LONDON, 31. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Freddie's Flowers hat eine umfassende Studie durchgeführt, um die blumenfreundlichsten Städte Deutschlands zu identifizieren. Die Analyse bewertet, wo Einwohner im Alltag den besten Zugang zu Blumen haben, basierend auf Faktoren wie der Dichte der Floristen sowie öffentlichen Gärten und Grünflächen.
Berlin ist Spitzenreiter in Bezug auf Blumenfreundlichkeit
Die Hauptstadt Berlin sichert sich den ersten Platz in Deutschland mit einer gewichteten Gesamtpunktzahl von 90 aus 100. Berlin überzeugt mit einer starken Infrastruktur für urbanes Gärtnern und Blumenmärkte. Es gibt 180 Gemeinschaftsgartenprojekte und 15 aktive Blumenmärkte, was gleichauf mit Bremen bundesweit der höchste Wert ist. Zudem bietet Berlin mit acht öffentlichen Blumen- und Botanischen Gärten den Bewohnern täglichen Zugang zur Natur.
Metropolen als Vorreiter der grünen Bewegung
Die Analyse zeigt, dass Deutschlands große Metropolen bei der Integration von grünem Leben Vorreiter sind. Städte mit über 500.000 Einwohnern erreichten einen deutlich höheren Durchschnittswert von 76,27 im Vergleich zu 63,95 für kleinere Städte. Dresden belegt mit 89,75 Punkten den zweiten Platz und beeindruckt mit stolzen 58 % Parkflächen und 80–120 m² Grünfläche pro Kopf. Bremen landet auf Platz vier (88,50 Punkte), gestützt durch 15 Blumenmärkte und 65 % Parkflächenabdeckung.
Regionale Besonderheiten
Freiburg im Breisgau erreicht Platz drei (88,75 Punkte) und sticht mit 26 Blumenläden und 66 % Parkflächenabdeckung hervor. Oldenburg, obwohl insgesamt auf Platz 18, weist die höchste Dichte an Blumenläden auf, mit 27 Floristen. Leipzig (Platz sieben, 86,25 Punkte) etabliert sich mit 85 Gemeinschaftsgartenprojekten und 60 % Grünflächenabdeckung als wichtiges Wellness-Zentrum im Osten Deutschlands.
Top 10 der blumenfreundlichsten Städte Deutschlands
Die folgende Tabelle zeigt die führenden Städte basierend auf ihren gewichteten Gesamtpunktzahlen und Metriken:
Methodik der Studie
Für die Erstellung des Index wurden sechs Kernsäulen gewichtet: Dichte der Floristen (20 %), Grünfläche pro Kopf (20 %), öffentliche Blumen- und Botanische Gärten (15 %), Blumenmärkte (15 %), Gemeinschaftsgartenprojekte (15 %) und Parklandschaftsabdeckung (15 %). Die Daten stammen aus verifizierten Quellen wie OpenStreetMap, dem Copernicus Urban Atlas, städtischen Statistikämtern und Verzeichnissen von Botanischen Gärten.
Diese Studie unterstreicht das Engagement von Freddie's Flowers, das Bewusstsein für die Bedeutung von Blumen und Grünflächen im urbanen Raum zu schärfen und die Lebensqualität in deutschen Städten zu beleuchten.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.