Der neueste Bericht von Huawei schlägt zehn Schlüsselrichtungen für die „Intelligent World 2035" vor

17.09.2026

SHENZHEN, China,/PRNewswire/ -- Heute veranstaltete Huawei ein Online-Launch-Event für seine Berichtreihe zur intelligenten Welt unter dem Motto „Act Today. Shape Tomorrow." Das Unternehmen hat bei der Veranstaltung offiziell zwei Forschungsberichte veröffentlicht: Intelligent World 2035: Turning Vision into Action und Global Digitalization and Intelligence Index 2026. Aufbauend auf der 2024 skizzierten Trendlandschaft und den im Jahr 2025 identifizierten 10 Megatrends stellt der Bericht Intelligent World 2035: Turning Vision into Action erstmals zehn zentrale Leitlinien für den Aufbau einer intelligenten Welt vor, geht systematisch auf die wichtigsten Herausforderungen im Zeitalter der agentenbasierten KI ein und bietet der Branche einen umsetzbaren Fahrplan.

Der Bericht hebt hervor, dass sich die KI – während sie von der digitalen in die physische Welt expandiert – von einem eigenständigen Werkzeug zu einer Technologie entwickelt, die in die Kernprozesse von Betriebsabläufen und der Gesellschaft eindringt. Sie schreibt die zugrundeliegende Logik der Industrie neu und beschleunigt die Transformation über verschiedene Sektoren hinweg.

Huawei releases Intelligent World 2035: Turning Vision into Action and Global Digitalization and Intelligence Index 2026

David Wang, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und rotierender Vorstandsvorsitzender von Huawei, erklärte in dem Bericht: „Agentenbasierte KI ist eine entscheidende Variable bei dieser Transformation." Damit KI operative Paradigmen, die Grundlagen des Wettbewerbs und die Industriedynamik neu gestalten kann, müssen wir uns einigen zentralen Herausforderungen stellen. Die Richtung ist klar, doch die Verwirklichung unserer Vision erfordert konkretes Handeln. Und genau das ist der Schwerpunkt des diesjährigen Berichts – „Intelligent World 2035: Turning Vision into Action." Laut Wang geht dieser neue Bericht zunächst auf die entscheidenden Veränderungen ein, die die aktuelle KI-Revolution mit sich bringt, analysiert die zentralen Herausforderungen, die hinter diesen Veränderungen stehen, und liefert schließlich umsetzbare Empfehlungen für eine agentenbasierte Welt – den Aufbau einer intelligenten Infrastruktur zur Neugestaltung der Benutzererfahrung und der betrieblichen Paradigmen.

Dem Bericht zufolge treibt die agentenbasierte KI einen Wandel von einer anwendungsorientierten hin zu einer agentenbasierten digitalen Welt voran, in der Agenten ihre Umgebung kontinuierlich wahrnehmen, autonom Schlussfolgerungen ziehen und Entscheidungen treffen, dynamisch Werkzeuge einsetzen und in Echtzeit mit Menschen interagieren. Jeder dieser Schritte ist mit einer massiven Token-Generierung und einem hochfrequenten Token-Fluss verbunden. Der Bericht prognostiziert, dass der weltweite jährliche Token-Verbrauch bis 2035 um das 100.000-Fache steigen wird, wobei der Datenverkehr von Agenten über 90 % ausmachen wird. Dieser Wandel wird enorme Anforderungen an Rechenleistung, Netzwerke und die Cloud-Infrastruktur stellen, die weit über das hinausgehen, was herkömmliche Internetanwendungen erfordern. Auf der Grundlage dieser Beobachtung skizziert der Bericht zehn zentrale Richtungen:

  1. Aufbau einer AGI mit autonomer Kognition und allgemeinen Fähigkeiten für jede Aufgabe: Der Weg in die physische Welt ist der wesentliche Pfad zur AGI, was Fortschritte in den Bereichen Sprachintelligenz, verkörperte Intelligenz und wissenschaftliche Intelligenz erfordert.
  2. 100-fache Skalierung von Rechenclustern und 1.000-fache Senkung der Aufgabenkosten für Agenten: Neben der Steigerung der Rechenleistung auf Chip-Ebene muss die Branche auch auf SuperPoD-Rechensysteme umsteigen, um eine höhere Effizienz bei der Token-Ausgabe zu erzielen.
  3. Neuartige Speicher- und Gedächtnissysteme mit kausaler Genauigkeit und vertrauenswürdiger Rückverfolgbarkeit, um die Entwicklung von Daten zu Wissen und Gedächtnis voranzutreiben.
  4. Erfahrungsorientierte, intelligente Konnektivitätsinfrastruktur mit in Kommunikationssysteme integrierter KI.
  5. Tau-Skalierungsgesetz: Erforschung von Chip-Design-Methoden und -Werkzeugen zur gemeinsamen Optimierung von Latenz und Energieeffizienz durch den Ersatz der geometrischen Skalierung durch Zeitskalierung, um die Halbleiterentwicklung voranzutreiben.
  6. Agent OS: Wandel von der Nutzung der Umgebung hin zur autonomen Evolution und Schaffung einer agenten-nativen technischen Grundlage, deren Fähigkeiten sich wie folgt zusammenfassen lassen: (Koordination × Ausführung × Gedächtnis × Konnektivität) ^ Evolution.
  7. Definition eines neuartigen Paradigmas für nahtlos anpassungsfähige und allgegenwärtige Geräteintelligenz, um durchgängige intelligente Dienste über Geräte und Szenarien hinweg zu ermöglichen.
  8. Selbstlernfähigkeit und höchste Sicherheit im intelligenten Fahren, um die Entwicklung von Fahrzeugen zu mobilen, verkörperten Agenten voranzutreiben.
  9. Überwindung von Leistungs- und thermischen Grenzen zur Skalierung der Rechenleistung von KI-Rechenzentren.
  10. Schutz der intelligenten Welt durch Sicherheit und Datenschutz für autonome Agenten.

Letztendlich werden diese Ansätze Token in wahrnehmbare intelligente Dienste verwandeln und sowohl persönliche Nutzererfahrungen als auch betriebliche Paradigmen in Unternehmen neu gestalten. Dazu ist es erforderlich, SuperPoDs und offene Ökosysteme aufzubauen, um die Effizienz der Token-Produktion zu steigern, eine intelligente Konnektivitätsinfrastruktur zu entwickeln, um nahtlose Token-Ströme zu gewährleisten, und agenten-native Cloud-Plattformen einzuführen, um die Einführung von KI branchenübergreifend zu beschleunigen. Letztendlich werden diese Praktiken Token in wahrnehmbare, intelligente Dienste verwandeln und sowohl die persönlichen Nutzererlebnisse als auch die operativen Paradigmen von Unternehmen neu gestalten.

Zum Abschluss des Berichts schlägt Huawei fünf Initiativen vor: einen langfristigen Ansatz verfolgen, den Menschen in den Mittelpunkt stellen, den Grundsatz „Technologie zum Wohle der Allgemeinheit" wahren, an Offenheit und Zusammenarbeit festhalten sowie einen systemischen Ansatz verfolgen – mit dem Ziel, technologische Innovationen in Fortschritt für die Branche zu überführen.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde zudem der „Global Digitalization and Intelligence Index 2026" vorgestellt, der gemeinsam von Huawei und dem Institute of Economics at Tsinghua University entwickelt wurde, um Ländern Wege zu einer intelligenten Wirtschaft aufzuzeigen. Der Bericht bündelt Erkenntnisse von Experten aus den Bereichen Wirtschaft, Soziologie und IKT und prognostiziert, dass KI in den nächsten fünf Jahren einen kumulativen wirtschaftlichen Wert von über 27 Billionen US-Dollar generieren wird. Darüber hinaus wird prognostiziert, dass die weltweiten Investitionen in digitale und intelligente Infrastruktur mit einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 19,14 % steigen und bis 2030 die Marke von 4 Billionen US-Dollar überschreiten werden. Dies wird eine solide Grundlage für den weiteren Ausbau der intelligenten Wirtschaft bilden.

Der Bericht definiert die zentralen Produktionsfaktoren der digitalen und intelligenten Welt neu als Daten, ICT-Fachkräfte sowie digitale und intelligente Technologien. Der Bericht unterstreicht, dass die Integration von Netzwerken, Rechenleistung und Speicher den fruchtbaren Boden bildet, der für eine erfolgreiche industrielle Modernisierung erforderlich ist. Der Bericht bewertet die digitale und intelligente Entwicklung von 90 untersuchten Ländern und unterteilt deren Fortschritte in drei Phasen: „Builder", „Adopter" und „Frontrunner", wodurch politischen Entscheidungsträgern klare Wege hin zu einer intelligenten Wirtschaft aufgezeigt werden. Der Bericht betont zudem, dass es zwar kein universelles Paradigma für das intelligente Zeitalter gibt, eine quantitative Bewertung es jedoch jedem Land ermöglicht, seine eigenen Schwerpunkte zu identifizieren und einen maßgeschneiderten, auf seine Bedingungen zugeschnittenen Entwicklungsweg zu entwerfen.

In seinem Vorwort zum Bericht Intelligent World 2035: Vision into Action kommt Wang zu dem Schluss: „Visionen werden mit Worten beschrieben, aber an Taten gemessen." Huawei ist bereit, gemeinsam mit Kunden und Partnern auf der ganzen Welt jeden praktischen Schritt, den wir heute unternehmen, in einen bedeutenden Fortschritt auf dem Weg zur „Intelligenten Welt 2035" zu verwandeln."

Weitere Informationen finden Sie unter https://www.huawei.com/en/intelligent-world

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Parmelin eröffnet Olma mit Ferkel – und warnt vor schwieriger Lage der Bauern

08.10.2026

Mit einem betont unterhaltsamen und zugleich programmatischen Auftritt hat der Kanton Schwyz seine Rolle als Gastkanton an der 83. Olma in St. Gallen übernommen. Bereits die offizielle Eröffnungsfeier im Theater St. Gallen zeigte, wie breit sich der Innerschweizer Kanton präsentieren will – kulturell, politisch und touristisch. Unter dem Motto «Schwyz liefert» rückt der Kanton während elf Tagen ein gutes Stück weiter nach Osten und nutzt die Publikumsmesse als Schaufenster für seine Produkte, sein Brauchtum und seine Eigenheiten.

Musikalisch setzte Schwyz zum Auftakt auf vertraute Namen mit regionalen Wurzeln: Unter der geistreichen, pointierten Moderation der Schwyzer Dirigentin Graziella Contratto spannten Jodlerin Nadja Räss, Schwyzerörgeler Markus Flückiger, Kontrabassist Pirmin Huber, Violinist Raphael Nussbaumer, das Ensemble Kulturschock mit Mezzosopranistin Lydia Opilik sowie Sängerin Linda Elys den Bogen von Volksmusik über Klassik bis Pop. Das Publikum im Stadttheater dankte den Schwyzer Klängen, die sonst eher zwischen Mythen und Rigi zuhause sind, mit tosendem Applaus.

Auch die Bundespolitik war prominent vertreten. Bundesrat Guy Parmelin eröffnete die Messe traditionsgemäss mit einem Ferkel – in diesem Jahr mit Säuli Vivienne, das sich beim Fototermin mit lautem Quieken gegen den Auftritt wehrte. Der Landwirtschaftsminister nutzte die Bühne, um die Olma als «herausragenden Begegnungsort» zwischen Konsumenten und Landwirtschaft zu würdigen und sprach von einer «Schweiz im Kleinformat», in der Fachleute, Familien, Politiker und Tiere zusammenkommen. Gleichzeitig verwies er auf die «Ernsthaftigkeit der Lage» für die Landwirtschaft, etwa mit Blick auf Trockenheit und grosse Hitze im vergangenen Sommer.

Der Schwyzer Landammann Sandro Patierno und Regierungsrätin Petra Steimen-Rickenbacher, Präsidentin des Organisationskomitees für den Gastkanton-Auftritt, stellten den Kanton ins Zentrum. Patierno zeigte sich besonders stolz auf den in Übergrösse ausgestellten Bundesbrief, das Hölloch und die legendären Wetterpropheten und spielte im Bühnengespräch mit Contratto mit dem Motto «Schwyz liefert». Humor bewies er auch, als er – gefragt nach seinen Lieblingstieren – Wildsäue, Wölfe und die Asiatische Hornisse nannte und festhielt, der Kanton Schwyz «liefere» auch in dieser Hinsicht. Verwaltungsratspräsident Markus Streckeisen erklärte die Olma schliesslich offiziell für eröffnet und erinnerte daran, dass die Messe aus dem Zusammenspiel vieler Menschen und Partnerschaften entstehe.

Während der elf Messetage, die in St. Gallen als «fünfte Jahreszeit» gelten, setzt der Gastkanton auf ein Konzept mit zahlreichen Boxen, in denen Besucher Produkte und Bräuche aus Schwyz entdecken können. Neben Klassikern wie der Degustationshalle bleibt auch das traditionelle Säulirennen um 16 Uhr ein Publikumsmagnet. Für Bundesrat Parmelin, der direkt von einem Staatsbesuch in Neu-Delhi an den «etwas kleineren Flughafen» Altenrhein reiste, ist der Gang durch die Olma mehr als Folklore: Er bezeichnete den offenen Dialog zwischen Produzenten, Verarbeitern, Händlern, Konsumenten und Regulierungsbehörden als zentral – eine Botschaft, die zum Selbstverständnis der Messe und zum Auftritt des Gastkantons gleichermassen passt.