Die BilibiliWorld 2026 wird mit 400.000 Veranstaltungsbesuchern zur größten ACGN-Convention Asiens

13.07.2026

SHANGHAI, 13. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die dreitägige BilibiliWorld 2026 („BW2026"), Bilibilis allumfassende ACGN-Convention, ging am 12. Juli zu Ende.

Auf einer Fläche von 240.000 Quadratmetern, die der des Vorjahres entsprach, belegte die Veranstaltung acht Hallen des National Exhibition and Convention Center in Shanghai („NECC (Shanghai)") und war damit die bislang größte ACGN-Convention Asiens. Nach Angaben von Bilibili verzeichnete die Veranstaltung an drei Tagen 400.000 Besucher aus mehr als 30 Ländern und Regionen, was eine noch größere geografische Reichweite als im Jahr 2025 darstellt. In diesem Jahr nahmen 170 Aussteller aus aller Welt teil, es wurden fast tausend Itasha-Fahrzeuge ausgestellt, die mit Folien mit Anime-Motiven beklebt waren, und über 60.000 Cosplayer belebten die Hallen.

Bemerkenswert ist, dass im Jahr 2026 zum ersten Mal Tickets für die BilibiliWorld auch außerhalb des chinesischen Festlands zum Kauf angeboten wurden. Fans aus aller Welt kamen in Scharen.

Die Wirkung der BW reicht jedoch weit über die ACGN-Community hinaus und bringt den teilnehmenden Marken sowie der lokalen Wirtschaft in Shanghai erhebliche Vorteile. Die Convention sorgt jedes Jahr im Juli für einen erheblichen Aufschwung in den Bereichen Tourismus, Gastgewerbe und Gastronomie der Stadt. Daten der Reiseplattform zeigen, dass während der Veranstaltung die Flugbuchungen nach Shanghai durch internationale Reisende im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35 Prozent gestiegen sind, die Hotelbuchungen in der gesamten Stadt im Vergleich zum Vormonat um 126 Prozent zugenommen haben, und die Hotelbuchungen im Umkreis von 5 Kilometern um das NECC (Shanghai) um 600 Prozent in die Höhe geschnellt sind.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2017 hat sich die BW von einem Treffen gleichgesinnter Enthusiasten zu einer globalen ACGN-Veranstaltung entwickelt — eine Entwicklung, die das Wachstum der globalen Branche widerspiegelt. Für die junge Generation sind ACGN-Inhalte zu einer gemeinsamen kulturellen Sprache geworden, die Grenzen überschreitet. Von Online-Communities bis hin zu Offline-Erlebnissen: ACGN-bezogener Konsum beflügelt die globale Kulturwirtschaft. Die BW bietet eine Plattform, auf der sich Enthusiasten aus aller Welt über ihre gemeinsame Leidenschaft verbinden, Sprachbarrieren überwinden und die offene, inklusive Offline-Community aufbauen können, von der sie schon immer geträumt haben.

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Biomarker im Speichel: Zürcher Studie ebnet Weg zu Schnelltest gegen Übermüdung

15.06.2026

Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.

Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.

Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.

Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.