Computex 2026: SSSTC erweitert sein Portfolio an SSDs mit Flüssigkeitskühlung, um die thermischen Herausforderungen in KI-Rechenzentren zu bewältigen

02.06.2026

TAIPEI, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Die Solid State Storage Technology Corporation (SSSTC), eine Tochtergesellschaft der Kioxia Corporation und weltweit führender Anbieter von SSDs, präsentiert ihre für die Flüssigkeitskühlung konzipierten Enterprise-SSDs, die speziell für KI-gesteuerte Rechenzentren entwickelt wurden, sowie ein umfassendes Portfolio an SSD-Lösungen für Industrie und Unternehmen.

Angesichts der Weiterentwicklung generativer KI und hochdichter Rechenarchitekturen kommt dem Wärmemanagement eine entscheidende Bedeutung zu. Um diesem Problem zu begegnen, hat SSSTC seine SSDs für Umgebungen mit Flüssigkeitskühlung optimiert, indem die Korrosionsbeständigkeit durch spezielle Materialien, den Schutz der Komponenten und die Konstruktion verbessert wurde. Das Sortiment umfasst die SATA-Serien ER3, ER4 und ER5 sowie die PCIe® U.2-Serien PJ1 und EJ5.

Diese SSDs sind für Immersionskühlungsumgebungen optimiert, in denen Systeme in nichtleitende dielektrische Flüssigkeiten getaucht werden. Durch die Nutzung der hohen Wärmekapazität und der Konvektionseigenschaften von Flüssigkeiten kann Wärme durch Flüssigkeitszirkulation und Wärmeaustausch effizient abgeführt werden. Dieser Ansatz verringert die Abhängigkeit von herkömmlicher Luftkühlung und verbessert gleichzeitig die Energieeffizienz (PUE) sowie die allgemeine Zuverlässigkeit.

SSSTC stellt zudem eine Reihe von Industrie- und Unternehmens-SSDs vor, die für KI- und Edge-Anwendungen optimiert sind. Industrie-SSDs unterstützen Edge-KI und den Einsatz in rauen Umgebungen mit Betriebstemperaturen von -40 °C bis 85 °C sowie vibrations- und stoßfesten Designs für Außen- und Industrieumgebungen. Die pSLC-Architektur verbessert die Lebensdauer bei anhaltenden schreibintensiven Workloads, während ein mehrstufiges PLP-Framework (Power Loss Protection) – einschließlich Hardware-PLP, Firmware-PLP und PLN – flexiblen Datenschutz bietet.

Enterprise-eTLC-SSDs sind auf stabile Leistung für KI-Workloads ausgelegt und bieten für unterschiedliche Workload-Intensitäten Lebensdaueroptionen von 1 und 3 DWPD über einen Zeitraum von fünf Jahren. Bei anhaltenden Workloads gewährleisten sie eine Konsistenz der zufälligen IOPS von über 90 % und minimieren so Leistungsschwankungen. Für High-Density-Computing optimierte Firmware ermöglicht einen Betrieb mit geringer Latenz, während kondensatorbasierter PLP und Immersionskühlung zuverlässige Leistung in anspruchsvollen Einsatzumgebungen gewährleisten.

Mit mehr als 18 Jahren Erfahrung in der hauseigenen Firmware-Entwicklung versteht SSSTC die vielfältigen Speicheranforderungen verschiedener Branchen und bietet flexible Anpassungsoptionen, darunter konfigurierbares Over-Provisioning, Lebensdauer- und Kapazitätsoptimierung, Leistungs- und Energieoptimierung sowie anwendungsspezifische Firmware-Entwicklung. SSSTC setzt sich weiterhin dafür ein, Kunden beim Aufbau stabiler, effizienter und nachhaltiger KI-Speicherinfrastrukturen zu unterstützen.ffizienter und nachhaltiger KI-Speicherinfrastrukturen zu unterstützen.

Informationen zu SSSTC

SSSTC wurde 2008 gegründet und ist seit 2020 eine Tochtergesellschaft der Kioxia Corporation. Das Unternehmen liefert hochwertige SSDs, die auf hauseigenem Know-how in den Bereichen Firmware und NAND-Speicher basieren Weitere Informationen finden Sie auf der Website des SSSTC .

Bemerkung: PCIe ist eine eingetragene Marke der PCI-SIG.

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.