Centron und Tsinghua University unterzeichnen eine Vereinbarung über die Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung

18.09.2026

Herausforderungen aus der realen Fertigungslinie in Forschungsfragen verwandeln

WUXI, China, 18. September 2026 /PRNewswire/ -- Centron unterzeichnete während der am 15. September in Wuxi stattfindenden Xishan Technology Transfer Conference 2026 eine Kooperationsvereinbarung zwischen Industrie, Hochschule und Forschung mit dem Team von Professor Zhang Xiangyu vom Department of Mechanical Engineering der Tsinghua University.

Die Vereinbarung wurde im Rahmen des Industrie-Hochschul-Kooperationsprogramms „Xishan-Tsinghua" unterzeichnet, das die Zusammenarbeit durch ein praxisorientiertes Modell fördert, bei dem Unternehmen Fragestellungen vorbringen, Hochschulen forschungsbasierte Ansätze beisteuern und der Markt die Ergebnisse in der Anwendung erprobt.

Bei der Klebstoffdosierung liegt die größte Herausforderung selten bei einer einzelnen Anlage. Sie liegt vielmehr in der Prozesskonsistenz, bei der Dosiermenge, Dosierweg, Zykluszeit und Substratzustand eng miteinander verknüpft sind. Die Bewältigung solcher Probleme erfordert nicht nur experimentelle Daten, sondern auch eine langfristige Validierung unter realen Produktionsbedingungen.

Centron hat Anwendungs- und Validierungserfahrung in den Bereichen Dosierung, Verguss und Tröpfchenimprägnierung in verschiedenen Fertigungsszenarien gesammelt, darunter Karosseriebau, Endmontage, Batteriepack-Produktion und E-Drive-Anwendungen. Das Department of Mechanical Engineering der Tsinghua University zeichnet sich durch seine Kompetenzen in den Bereichen Fluidtechnik, Präzisionstechnik und ingenieurwissenschaftliche Forschungsmethoden aus. Diese Art der Zusammenarbeit hilft dabei, produktionsseitige Bedingungen mit strukturierten Forschungswerkzeugen zu verknüpfen.

Für Kunden kommt es nicht nur auf die Leistung einzelner Anlagen an, sondern auch auf Konsistenz, Rückverfolgbarkeit und Zuverlässigkeit entlang der gesamten Produktionslinie. Die Zusammenarbeit zwischen Industrie und Wissenschaft kann dazu beitragen, den Weg zwischen technischer Verifizierung und praktischer Anwendung zu verkürzen und so stabilere Prozesslösungen in anspruchsvollen Fertigungsumgebungen zu ermöglichen.

Im weiteren Sinne schafft eine solche Zusammenarbeit eine engere Verbindung zwischen Labor und Fertigung, sodass die Forschung sich früher mit den Einschränkungen der Fertigung und praktischen Herausforderungen auseinandersetzen und schneller wieder in die Forschungsphase zurückkehren kann. Im Laufe der Zeit kann diese Verbindung zu einem wichtigen Bestandteil der gegenseitigen Stärkung von industriellem Know-how und ingenieurwissenschaftlicher Forschung werden.

Informationen zu Centron

Centron ist ein High-Tech-Unternehmen, das Forschung und Entwicklung, Fertigung, Vertrieb und Kundenservice unter einem Dach vereint und sich der Bereitstellung fortschrittlicher, zuverlässiger und präziser Lösungen für das Dosieren, Vergießen und die Tröpfchenimprägnierung in den Bereichen Automobil, E-Mobilität, Energiespeicherbatterien und industrielle Fertigung verschrieben hat. Aufbauend auf seinen kontinuierlichen Investitionen in Prozessautomatisierung und digitale Rückverfolgbarkeit unterstützt Centron seine Kunden dabei, eine gleichbleibende Qualitätsleistung und effiziente Abläufe in großem Maßstab zu erzielen.

Weitere Informationen finden Sie unter www.centronsys.com/en/

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Höhere Energiepreise treiben Inflation – Anleger ziehen sich aus Aktien zurück

08.10.2026

Inflationssorgen und steigende Ölpreise haben Europas wichtigste Aktienmärkte zur Wochenmitte spürbar belastet und zugleich die Monatsbilanz eingetrübt. Der EuroStoxx 50 schloss am Mittwoch 0,81 Prozent tiefer bei 6269,02 Punkten. Im Monatsverlauf verlor der Leitindex der Eurozone 2,4 Prozent und beendete damit eine Serie von fünf Anstiegen in Folge. Der DAX gab um 0,79 Prozent auf 25.199,19 Punkte nach, während der britische FTSE moderat um rund ein Viertel Prozent auf gut 10.600 Zähler nachgab.

Treiber der Risikoaversion waren neue Inflationsdaten aus großen Euroländern. In Deutschland kletterten die Verbraucherpreise im September auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr und damit erstmals seit Ende 2023 wieder über die Marke von drei Prozent, nachdem im August noch 2,9 Prozent verzeichnet worden waren. Starke Anstiege der Energiepreise wirkten als Hauptfaktor – eine Entwicklung, die sich nach ersten Angaben auch in Frankreich und Italien widerspiegelt. In Italien kam es zudem zu einem deutlichen Anstieg der Teuerung, was die Sorge nährte, dass der disinflationäre Trend im Euroraum ins Stocken geraten könnte.

Parallel dazu zogen die Ölpreise erneut an. Marktteilnehmer verwiesen auf die angespannte geopolitische Lage im Nahen Osten und mögliche Risiken für die Öllieferungen aus dem Persischen Golf. Berichte, wonach mehrere Tankschiffe in der Straße von Hormuz unter Beschuss geraten sein sollen, verstärkten die Nervosität. Höhere Energiekosten und im Umfeld der Inflationsdaten steigende Anleiherenditen machten Anleger nach Einschätzung von Marktstrategen europaweit selektiver. Ulrich Urbahn, Leiter Multi-Asset-Strategie und Research bei Berenberg, sieht dennoch Chancen für eine Jahresendrallye: Robuste Unternehmensgewinne könnten die Märkte stützen, sofern Firmen ihre Margen und Prognosen behaupten und sowohl Inflation als auch Renditen nicht weiter zulegen.

Im Branchenspektrum fehlten klare Impulse von den Technologiewerten, die nach Vortagesgewinnen überwiegend richtungslos tendierten. Viele Investoren warteten auf die anstehenden Quartalszahlen des US-Speicherchip-Herstellers Micron, die als Gradmesser gelten, ob der Boom rund um Künstliche Intelligenz weiterhin ausreichend im operativen Geschäft der Halbleiterbranche ankommt. Analyst Andreas Lipkow von CMC Markets warnte, eine Enttäuschung bei Micron könne die zuletzt gewachsene Skepsis gegenüber dem KI-Sektor rasch in neuen Verkaufsdruck umschlagen lassen. Einzelwerte wie BMW im DAX konnten sich diesem Umfeld zwar mit Kursgewinnen entziehen, insgesamt dominierte an den europäischen Börsen jedoch zum Monatsende die Vorsicht.