LONDON, 23. Juli 2026 /PRNewswire/ -- CHINT und Octopus Energy gaben die Unterzeichnung von zwei Kooperationsvereinbarungen (Memoranda of Cooperation, MoCs) bekannt, die einen strategischen Rahmen für den Ausbau der Zusammenarbeit bei der Infrastruktur für erneuerbare Energien sowie bei Lösungen für virtuelle Kraftwerke (Virtual Power Plant, VPP) schaffen.

Die Partnerschaft spiegelt das gemeinsame Bestreben beider Unternehmen wider, die globale Energiewende durch technologische Innovation, hochwertige Infrastruktur für saubere Energien sowie intelligentere Energiesysteme voranzutreiben.
Bereitstellung integrierter Lösungen für Projekte im Bereich erneuerbarer Energien
Im Rahmen der ersten Kooperationsvereinbarung werden Astronergy Europe GmbH, CHINT Power Systems Poland Sp. z o.o. sowie CHINT Solar Poland Spółka z ograniczoną odpowiedzialnością mit Octopus Energy bei Projekten im Bereich erneuerbarer Energien zusammenarbeiten. Die Vereinbarung schafft einen Rahmen, in dem CHINT ein umfassendes Portfolio an Ausrüstung für erneuerbare Energien bereitstellen wird, darunter Photovoltaikmodule (PV-Module), Wechselrichter, Batteriespeichersysteme (BESS), Transformatoren, intelligente Stromzähler, Kabel sowie Ladelösungen für Elektrofahrzeuge (EV). Vorbehaltlich projektspezifischer Vereinbarungen wird CHINT zudem EPC-Dienstleistungen (Engineering, Procurement and Construction) erbringen, um die Entwicklung und Umsetzung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien zu unterstützen.
Durch die Verbindung der integrierten Fertigungs- und Engineering-Kompetenzen von CHINT mit dem Fachwissen von Octopus Energy bei der Entwicklung von Projekten im Bereich erneuerbarer Energien sowie bei Energiedienstleistungen wollen die Unternehmen effiziente, zuverlässige und skalierbare saubere Energielösungen für künftige Projekte bereitstellen.
Förderung von Innovationen im Bereich virtueller Kraftwerke in China
Im Rahmen einer zweiten Kooperationsvereinbarung vereinbarten Chint Anneng Digital Power (Zhejiang) Co., Ltd. und Octopus Energy Group Limited, Möglichkeiten einer umfassenden Zusammenarbeit im Bereich virtueller Kraftwerke (VPP) auf dem Markt in Festlandchina auszuloten.
Im Mittelpunkt der Zusammenarbeit steht die Bewertung von Potenzialen bei der Bündelung dezentraler Energieressourcen, beim Lastmanagement, beim intelligenten Energiemanagement sowie bei weiteren digitalen Energieanwendungen. Auf der Grundlage der fundierten Kenntnisse von CHINT Anneng über den chinesischen Energiemarkt sowie der internationalen Expertise von Octopus Energy im Bereich intelligenter Energietechnologien und beim Betrieb virtueller Kraftwerke (VPP) werden die Unternehmen gemeinsam Möglichkeiten für innovative Geschäftsmodelle sowie Pilotprojekte ausloten, die den Aufbau eines flexibleren, stärker digitalisierten und widerstandsfähigeren Stromsystems unterstützen.
Kommentare der Führungskräfte
„Die Unterzeichnung dieser strategischen Kooperationsvereinbarungen ist ein wichtiger Schritt, um unsere internationalen Partnerschaften auszubauen sowie Innovationen im Bereich sauberer Energien voranzutreiben", sagte Dr. Chuan Lu, Direktor der CHINT Group und Vorsitzender von CHINT Green Energy. „Durch die Bündelung unserer Stärken in der Anlagenfertigung, im Ingenieurwesen sowie in der Energieinfrastruktur mit der Expertise von Octopus Energy bei digitalen Energielösungen freuen wir uns darauf, langfristigen Mehrwert für Kunden zu schaffen und die globale Energiewende zu unterstützen."
Greg Jackson, Gründer und Geschäftsführer von Octopus Energy, sagte: „Der Aufbau des grünen Energiesystems der Zukunft erfordert erstklassige Hardware und modernste Technologie. Die Partnerschaft mit CHINT verschafft uns Zugang zu beidem in enormem Umfang. Indem wir den Infrastrukturausbau in Europa beschleunigen und bei neuen virtuellen Kraftwerken in China Pionierarbeit leisten, zeigen wir, dass die Energiezukunft digital, flexibel und grün ist."
Blick in die Zukunft
Aufbauend auf den beiden Absichtserklärungen (MoUs) beabsichtigen die Parteien, ihre Zusammenarbeit in den Bereichen Infrastruktur für saubere Energien, Ingenieurleistungen und digitale Energietechnologien zu vertiefen. Durch ihre sich ergänzenden Kompetenzen und gemeinsamen Ziele wollen CHINT und Octopus Energy innovative Energielösungen anbieten, die Bemühungen zur Dekarbonisierung unterstützen und zu einer nachhaltigeren globalen Energiezukunft beitragen.
Informationen zu CHINT
Die 1984 gegründete CHINT Group ist fest in der Realwirtschaft verankert und setzt konsequent auf innovationsgetriebene Entwicklung. Das Unternehmen hat sich strategisch in drei Schlüsselbereichen positioniert: „Green Energy", „Intelligent Electrical Solutions" und „Smart Home", ergänzt durch die beiden zentralen Plattformen „Emerging Industries" und „Sci-Tech Innovation Incubation". Heute ist CHINT ein verlässlicher Anbieter integrierter Strom- und Energielösungen. Das Unternehmen ist in mehr als 140 Ländern und Regionen tätig und hat weltweit über 40 000 Beschäftigte. Im Jahr 2025 erzielte CHINT Umsatzerlöse von 25,91 Milliarden US-Dollar und zählte seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen zu den 500 führenden chinesischen Unternehmen. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.
Informationen zu Octopus Energy
Octopus Energy ist ein globales Unternehmen für saubere Energie und Technologie, das die die Entwicklung eines erschwinglichen, grünen Energiesystems der Zukunft vorantreibt. Unter der eigenen Endkundenmarke bietet Octopus weltweit 11 Millionen Haushalten erstklassigen Kundenservice sowie hochmoderne Energieprodukte.
Das Unternehmen treibt die Elektrifizierung der Wärmeversorgung und des Verkehrs durch intelligente Tarife sowie innovative saubere Technologien voran und ist in 27 Ländern sowie entlang der gesamten Energiewertschöpfungskette tätig. Das Unternehmen verwaltet ein Portfolio im Bereich erneuerbarer Energien im Wert von 7 Milliarden Pfund und betreibt erfolgreiche Geschäftsbereiche für E-Auto-Leasing, Wärmepumpen sowie Solarenergie.
Mit Unterstützung von Pensionsfonds, Investoren und Energiekonzernen stellen die Unternehmen der Octopus Energy Group günstigere, umweltfreundlichere Energie sowie modernste Technologie für Länder und Kunden weltweit bereit.
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Die Schweizer Stimmberechtigten haben einer Verschärfung des Zivildienstgesetzes zugestimmt. Laut definitiven Ergebnissen votierten 52,5 Prozent für die Reform, rund 47,5 Prozent dagegen. Damit setzte sich der Kurs von Bundesrat und Parlament durch, den Zivildienst wieder klar als Ausnahme und nicht als gleichwertige Alternative zum obligatorischen Militärdienst zu definieren. Die Stimmbeteiligung lag mit rund 58 Prozent vergleichsweise hoch; 1'690'343 Personen legten ein Ja in die Urne, 1'531'878 stimmten Nein.
Das Ergebnis offenbart deutliche regionale Bruchlinien. Während viele deutschsprachige Kantone die Reform klar unterstützten – etwa Aargau mit 56,2 Prozent, St. Gallen mit 58,9 Prozent, Graubünden mit 59,3 Prozent und Luzern mit 56,9 Prozent Ja – fiel das Verdikt in der Romandie gespalten aus. Genf, Waadt, Neuenburg und Jura lehnten die Vorlage ab, mit Nein-Anteilen von bis zu gut 60 Prozent im Jura. Basel-Stadt stellte sich ebenfalls gegen die Verschärfung, und der Kanton Zürich kippte nach Auszählung der städtischen Stimmen knapp ins Nein-Lager. Demgegenüber sagten Wallis (57,1 Prozent), Freiburg (50,2 Prozent) und das Tessin (53,9 Prozent) Ja zur Reform.
Kern der Vorlage ist ein Paket von sechs Massnahmen, die den Wechsel aus der Armee in den Zivildienst deutlich unattraktiver machen sollen. Künftig müssen alle, die in den Zivildienst wechseln, mindestens 150 Diensttage leisten – unabhängig davon, wie viele Tage im Militär noch offen wären. Für Unteroffiziere und Offiziere gilt damit neu derselbe Umrechnungsfaktor von 1,5 Zivildiensttagen pro verbleibendem Militärdiensttag wie für einfache Soldaten. Wer alle Armee-Ausbildungstage bereits absolviert hat, kann künftig nicht mehr in den Zivildienst wechseln, um der Schiesspflicht zu entgehen.
Zusätzlich werden der zeitliche Rahmen und die Einsatzmöglichkeiten enger gezogen. Zivildienstleistende müssen ab dem Jahr nach ihrem ersten Einsatz jährlich Dienst leisten, bis alle vorgeschriebenen Tage erfüllt sind. Wer vor oder während der Rekrutenschule ein Gesuch stellt, muss den langen Anfangseinsatz von 180 Tagen bereits im Jahr nach der Zulassung absolvieren. Einsätze, die ein begonnenes Medizinstudium voraussetzen, werden gestrichen – offiziell, weil der Armee medizinisches Personal fehlt. Bürgerliche Parteien werteten das Ja als Bestätigung, dass der Zivildienst eine Ausnahme bleiben solle; die links-grüne Nein-Allianz verweist angesichts des knappen Resultats auf die breite gesellschaftliche Unterstützung für den Zivildienst und kündigt an, weitere Verschärfungen bekämpfen zu wollen.