SHANGHAI, 26. April 2026 /PRNewswire/ -- United Imaging Intelligence (UII) hat uAI NEXUS MedVLM vorgestellt, ein bahnbrechendes großes Sprachmodell für medizinische Videos, das in klinischen Umgebungen eine beispiellose räumliche und zeitliche Präzision bietet.
UII stellt das Modell vollständig als Open Source zur Verfügung und führt einen neuen umfassenden Benchmark für die branchenweite Bewertung ein. Die Forschungsarbeit wurde von der CVPR 2026, einer der führenden KI-Konferenzen, angenommen, was die Anerkennung durch die globale Computer-Vision-Community unterstreicht.
uAI NEXUS MedVLM basiert auf einem monumentalen Datensatz, der 531.850 Video-Anweisungs-Paare aus 8 klinischen Szenarien umfasst, darunter Roboterchirurgie, laparoskopische Eingriffe, Endoskopie, offene Chirurgie und Pflege.
Mit nur 4B/7B Parametern übertrifft uAI NEXUS MedVLM führende allgemeine Basismodelle, darunter GPT-5.4 und Gemini 3.1, bei wichtigen medizinischen Videoaufgaben deutlich. Es erreicht eine Genauigkeit von 89,4 % bei der Bewertung der chirurgischen Sicherheit, verglichen mit GPT-5.4 (1,8 %) und Gemini 3.1 (10,1 %). Bei der räumlich-zeitlichen Aktionslokalisierung liefert es einen bis zu 14-mal höheren mIoU-Wert als GPT-5.4 und einen 4-mal höheren als Gemini 3.1. Bei der Erstellung von Videoberichten erreicht es 4,2 von 5 Punkten und übertrifft damit GPT-5.4 (2,5) und Gemini 3.1 (2,4) deutlich.
(Quelle: Die obigen Leistungsstatistiken stammen aus dem Forschungspapier: https://arxiv.org/abs/2512.06581)

Start einer globalen offenen Challenge zur Beschleunigung gemeinsamer Innovationen
Um die Entwicklung von LLM-Modellen für medizinische Videos voranzutreiben, hat das UII mit der schrittweisen Veröffentlichung seines Datensatzes „MedVidBench" begonnen, beginnend mit der Open-Source-Veröffentlichung von 6.245 streng geprüften Benchmark-Testproben. Diese Initiative, die acht unterschiedliche chirurgische Datensätze umfasst, stellt sowohl hinsichtlich des Umfangs als auch der klinischen Präzision eine weltweite Premiere dar.
Entwickler können ihre Modelle auf einer einheitlichen Rangliste bewerten, auf der die eingereichten Beiträge automatisch anhand privater Referenzdaten bewertet werden. Die Ergebnisse spiegeln sich in einer kontinuierlich aktualisierten globalen Rangliste wider, die eine transparente und vergleichbare Leistungsbewertung der verschiedenen Modelle ermöglicht.

UII lädt KI-Forscher, Entwickler und Gesundheitseinrichtungen weltweit ein, an dieser offenen Herausforderung teilzunehmen und durch kollaborative Innovation zur Weiterentwicklung der medizinischen Video-Intelligenz beizutragen.
Projektseite: https://uii-ai.github.io/MedGRPO/
Intelligenzförderung über das gesamte Spektrum medizinischer Videoaufgaben
Das Verständnis medizinischer Videos ist seit langem eine der größten Herausforderungen in der künstlichen Intelligenz – es erfordert mikroskopisches räumliches Bewusstsein, komplexe zeitliche Logik und kompromisslose klinische Genauigkeit. In der Vergangenheit wurde der Fortschritt durch den gravierenden Mangel an klinischen Daten und die unerschwinglichen Kosten für Expertenannotationen gebremst.
UII hat diesen Engpass überwunden. Durch die Entwicklung eines umfangreichen Frame-für-Frame-Annotations-Frameworks für vielfältige klinische Videos haben wir kritische Attribute rigoros erfasst: Instrumentenbahnen, räumliche Positionierung, präzise chirurgische Handgriffe und entscheidende Risikoindikatoren. Diese beispiellose Datenbasis stattet uAI NEXUS MedVLM mit einem vollständigen, robusten klinischen Intelligenz-Stack aus.
Auf dieser Grundlage integriert das Modell nahtlos die Wahrnehmung, das Denken und die Entscheidungsfindung. Es liefert eine hochpräzise räumlich-zeitliche Lokalisierung von Instrumenten und automatisierte Verfahrenserkennung und wandelt komplexe Videosequenzen mithilfe fortschrittlicher Schlussfolgerungen in strukturierte klinische Berichte, regionale Beschreibungen und schnelle Arbeitsablaufzusammenfassungen um. Über die passive Beobachtung hinaus hebt es diese Erkenntnisse in aktive Entscheidungsfindung, die die Vorhersage des nächsten Schritts, die Bewertung chirurgischer Fähigkeiten und eine umfassende Sicherheitsrisikobewertung unterstützt.
KI-Innovation in klinische Wirkung in der Praxis umsetzen
uAI NEXUS MedVLM wurde für den klinischen Einsatz entwickelt und ermöglicht fundiertere Entscheidungsfindung sowie datengesteuerte Qualitätskontrolle über chirurgische Arbeitsabläufe hinweg, während es gleichzeitig die Lernkurve für Kliniker verkürzt und die Effizienz und Konsistenz der Schulung verbessert.
Mit Blick auf die Zukunft kann uAI NEXUS MedVLM als zentrale Wahrnehmungs- und Kognitions-Engine für verkörperte KI dienen, die in der physischen Welt agiert. Zusammen bilden sie ein geschlossenes System aus visueller Wahrnehmung, kognitivem Denken und physischer Ausführung, das den Weg zu einem stärker automatisierten, standardisierten und intelligenten Gesundheitsökosystem ebnet.
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Die Aktionäre der Bossard Holding AG setzen weiter auf Verlässlichkeit bei der Ausschüttung: Die Generalversammlung des Innerschweizer Verbindungstechnik-Spezialisten hat am 10. April 2026 eine unveränderte Dividende von 3.90 Franken je Aktie für das Geschäftsjahr 2025 beschlossen. Im Vergleich zum Vorjahr bleibt der Betrag pro Titel damit stabil, während sich die gesamte Ausschüttungssumme dennoch leicht verringert. Bossard zahlt insgesamt 30.06 Millionen Franken an seine Anteilseigner aus – ein Rückgang um 2.43 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Am Tag der Hauptversammlung schloss die Bossard-Aktie an der SIX Swiss Exchange bei 156.00 Franken. Seit Montag wird das Papier ex Dividende gehandelt, was optisch zu teils deutlichen Kursabschlägen führen kann, ohne dass sich an den fundamentalen Daten unmittelbar etwas ändert. Auf Basis des beschlossenen Ausschüttungsbetrags ergibt sich für 2025 eine Dividendenrendite von 2.49 Prozent. Damit ist die Rendite höher als im Vorjahr, als sie 2.04 Prozent betrug – ein Effekt, der auch auf den gefallenen Aktienkurs zurückzuführen ist.
Die Kursentwicklung der vergangenen Jahre fällt für Investoren ernüchternd aus: Auf Drei-Jahres-Sicht hat die Bossard-Aktie rund 33.05 Prozent an Wert eingebüsst. Einschliesslich Dividenden summiert sich die tatsächliche Rendite auf minus 30.33 Prozent und liegt damit leicht über der reinen Kursentwicklung, bleibt aber deutlich im negativen Bereich. An der Börse kommt das Unternehmen derzeit auf eine Marktkapitalisierung von 1.202 Milliarden Franken. Auf Basis der aktuellen Bewertung weist Bossard ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von 16.79 auf.
Operativ bleibt der Blick auf den Geschäftsverlauf gerichtet. Das Unternehmen hat für den 10. April eine Ad-hoc-Mitteilung zum Umsatz im ersten Quartal 2026 nach Richtlinie Art. 53 des Kotierungsreglements veröffentlicht. Details sind über die Investor-Relations-Seite von Bossard abrufbar. Im Geschäftsjahr 2025 erzielte die Gruppe einen Umsatz von 1.069 Milliarden Franken. Parallel dazu signalisieren Analysten Vertrauen in die Ausschüttungsfähigkeit: Laut FactSet-Prognosen dürfte die Dividende für 2026 auf 4.25 Franken steigen, was einer geschätzten Dividendenrendite von 2.71 Prozent entspräche.
Mit der Kombination aus stabiler Dividende, moderater Bewertung und schwacher historischer Kursbilanz positioniert sich Bossard als klassischer Qualitätswert mit Ertragsfokus, dessen weitere Entwicklung eng von der Nachfrage im Industrie- und Fertigungssektor abhängen dürfte. Wie stark sich der jüngste Quartalsumsatz und das konjunkturelle Umfeld auf Margen und Ausschüttungspolitik auswirken, werden die kommenden Berichtsperioden zeigen.