MÜNCHEN, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in Europa können nun dank einer flexiblen Kreditlinie von Bizcap mit schneller Bearbeitung Finanzmittel in Höhe von bis zu 500.000 € in Anspruch nehmen.
Die Kreditlinie soll Unternehmen dabei unterstützen, ihren Cashflow zu steuern, saisonale Schwankungen auszugleichen und Wachstumschancen zu nutzen. Die neue Fazilität ermöglicht eine Einrichtung innerhalb von zwei bis drei Tagen, gefolgt von einem fortlaufenden Zugang zu Finanzmitteln nach Bedarf.
Der Geschäftskredit von Bizcap bietet KMU eine flexiblere Finanzierungslösung als viele herkömmliche Kreditprodukte, mit flexiblen Inanspruchnahmen und Rückzahlungen, die auf den Cashflow des Unternehmens abgestimmt sind. Unternehmen zahlen nur für die Mittel, die sie tatsächlich in Anspruch nehmen, und sobald die Kreditlinie eingerichtet ist, können sie bei Bedarf auf Kapital zugreifen, ohne jedes Mal einen neuen Antrag stellen zu müssen.
Die Markteinführung erfolgt vor dem Hintergrund eines starken Einstiegs von Bizcap in Europa, nachdem das Unternehmen im Juli 2025 in Luxemburg startete und im Oktober 2025 seine Kreditvergabe auf Deutschland ausweitete, wo es bereits im ersten Monat der Kreditvergabe Finanzierungen in Höhe von mehr als 4 Millionen Euro ermöglichte. Bizcap hat Deutschland als seine bislang erfolgreichste internationale Expansion bezeichnet und dabei die hervorragende Produkt-Markt-Passung sowie die Wirksamkeit seiner partnerschaftsorientierten Strategie in Europa hervorgehoben.
„Europa hat positiv auf den schnellen, flexiblen und transparenten Finanzierungsansatz von Bizcap reagiert, und genau deshalb ist die Einführung dieser Kreditlinie von Bedeutung", sagte Laura Schlag, geschäftsführende Gesellschafterin von Bizcap Europe.
„Unsere ersten Erfolge in Luxemburg und Deutschland haben uns gezeigt, dass bei KMU eindeutig Bedarf an Finanzierungen besteht, die mit der Geschwindigkeit des Geschäftslebens Schritt halten. Mit unserer Kreditlinie können Unternehmen bei Bedarf auf Kapital zugreifen, nur den benötigten Betrag in Anspruch nehmen und die Kontrolle über ihren Cashflow behalten."
„Für viele KMU entsteht der Finanzierungsbedarf nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt. Er schwankt je nach Wareneinkäufen, Zahlungen an Lieferanten, Lohn- und Gehaltsabrechnungen, Steuerverpflichtungen und Wachstumschancen. Dieses Produkt wurde entwickelt, um dieser Realität mit Flexibilität, Schnelligkeit und Transparenz gerecht zu werden."
Die Kreditlinie von Bizcap hat sich bereits auf anderen internationalen Märkten bewährt, wo das Produkt bei KMU, die auf der Suche nach zuverlässigem Betriebskapital und wiederkehrendem Zugang zu Finanzmitteln sind, großen Anklang gefunden hat. Die Expansion nach Europa spiegelt die übergeordnete Strategie von Bizcap wider, praktische und flexible Unternehmensfinanzierungen für unterversorgte KMU-Märkte bereitzustellen.
Albert Gahfi, globaler Mitgeschäftsführer von Bizcap, erklärte, die Einführung der Kreditlinie in Europa spiegele sowohl die Marktnachfrage als auch das Vertrauen von Bizcap in das langfristige Potenzial der Region wider.
Er erklärte: „Wir haben in Luxemburg und Deutschland gesehen, wie positiv KMU und Partner reagieren, wenn die Finanzierung schnell und transparent erfolgt und sich an den tatsächlichen geschäftlichen Bedürfnissen orientiert."
„Die Einführung unserer Kreditlinie in Europa ist ein logischer nächster Schritt. Sie bietet Unternehmen eine dauerhafte Kapitalquelle, auf die sie zurückgreifen können, sobald sich Chancen ergeben, ohne jedes Mal von vorne beginnen zu müssen."
„Unser Modell ist darauf ausgelegt, schnell zu handeln, aber auch darauf, Unternehmen wirklich zu verstehen. Wir blicken über starre Bewertungsraster hinaus und beurteilen die finanzielle Gesamtlage. Dadurch können wir ein breiteres Spektrum an KMU mit praktischen und verantwortungsvollen Finanzierungslösungen unterstützen."
Dieser umfassendere Ansatz bei der Kreditvergabe und der Fokus von Bizcap auf die allgemeine wirtschaftliche Gesundheit der Unternehmen sind Themen, die das Unternehmen bei seiner Markteinführung in Europa besonders hervorgehoben hat.
Bizcap arbeitet in allen seinen Märkten eng mit Beratern, Maklern und Partnern zusammen, um Finanzierungslösungen für ein breiteres Spektrum an Geschäftskunden bereitzustellen. In Europa hat dieser partnerschaftliche Ansatz bereits in der Anfangsphase des Unternehmens eine wichtige Rolle gespielt; laut Bizcap waren Vertrauen, Glaubwürdigkeit und enge Beziehungen zu Maklern ausschlaggebend für die Ergebnisse im ersten Monat.
Bizcap bietet ausgewählten Beratern die Möglichkeit, ihren Kunden diese Lösung anzubieten. Interessierte Berater können eine E-Mail an partners@bizcap.eu senden oder über ihre Website Partner werden.
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Das GZO Spital Wetzikon erhält für seine Sanierungsbemühungen mehr Zeit: Das zuständige Nachlassgericht hat die definitive Nachlassstundung letztmals um sechs Monate bis zum 19. Dezember 2026 verlängert. Damit reagiert das Gericht auf ein Übernahmeangebot, das dem Spital Ende März zugegangen ist und derzeit vertieft geprüft wird. Die Sachwalter hatten die Fristverlängerung beantragt, um die laufenden Verhandlungen mit einer nicht namentlich genannten Interessentin fortführen zu können.
Das Kaufangebot ist an mehrere Bedingungen geknüpft. Zentral ist laut Mitteilungen von Spital und Sachwaltern die gesicherte Übertragung beziehungsweise Neuerteilung der kantonalen Leistungsaufträge an eine neue Betreiberin. Erst wenn diese und weitere Bedingungen erfüllt sind, kann ein Verkauf zustande kommen. In diesem Fall rechnen die Sachwalter damit, den Gläubigern einen angepassten Nachlassvertrag mit potenziell besseren Konditionen vorlegen zu können. Die ursprünglich für Mitte Mai geplante Gläubigerversammlung war deshalb bereits im April verschoben worden.
Nach Angaben des Sachwalters sind die Voraussetzungen für die definitive Nachlassstundung weiterhin gegeben. Der laufende Spitalbetrieb gilt als stabil, die während der Nachlassstundung neu eingegangenen Verbindlichkeiten kann das GZO den Angaben zufolge aus dem operativen Geschäft bedienen. Bis zum Ende der nun verlängerten Frist soll der Betrieb in Wetzikon regulär weitergeführt werden. GZO und Sachwalter stehen nach eigenen Aussagen in engem Kontakt mit der Interessentin und wollen über das weitere Verfahren und einen neuen Termin für die Gläubigerversammlung informieren, sobald der Stand der Verhandlungen dies zulässt.
Das Spital Wetzikon befindet sich seit bald zwei Jahren in einer existenziellen finanziellen Krise. Auslöser ist vor allem eine Anleihe über 170 Millionen Franken, die im Juni 2024 hätte zurückgezahlt werden müssen. Da die Mittel dafür fehlten, wurde das Nachlassverfahren eingeleitet. Mit der nun gewährten letzten Verlängerung der Nachlassstundung bleibt dem GZO ein begrenztes Zeitfenster, um den Verkauf abzuschliessen und eine für Gläubiger tragfähige Lösung zu finden. Eine weitere Erstreckung der Frist ist rechtlich nicht vorgesehen.