The partnership expands access to Bloomberg's full-text content directly within CisionOne.
NEW YORK, June 8, 2026 /PRNewswire/ -- Bloomberg Media today announced a new partnership with Cision, a global leader in consumer and media intelligence, to expand access to Bloomberg's premium full-text journalism directly within CisionOne, Cision's media intelligence platform.

Through the integration, eligible Bloomberg.com Group Subscribers will be able to view, monitor, and engage with Bloomberg reporting alongside the platform tools they already use to track news, analyze coverage, and inform communications strategy. The partnership gives enterprise communications teams more seamless access to Bloomberg's premium financial and business reporting within existing workflows.
"Partnering with Cision brings Bloomberg's journalism directly into an environment where communications and business executives are shaping strategy and engaging with news," says Nick Pimm, Managing Director of Enterprise Sales at Bloomberg Media. "There's a strong alignment between our audiences, and this collaboration allows us to extend Bloomberg Media's reach while creating a seamless, integrated experience for our shared subscribers."
"For communications teams, trusted journalism is an important part of understanding the stories, issues, and market shifts that matter to their organizations. This partnership gives customers easier access to Bloomberg Media's full-text business and financial reporting within their CisionOne workflow, helping them monitor coverage, understand context, and make more informed decisions," said Stuart Clark, SVP of Content Strategy and Partnerships at Cision.
About Bloomberg Media
Bloomberg Media is the world's leading multi-platform media company for business and finance, which draws on the editorial resources of more than 3,000 journalists and analysts in more than 100 bureaus around the world. Bloomberg Media is the consumer-facing media organization of Bloomberg L.P.
About Cision
Cision is the global leader in consumer and media intelligence, engagement, and communication solutions. We equip PR and corporate communications, marketing, and social media professionals with the tools they need to excel in today's data driven world. Our deep expertise, exclusive data partnerships, and award-winning products, including CisionOne, Brandwatch, Trajaan, and PR Newswire, enable over 75,000 companies and organizations, including 84% of the Fortune 500, to see and be seen, understand and be understood by the audiences that matter most to them.
For media inquiries, please contact: Cision Public Relations at CisionPR@cision.com

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Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.
Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.
Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.
Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.