Die „2026 AI Product & Application Expo" in Suzhou eröffnet

31.07.2026

SUZHOU, China, 31. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Die „2026 AI Product & Application Expo" (die „Expo") öffente am 30. Juli in Suzhou ihre Tore. Die Veranstaltung konzentriert sich auf drei Schlüsselbereiche: neue Industrialisierung, KI-Grundmodelle und Recheninfrastruktur sowie OPC-Unternehmertum und die Token-Ökonomie. Die Veranstaltung präsentiert die neuesten Fortschritte im Bereich der KI und dient gleichzeitig als hochkarätige Plattform für den Austausch und die Zusammenarbeit innerhalb der Branche.

Im Rahmen der Eröffnungsfeier wurden der Jahresbericht zur Entwicklung künstlicher Intelligenz der nächsten Generation (Annual Report on Next-Generation Artificial Intelligence Development 2025–2026) und der chinesische Index zur Entwicklung künstlicher Intelligenz in Städten (China Urban Artificial Intelligence Development Index 2025–2026) vorgestellt. Im Rahmen der Expo wurden außerdem die Teilnehmenden des „AI Technology Leadership Talent Program" 2026 geehrt und die Preisträgerinnen und Preisträger des vierten Wettbewerbs für Innovation und Unternehmertum im Bereich der Anwendung künstlicher Intelligenz ausgezeichnet. Unterdessen unterzeichneten Microsoft (China) Co., Ltd. und die Stadtverwaltung von Suzhou eine Vereinbarung über eine strategische Zusammenarbeit.

Auf einer Fläche von mehr als 15.000 Quadratmetern präsentieren fast 400 Unternehmen auf der Messe mehr als 1.500 Produkte und Lösungen. Auf der diesjährigen Expo wird der neue Bereich „OPC Energy Field" vorgestellt, in dem 18 KI-Agenten-Tools, mehr als 50 hochmoderne KI-Anwendungen, über 80 Innovationsprojekte von Jugendlichen sowie zahlreiche Dienstleister zusammenkommen. Die Expo stärkt zudem die Zusammenarbeit mit der World Artificial Intelligence Conference (WAIC) und schafft so wechselseitige Verbindungen zwischen Suzhous starker Basis für industrielle Anwendungen und Shanghais führendem Innovationsökosystem im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Der Suzhou Industrial Park hat sich zum wichtigsten Zentrum für die Entwicklung der KI-Branche in der Stadt entwickelt. In den letzten Jahren hat sich der Park auf KI-Grundlagemodelle, Industriesoftware und die Entwicklung von KI-Chips konzentriert und damit die Integration der KI in die Realwirtschaft vorangetrieben, während gleichzeitig ein KI-Industriecluster mit einem Wert von mehr als 100 Milliarden RMB aufgebaut wurde. Bis Ende 2025 waren im Park mehr als 1.900 Unternehmen aus dem Bereich der künstlichen Intelligenz ansässig und über 1.500 hochqualifizierte Fachkräfte aus der Branche tätig. Der Park hat zudem 20 börsennotierte Unternehmen hervorgebracht und frühzeitig eine führende Position in Spezialgebieten wie Industriesoftware, maschinelles Sehen, Informationstechnologie und Biotechnologie (ITBT) sowie KI-Grundlagemodelle aufgebaut.

 

 

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.