Die „Grand Tour • 2026 CAA Graduation Season" und der internationale Jugendkunstdialog beginnen

18.06.2026

HANGZHOU, China, 18. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 1. Juni startete die „Grand Tour • 2026 CAA Graduation Season" in Hangzhou. Die von der China Academy of Art (CAA) ausgerichtete Veranstaltung erstreckt sich über neun Veranstaltungsorte in Hangzhou und präsentiert fast 3.000 Abschlussarbeiten von 2.888 Absolventen aus 20 akademischen Einheiten.

Am 1. Juni startete zudem die Veranstaltungsreihe „Internationaler Jugendkunstdialog 2026", die drei Großveranstaltungen umfasst: „Die Aufgabe der Kunstpädagogik im Lichte globaler Zivilisationen – Dialog zwischen den Präsidenten internationaler Kunstakademien", „Internationaler Dialog junger Künstler" und „One Art Boundless Seas – Internationale Jugendkunstausstellung". An diesen Veranstaltungen nahmen Dekane von über 50 internationalen Kunstakademien sowie junge Künstler aus mehr als 50 Ländern teil.

Yu Xuhong, Präsident der CAA, erklärte, dass diese Abschlusssaison ein umfassendes akademisches Profil aufweise, das durch bedeutende Durchbrüche in verschiedenen Fachbereichen gekennzeichnet sei. Er betonte, dass künstlerisches Schaffen aus geschlossenen Räumen heraustreten, direkt mit dem Publikum in Kontakt treten und in realen sozialen Kontexten auf die Probe gestellt werden sollte. Er wies darauf hin, dass Hangzhou selbst ein internationaler Knotenpunkt sei und dass die Abschlussausstellung der CAA maßgeblich zur Gestaltung der neuen Landschaft der Weltkunst beitrage.

Seit 2009 leistet die CAA Pionierarbeit bei der öffentlichen Ausstellung von Abschlussarbeiten aller Studiengänge und hat damit einen Präzedenzfall unter den Kunstinstitutionen geschaffen. Im Jahr 2019 dehnte sich die Ausstellung über den Campus hinaus auf die Stadt Hangzhou aus und etablierte sich als die einflussreichste Abschlusssaison Chinas.

Das diesjährige Thema „Grand Tour" spiegelt die Praxis wider, sich persönlich mit der Welt auseinanderzusetzen. Unterwegs werden Berge und Flüsse zum Klassenzimmer; nur wenn man Tausende von Meilen zurücklegt, kann man die Veränderungen von Vergangenheit und Gegenwart begreifen. Die „Grand Tour" hat sich zu einem Initiationsritus entwickelt – junge Menschen schreiben sich durch das Wandern in die Geschichte ein und lernen die Kultur durch das Sehen kennen.

Die Eröffnungsfeier am 1. Juni umfasste eine thematische Darbietung und eine Modenschau, bei der Bildschirme mit physischen Strukturen kombiniert wurden. Ein eigens komponierter Titelsong „Grand Tour" griff die Ideale und Leidenschaften der Jugend auf, während fast 140 Konfektionsoutfits präsentiert wurden.

Der Internationale Jugendkunstdialog, der vom Geist der „Grand Tour" geprägt ist, verbindet Lehre, kreatives Schaffen, Forschung und Ausstellung miteinander. Es dient als offene Plattform, auf der sich junge Künstler und Pädagogen aus aller Welt versammeln, um über die Zukunft der Kunstvermittlung und des interkulturellen Austauschs nachzudenken.

In einer Zeit der Unsicherheit liegt der Wert der Kunst in ihrer Fähigkeit, uns durch den Wandel zu führen, Herzen miteinander zu verbinden und inmitten von Turbulenzen Orientierung zu schaffen. Die Abschlussausstellung der CAA ist nach wie vor ein kulturelles Ereignis, das der Öffentlichkeit offensteht – ein geistiges Manifest für die Jugend dieser Zeit. Mögen die Jungen die Berge und Flüsse als ihre Bühne nutzen und sich auf die große Odyssee ihrer Jugend begeben.

Die Ausstellung läuft noch bis zum 21. Juni.

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Finanzkrise in Wetzikon: Gericht gewährt GZO ein halbes Jahr Aufschub

15.06.2026

Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.

Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.

Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.

Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.