Stärkt die grenzüberschreitenden Investitions- und Kapitalbildungsmöglichkeiten und verbindet den Nahen Osten mit den globalen Märkten
NEW YORK und ABU DHABI, VAE, 21. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Cantor, eine weltweit führende Investmentbank und Teil der Cantor-Fitzgerald-Unternehmensgruppe, gab heute bekannt, dass die Finanzaufsichtsbehörde („FSRA") des ADGM, des internationalen Finanzzentrums von Abu Dhabi, dem Unternehmen die Zulassung erteilt hat, regulierte Finanzgeschäfte innerhalb des ADGM zu tätigen.

Die Zulassung, die durch die Erteilung einer Finanzdienstleistungserlaubnis („FSP") bestätigt wurde, stellt einen bedeutenden Meilenstein in der strategischen Expansion von Cantor im Nahen Osten dar. Die Genehmigung folgt auf die Eröffnung der Niederlassung des Unternehmens in Abu Dhabi im Dezember 2025.
„Die Etablierung unserer Präsenz in Abu Dhabi spiegelt Cantors langfristiges Engagement in strategisch wichtigen Märkten wider, die zunehmend die globalen Kapitalströme prägen", sagte Sage Kelly, Co-Chief Executive Officer und Global Head of Investment Banking bei Cantor. „Der Nahe Osten verzeichnet weiterhin eine starke wirtschaftliche Dynamik, steigende Investitionstätigkeit und eine bedeutende institutionelle Kapitalbildung. Unsere Präsenz innerhalb des ADGM versetzt uns in die Lage, Kunden, die sowohl in der Region als auch auf internationalen Märkten nach Chancen suchen, besser zu bedienen."
Unter der Leitung von Ali Khalpey, Leiter für den Nahen Osten, Investment Banking & Capital Markets, wird das Büro von Cantor in Abu Dhabi als regionaler Knotenpunkt für die Investmentbanking- und Kapitalmarktaktivitäten des Unternehmens dienen. Cantor unterhält derzeit zwei spezialisierte Teams in der Region: eine Aktienplattform mit umfassenden Vertriebs-, Handels- und Research-Kapazitäten, die Staatsfonds sowie lokale, regionale und globale institutionelle Investoren betreut, die im gesamten Nahen Osten aktiv sind; und ein Investment-Banking-Team, das sich auf Fusionen und Übernahmen sowie Kapitalmarktberatung konzentriert.
„Abu Dhabi hat sich rasch als führendes internationales Finanzzentrum und als Tor zu einem der dynamischsten Investitionsumfelder der Welt etabliert", sagte Ali Khalpey. „Da unser Büro in Abu Dhabi nun voll funktionsfähig ist, freuen wir uns darauf, die Beziehungen zu Kunden, Investoren und strategischen Partnern in der gesamten Region zu stärken und gleichzeitig zum weiteren Wachstum des lokalen Kapitalmarkt-Ökosystems beizutragen."
„Wir freuen uns, ein weltweit führendes Finanzinstitut wie Cantor bei der ADGM willkommen zu heißen, während das Unternehmen seine Präsenz in der Region weiter ausbaut", sagte Arvind Ramamurthy, Chief Market Development Officer beim ADGM. „Die Entscheidung von Cantor, sich in Abu Dhabi niederzulassen, spiegelt die wachsende Nachfrage führender globaler Finanzinstitute wider, Zugang zu den Investitionsmöglichkeiten zu erhalten, die sich im Golf und im gesamten Nahen Osten auftun."
Informationen zu Cantor
Cantor, eine führende globale Investmentbank, ist Teil der Cantor Fitzgerald-Unternehmensgruppe. Cantor wurde 1945 gegründet und bietet beispiellose Branchenexpertise, innovative Produkte und maßgeschneiderte Lösungen in einem breiten Spektrum von Finanzdienstleistungen, darunter Investmentbanking, Kapitalmärkte, Verkauf und Handel mit festverzinslichen Wertpapieren und Aktien, Prime Services, Research und Vermögensverwaltung. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in New York und verfügt über mehr als 60 Niederlassungen weltweit.
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.