KUNSHAN, China, 24. Mai 2026 /PRNewswire/ -- AutoFlight hat einen Demonstrationsflug in heterogener Dreierformation erfolgreich absolviert, bestehend aus einer V5000 Matrix und zwei eVTOL-Flugzeugen der V2000-Serie. Im Rahmen der Mission wurden zentrale Funktionen wie Kommunikationsverbindungen, Routenplanung, Flugkoordination und Sicherheitskontrolle auf 5-Tonnen- und 2-Tonnen-Plattformen erfolgreich getestet. Zudem demonstriert dies die Systemintegration von AutoFlight sowie den koordinierten Einsatz mehrerer Flugzeuge in den Bereichen Logistik in niedrigen Flughöhen, Katastrophenschutz, maritime Unterstützung und regionale Luftverkehrsnetze.
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Als Flaggschiff im Produktportfolio „From Small to Big, From Cargo to Passengers" von AutoFlight ist die V5000 Matrix für Schwerlast-, Langstrecken- und Punkt-zu-Punkt-Einsätze mit hohem Wert konzipiert. Nach ihrem Übergangsflug im Februar 2026 ist die hybrid-elektrische Frachtvariante V5000CGH offiziell in die Lufttüchtigkeitszertifizierung eingetreten und wechselt damit von der F&E-Validierung zu einem standardisierten Lufttüchtigkeitszulassungsverfahren.
Die V5000CGH verfügt über ein maximales Startgewicht von 5.700 kg, 1,5 Tonnen Nutzlast, 14 m³ Laderaum (für zwei AKE-Container), eine Fluggeschwindigkeit von 280 km/h und eine Reichweite von 1.500 km. Sie durchbricht die Grenzen von Nutzlast, Reichweite und Kosten und erweitert die eVTOL-Anwendungen auf die Langstrecken- und Schwerlastlogistik.
Darüber hinaus unterstützt die V5000CGH groß angelegte Notfallrettungseinsätze, die Energieversorgung vor der Küste sowie die interprovinzielle Schwerlastlogistik und ersetzt damit die traditionelle langsame Lieferung durch schnellen, flexiblen Transport in niedriger Höhe.
AutoFlight verfolgt einen sicherheitsorientierten, regelbasierten Ansatz. Sein Lufttüchtigkeitsteam bringt Erfahrung aus den Programmen ARJ21-700, C919 und Diamond DA42 mit. Die V2000CG CarryAll von AutoFlight hat die vollständigen Lufttüchtigkeitszertifikate (TC, PC, AC) der CAAC erhalten, während sich die V2000EM Prosperity in der Konformitätsprüfung befindet.
AutoFlight wird die strikte Einhaltung der Lufttüchtigkeitsvorschriften fortsetzen, um die Tests, Flugversuche und die Zertifizierung der V5000CGH zu beschleunigen, die kommerzielle Nutzung von eVTOLs mit hoher Nutzlast und großer Reichweite voranzutreiben und eine nachhaltige Logistikinfrastruktur in niedriger Flughöhe aufzubauen.

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Forschende der Universität Zürich (UZH) haben einen Ansatz entwickelt, mit dem sich akuter Schlafmangel im Speichel nachweisen lässt. In einer aktuellen Studie identifizierte das Team um Thomas Krämer vom Institut für Rechtsmedizin eine Art metabolischen Fingerabdruck, der starke Übermüdung zuverlässig anzeigt. Die Resultate wurden im Fachmagazin „Journal of Proteome Research“ veröffentlicht und von Krämer als „Meilenstein für die forensische Forschung“ bezeichnet.
Für die Untersuchung rekrutierten die Wissenschaftler 20 gesunde junge Männer, die normalerweise sieben bis neun Stunden pro Nacht schlafen. Die Probanden durchliefen drei Szenarien: eine Nacht komplett ohne Schlaf, vier Nächte mit jeweils zwei Stunden weniger Schlaf als üblich sowie eine Kontrollbedingung mit rund acht Stunden Schlaf. Nach jeder Phase wurden Speichelproben entnommen und mittels hochauflösender Massenspektrometrie analysiert. Mithilfe von maschinellem Lernen suchte das Team nach molekularen Mustern, die spezifisch auf akuten Schlafentzug hinweisen.
Die Auswertung ergab, dass starke Übermüdung rund zehn Prozent aller Biomoleküle im Speichel beeinflusst. Aus zehntausenden gemessenen Molekülen filterten die Forschenden schließlich zehn spezifische Biomarker heraus, die als Signatur für akuten Schlafmangel dienen könnten. Diese erstmals im Speichel identifizierten direkten Marker für Übermüdung unter alltagsnahen Bedingungen gelten aus Sicht der UZH als Grundlage für neue diagnostische Verfahren.
Langfristig zielt das Projekt auf die Entwicklung eines Schnelltests, der vor Ort eingesetzt werden könnte – etwa im Strassenverkehr, in sicherheitskritischen Berufen oder bei der forensischen Abklärung von Unfällen. Die Forschenden betonen jedoch, dass es sich derzeit um eine Grundlagenstudie mit einer kleinen und homogenen Probandengruppe handelt. Bevor ein solcher Speicheltest in der Praxis Anwendung findet, seien umfangreichere Untersuchungen mit grösseren und vielfältigeren Bevölkerungsgruppen erforderlich.