Desay SV wird neuer Top-Partner des VfL Wolfsburg

30.07.2026

WOLFSBURG, Deutschland, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Desay SV, ein global tätiges Unternehmen für Mobilitätstechnologie, und der VfL Wolfsburg gehen eine strategische Partnerschaft ein. Verbunden durch ihr gemeinsames Bekenntnis zu Innovation, Teamarbeit und Spitzenleistungen, bringt diese Zusammenarbeit ein Unternehmen für intelligente Mobilität und einen der bekanntesten Fußballvereine Deutschlands zusammen. Die Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Markenpräsenz von Desay SV in Europa und zur Weiterentwicklung seiner globalen Strategie. Durch die Zusammenarbeit mit einer der bekanntesten Sportmarken der Region vertieft Desay SV seine Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften und Industriepartnern und bekräftigt gleichzeitig sein langfristiges Engagement in Europa durch kontinuierliche Investitionen in lokale Forschungs- und Entwicklungs-, Fertigungs- und Servicekapazitäten.

 

Andreas Kruse, Senior Vice President of International Sales at VfL Wolfsburg, and Lin Guangqiu, Senior Vice President of Desay SV

Fokus auf Innovation und gesellschaftlichen Mehrwert

Die Partnerschaft geht über rein geschäftliche Aspekte hinaus und erstreckt sich auch auf den Bereich der sozialen Verantwortung. Im Rahmen der Zusammenarbeit werden Desay SV und der VfL Wolfsburg gemeinsam die Initiative Green Pitch vorantreiben und dabei den Fußball als Plattform nutzen, um die nächste Generation zu inspirieren und zu stärken. Das im Mai in Anhui, China, gestartete Langzeitprogramm unterstützt „zurückgelassene Kinder", indem es ihnen nachhaltige Möglichkeiten bietet, Sport zu treiben, Selbstvertrauen aufzubauen und ihr Potenzial durch Fußball zu entfalten. Über die Green-Pitch-Initiative hinaus werden Desay SV und der VfL Wolfsburg in den kommenden Wochen außerdem Jugendfußball-Workshops in fünf Städten in China und Deutschland organisieren, um Teamwork, Durchhaltevermögen und gegenseitigen Respekt zu fördern und gleichzeitig Fußballwissen und -kultur unter jungen Menschen zu verbreiten.

 

„Da Desay SV in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiläum feiert, freuen wir uns sehr über die Partnerschaft mit dem VfL Wolfsburg. Nach der Auszeichnung mit dem Volkswagen Group Award 2025 stellt diese Partnerschaft einen wichtigen Schritt zur weiteren Integration in das Ökosystem des Volkswagen Konzerns dar. Fußball ist eine starke Brücke, die Menschen emotional verbindet. Die Dynamik und Energie, die der VfL Wolfsburg auf dem Platz zeigt, spiegeln unser Bestreben wider, ‚sichere, erfreuliche und nachhaltige Mobilitätserlebnisse' zu schaffen. Wir freuen uns auf diese branchenübergreifende Zusammenarbeit und wollen dauerhaften Mehrwert für unsere Gemeinschaften und Stakeholder schaffen", sagt Yang Yong, Executive Vice President von Desay SV.

„Mit Desay SV gewinnen wir einen weltweit führenden Technologiepartner. Diese Partnerschaft stärkt das internationale Profil des VfL Wolfsburg und unterstreicht zugleich unsere große Relevanz und unseren ausgezeichneten Ruf auf dem chinesischen Markt. Wir freuen uns besonders, dass dieses Engagement weit über ein traditionelles Sponsoring hinausgeht und es uns ermöglicht, durch das CSR-Projekt ‚Green Pitch' gemeinsam soziale Verantwortung zu übernehmen", fügte Steffen Grupp, Geschäftsführer des VfL Wolfsburg, hinzu.

Der VfL Wolfsburg steht für Ehrgeiz, Teamgeist und Durchhaltevermögen – Werte, die eng mit der 40-jährigen Innovationsgeschichte von Desay SV und der Unternehmensvision „Providing Smarter Mobility for All" verbunden sind. Mit ihrer Partnerschaft setzen Desay SV und der VfL Wolfsburg ein gemeinsames Zeichen für Innovation, Ausdauer und Exzellenz. Ziel ist es, neue Verbindungen zwischen Mobilität, Sport und Gemeinschaften schaffen.

Informationen zu Desay SV

Desay SV ist eines der führenden Unternehmen, das sich auf intelligente Fahrzeuginnenräume, intelligentes Fahren und vernetzte Dienste spezialisiert hat. Mit 26 Standorten und mehr als 12.000 Mitarbeitern weltweit arbeitet Desay SV mit über 80 Automobilmarken zusammen und entwickelt Innovationen der nächsten Generation für globale Märkte.

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Hormus-Blockade vor möglichem Ende – Branche bleibt dennoch skeptisch

15.06.2026

Die Einigung zwischen den USA und dem Iran auf ein Rahmenabkommen zur Beendigung des Iran-Kriegs sorgt in der Handelsschifffahrt für vorsichtige Erleichterung. Besonders im Fokus steht die Straße von Hormus, eine der wichtigsten Seepassagen für den weltweiten Öl- und Flüssiggas-Handel. Seit Beginn des Konflikts Ende Februar ist die Meerenge weitgehend blockiert, zahlreiche Handelsschiffe sitzen im Persischen Golf fest. Nun soll die Passage nach der geplanten Unterzeichnung des Abkommens wieder geöffnet werden.

US-Präsident Donald Trump kündigte an, dass die Straße von Hormus nach dem Abschluss der Vereinbarung wieder für den Verkehr freigegeben werden solle. Die Unterzeichnung ist für Freitag in Genf vorgesehen. Für die deutsche Handelsschifffahrt wäre dies ein entscheidender Schritt zur Normalisierung. „Die Signale aus den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran machen auch der Schifffahrt Hoffnung“, sagte Martin Kröger, Hauptgeschäftsführer des Verbands Deutscher Reeder (VDR). Zugleich mahnte er, es müsse sich erst zeigen, ob die Passage dauerhaft sicher befahrbar sein werde. Man sei „vorsichtig optimistisch“.

Die Branche hat allen Grund, auf rasche Entspannung zu hoffen. Nach Angaben des VDR sitzen aktuell noch 46 Schiffe deutscher Reedereien mit rund 1.000 Seeleuten im Persischen Golf fest. Die Blockade der Meerenge trifft nicht nur die Reedereien, sondern bremst den globalen Energiehandel. Die UN-Sonderorganisation für Seeschifffahrt (IMO) begrüßte die Einigung ausdrücklich. Seit Ausbruch des Konflikts wurden der IMO zufolge 46 Angriffe auf Handelsschiffe in der Region bestätigt, bei denen 14 Seeleute ums Leben kamen.

Trotz der diplomatischen Fortschritte sehen Branchenverbände die Lage in der Region weiter kritisch. Der internationale Schifffahrtsverband Bimco bewertet die Sicherheitslage in der Straße von Hormus auch nach Bekanntwerden des Rahmenabkommens als instabil. Eine Durchfahrt bleibe sehr riskant, heißt es aus dem Verband. Für Reeder und Charterer stellt sich damit die Frage, wie schnell und in welchem Umfang sie ihre Routen wieder über die Meerenge führen können – oder ob Ausweichrouten zumindest mittelfristig bestehen bleiben müssen.

Für den Moment überwiegt in der Schifffahrt die Hoffnung, dass die geplante Vereinbarung in Genf die Voraussetzungen für eine nachhaltige Entspannung an einem der neuralgischsten Punkte des globalen Seehandels schafft. Ob und wie schnell sich die Zahl der festliegenden Schiffe reduziert und sich die Risikoeinschätzungen der Versicherer und Verbände anpassen, dürfte entscheidend dafür sein, wann sich der Verkehr durch die Straße von Hormus wieder weitgehend normalisiert.