine bereits beschlossene Steuerentlastung für Autofahrer nur begrenzt an. In Sachsen-Anhalt senkte die Bundesregierung vor rund einer Woche die Steuern auf Kraftstoffe um 17 Cent pro Liter. Laut dem Portal Benzinpreis-blitz kostete Super E10 am Mittwochnachmittag im Landesdurchschnitt 2,12 Euro pro Liter und damit lediglich rund sieben Cent weniger als am Nachmittag vor Inkrafttreten des Rabatts. Der Dieselpreis lag bei 2,19 Euro pro Liter, rund 15 Cent unter dem Vorkrisenniveau. Die Entlastung erreicht damit nicht vollständig die angekündigte Höhe, zudem spielt laut den Erhebungen die Uhrzeit eine wesentliche Rolle: Je nach Tageszeit fällt der Vorteil für Verbraucher unterschiedlich aus.
Im europäischen Vergleich entstehen damit deutliche Preisunterschiede für Dieselverbraucher. Während Italien mit Rekordständen in Teilen des Landes und spürbaren Tagesanstiegen im Fokus steht, nutzt Luxemburg den Spielraum für Preissenkungen. Deutschland versucht, über Steuersenkungen gegenzusteuern, bislang mit begrenzter Durchschlagskraft an der Zapfsäule. Für Verbraucher bleibt das Umfeld volatil – und die Frage, in welchem Umfang staatliche Eingriffe und Marktbewegungen künftig tatsächlich im Portemonnaie der Autofahrer ankommen.