Auf dem Weg in eine CO₂-freie Zukunft | Der 6. LiuGong Global Customer Day fand in Liuzhou statt

01.06.2026

LIUZHOU, China, 1. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Am 31. Mai fand in Liuzhou, China, der 6. globale Kundentag von LiuGong (000528.SZ) statt. Su Zimeng, Präsident des chinesischen Baumaschinenverbands, Song Zhiping, Präsident des chinesischen Verbands für börsennotierte Unternehmen, Zheng Jin, Vorsitzender der LiuGong Group und von LiuGong Machinery, Luo Guobing, stellvertretender Vorsitzender und Präsident von LiuGong Machinery, sowie weitere Mitglieder der LiuGong-Führungsspitze versammelten sich gemeinsam mit mehr als 1.200 Kunden, Partnern, Branchenexperten und Medienvertretern aus über 50 Ländern und Regionen, um die neuesten Errungenschaften von LiuGong in den Bereichen Nachhaltigkeit, Intelligenz und Globalisierung zu begutachten und die Zukunft der CO2-armen Transformation in der Baumaschinenbranche zu erörtern.

Vor Ort wurden mehr als 150 Maschinen ausgestellt, wobei die Hälfte davon auf neue Energietechnologien entfiel. Die Veranstaltung umfasste eine Reihe von Aktivitäten, darunter Diskussionen über CO₂-neutrale intelligente Bergbau- und Elektrifizierungslösungen, Maschinenvorführungen, Probefahrten und Werksbesichtigungen. Präsident Luo Guobing stellte die globale Entwicklungsstrategie des Unternehmens vor, während ein Kunde aus Südafrika Erfolgsgeschichten aus der Praxis präsentierte und damit die Innovationskraft sowie die umfassenden Lösungen von LiuGong für globale Märkte demonstrierte.

Vorstellung der CO₂-neutralen Bergbaulösungen

Im Rahmen der Veranstaltung stellte LiuGong offiziell seine CO₂-neutrale intelligente Bergbaulösung vor, die grüne Energie, intelligente Maschinen, digitales Management und Lebenszyklus-Services umfasst. Neue Bergbaumaschinen und -lösungen wurden zudem in Live-Vorführungen präsentiert.

Praktische Erfahrung

Als eine der mit größter Spannung erwarteten Aktivitäten bot das Testfahrtprogramm von LiuGong die Möglichkeit, Starprodukte wie elektrische Radlader und autonome Muldenkipper zu testen, sodass Kunden die Leistung der Maschinen und die Synergie der integrierten Lösungen von LiuGong hautnah erleben konnten.

Auslieferung des 600.000sten Radladers

Anlässlich des 60-jährigen Jubiläums seines Radladergeschäfts lieferte LiuGong während der Veranstaltung offiziell seinen 600.000sten Radlader aus und markierte damit einen weiteren wichtigen Meilenstein in seiner Entwicklung. Seit der Einführung des ersten Radladers in China im Jahr 1966 hat LiuGong die Innovation in der Branche kontinuierlich vorangetrieben und seine globale Präsenz ausgebaut, wodurch das Unternehmen die Entwicklung der chinesischen Baumaschinenindustrie maßgeblich mitgeprägt hat.

Stärkere Partnerschaften, gemeinsamer Erfolg

LiuGong veranstaltete zudem Unterzeichnungszeremonien für strategische Kooperationen, Großaufträge und Partnerauszeichnungen, um die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern weltweit weiter zu stärken.

Im Rahmen des Begrüßungsprogramms genossen die Gäste eine Nachtkreuzfahrt auf dem Liujiang-Fluss und eine Drohnen-Lichtshow, bei der sie den einzigartigen Charme von Liuzhou und die Kultur von LiuGong erleben konnten.

„Mit Blick auf die Zukunft wird LiuGong weiterhin den Kunden in den Mittelpunkt stellen, grüne und intelligente Innovationen vorantreiben und eng mit globalen Partnern zusammenarbeiten, um eine effizientere, nachhaltigere und kohlenstoffärmere Zukunft für die Bergbau- und Baumaschinenindustrie zu gestalten", sagte Zheng Jin, Vorsitzender der LiuGong Group und von LiuGong Machinery.

Der 6. LiuGong globale Kundentag fand in Liuzhou statt

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.