APsystems stellt auf der SNEC 2026 neue KI-gesteuerte Mikrostandorte und Solarspeicherlösungen für Wohngebäude vor

03.06.2026

SHANGHAI, 3. Juni 2026 /PRNewswire/ -- APsystems stellt auf der SNEC 2026 in Shanghai seine neuesten Innovationen im Bereich der Solarspeicherung vor. Unter dem Motto„Grounded in Safety, Powering Solar Storage Integration" hat das Unternehmen sieben neue Produktlinien eingeführt, die vier Kategorien von Energiespeicherlösungen abdecken: AC-Kopplung, hybride AC-DC-Kopplung, netzunabhängige und strangförmige Energiespeicherung. Die Lösungen für Mikrostandorte und Wohngebäude sind die wichtigsten Highlights der Ausstellung.

KI und VPP-Intelligenz steigern die wirtschaftlichen Erträge der Nutzer

Die weltweite Nachfrage nach intelligenteren, effizienteren Solarspeicherlösungen für Privathaushalte steigt weiter an. Um den wachsenden Erwartungen an ein intelligentes Energiemanagement und höhere wirtschaftliche Erträge gerecht zu werden, hat APsystems ein komplettes Angebot an intelligenten Solarstromspeicherlösungen für Balkone und Haushalte mit integrierter KI-Algorithmusoptimierung und nahtloser VPP-Interoperabilität auf den Markt gebracht. Diese Lösungen, die auf dem hauseigenen BESS-KI-Modell von APsystems basieren, berücksichtigen dynamische Strompreise, Wetterbedingungen und die Energieverbrauchsgewohnheiten der Nutzer, um den PV-Eigenverbrauch vor Ort zu steigern und die Energiekosten der Haushalte zu senken. Der neue Lake 6 Plug-in ESS beispielsweise bringt jedem Haushalt eine durchschnittliche jährliche Ersparnis von 1.876 Euro. Außerdem unterstützen alle neuen Speicherprodukte für Privathaushalte den VPP-Handel, so dass die Nutzer durch die Teilnahme an Netztransaktionen zusätzliche Einnahmen erzielen können.

Lake 6 – Plug-and-Play AC-gekoppeltes ESS für Balkonkraftwerke

Das neue Flaggschiff, das 6 kWh Lake 6 AC-gekoppelte ESS, ist mit 314 Ah Großraumzellen ausgestattet. Speziell für PV-Balkonkraftwerke entwickelt, speichert es tagsüber überschüssigen Solarstrom für den Spitzenverbrauch und reduziert Energieverschwendung erheblich. Diese kompakte All-in-One-Lösung zeichnet sich durch eine werkzeuglose Plug-and-Play-Installation und eine breite Kompatibilität mit gängigen Haushaltsgeräten aus. Mit einer Nennleistung von 2500 W unterstützt es die meisten leistungsstarken Haushaltsgeräte und liefert bis zu 8.000 Lade-/Entladezyklen für einen lang anhaltenden stabilen Betrieb. Die integrierte Stromspartechnologie senkt Standby-Verluste, während die 19,2-V-Niederspannungsauslegung und die integrierte feuerfeste Konstruktion elektrische Sicherheitsrisiken ausschließen. Das Gerät ist staub- und wasserdicht (IP65) und eignet sich sowohl für die Innen- als auch für die Außeninstallation. Das Niedertemperatur-Heizmodul gewährleistet einen zuverlässigen Betrieb bei Temperaturen von bis zu -20 °C.

LSH-6 & LSA-6 Flaggschiff-Speicher-Wechselrichter für Wohngebäude

APsystems stellt auf der Messe erstmals zwei führende Wechselrichter für Privathaushalte vor, die den unterschiedlichen Bedürfnissen der Haushalte gerecht werden: den hybriden LSH-6 und den AC-gekoppelte LSA-6. Der kompakte LSH-6 integriert PV--Stromerzeugung, netzunabhängige Stromversorgung und intelligentes Energiemanagement. Er bietet eine Nennleistung von 6000 VA, eine Spitzenleistung von 9000 VA, einen maximalen Wirkungsgrad von 97,6 % und eine extrem hohe DC-Überdimensionierung, die bis zu 12 kW PV-Leistung unterstützt. Das aktualisierte LSA-6 bietet eine Nennleistung von 3,68 kW bis 6 kW, eine Standby-Spitzenleistung von 9000 VA und einen Spitzenwirkungsgrad von 96,1 %. Es ist vollständig kompatibel mit den meisten bestehenden PV-Systemen und eignet sich sowohl für die Nachrüstung bestehender Systeme als auch für neue Solarprojekte in Wohnobjekten.

Beide Wechselrichter arbeiten mit der von APsystems entwickelten intelligenten Steuerungstechnologie, die für mehr Leistung und Benutzerfreundlichkeit sorgt. Durch die lüfterlose natürliche Wärmeableitung arbeiten sie leise bei lediglich 30 dB. Durch die Niederspannungsauslegung mit 48 V werden Hochspannungsrisiken vermieden, während das Laden und Entladen mit hohen Strömen von 125 A eine schnelle Energieauffüllung ermöglicht. Die ultraschnelle Umschaltung auf USV-Niveau (4 ms) gewährleistet einen stabilen Betrieb im netzunabhängigen Modus. Dank der hohen Leistungsdichte ist das Gerät um 20 % kleiner als herkömmliche Modelle. Der Anschluss kann ohne Entfernen des Gehäuses vorgenommen werden, und die flexible parallele Erweiterung vereinfacht die Installation und Inbetriebnahme vor Ort erheblich. Die Wechselrichter unterstützen Parallelschaltung für eine flexible Kapazitätserweiterung. Mit vier verfügbaren Betriebsmodi passen sie sich vollständig an alle Energiespeicherszenarien in Haushalten an und steigern den PV-Eigenverbrauch und die Vorteile der Arbitrage von Spitzenlasten, um effiziente und wirtschaftliche intelligente Energielösungen für Haushalte zu bieten.

Auf der SNEC 2026 präsentiert APsystems sein szenariobasiertes Produkt-Ökosystem, das auf sicheren, effizienten und benutzerfreundlichen Solarstromspeicherlösungen basiert. Mit ihren flexiblen Konfigurationen und ihrer bewährten Zuverlässigkeit erfüllt die neue Produktreihe die unterschiedlichen Energiebedürfnisse von Privathaushalten und gewährleistet eine stabile Stromversorgung und langfristige wirtschaftliche Vorteile für Nutzer.

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Zuwanderung, Wohnungsnot, Arbeitskräfte: Schweiz stimmt über Bevölkerungslimit ab

15.06.2026

Die Schweiz stimmt an diesem Wochenende über eine der umstrittensten Initiativen der vergangenen Jahre ab: „Keine 10-Millionen-Schweiz!“. Der Vorstoß der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP), auch bekannt als Schweizerische Volkspartei oder Swiss People's Party, sieht vor, die ständige Wohnbevölkerung des Landes bis 2050 auf maximal zehn Millionen Menschen zu begrenzen. Nach ersten Hochrechnungen tendieren die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger dazu, die Initiative abzulehnen – ein Ergebnis, das im Vorfeld keineswegs sicher schien.

Die Initiative, die in der Verfassung verankert werden soll, würde den Bund verpflichten, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sobald die Bevölkerung 9,5 Millionen erreicht. Die Schweiz zählte Ende 2025 bereits gut 9,1 Millionen Einwohner – rund 1,7 Millionen mehr als 2002. Haupttreiber des Wachstums ist die Zuwanderung. Rund 28% der im Land lebenden Menschen besitzen keinen Schweizer Pass. Viele stammen aus EU-Staaten wie Italien, Deutschland und Portugal, hinzu kommen Personen aus Drittstaaten, darunter Asylsuchende.

Unterstützer der Initiative argumentieren, das Land stoße an seine Belastungsgrenzen. Sie verweisen auf steigende Mieten, überlastete Verkehrswege, Staus sowie eine als problematisch wahrgenommene Entwicklung bei Gewalt und Kriminalität, die sie mit einer höheren Zuwanderung verknüpfen. Ziel sei es laut Kampagnenmotto, „zu bewahren, was wir lieben“. Die SVP wirbt mit auffälligen Aufklebern, Fahnen und Plakaten in Nationalfarben, um eine Begrenzung des Bevölkerungswachstums als Schutz der Lebensqualität zu präsentieren.

Gegen die Initiative stellen sich der Bundesrat, das Parlament, die Kantone sowie die meisten übrigen großen Parteien, gestützt von Wirtschaftsverbänden und Gewerkschaften. Sie warnen, ein starres Bevölkerungs- und damit faktisches Zuwanderungslimit könne den bereits bestehenden Arbeitskräftemangel verschärfen. Laut Bundesamt für Statistik waren im ersten Quartal 2026 rund 1,87 Millionen ausländische Erwerbstätige in der Schweiz beschäftigt. Etwa vier von fünf kamen aus EU- oder EFTA-Staaten oder dem Vereinigten Königreich, der Rest aus Drittstaaten. Viele arbeiten in Bereichen wie Gesundheitswesen, Bau und Gastgewerbe – Sektoren, die stark auf Personal aus dem Ausland angewiesen sind.

Ein weiterer Konfliktpunkt ist das Verhältnis zur Europäischen Union. Die Initiative sieht vor, dass die Schweiz in letzter Konsequenz das Abkommen über die Personenfreizügigkeit mit der EU kündigen müsste, sollte die Obergrenze sonst nicht zu halten sein. Gegner befürchten, dies könnte die bilateralen Beziehungen und den Zugang zum europäischen Arbeitsmarkt belasten. Befürworter halten dem entgegen, nur mit klaren quantitativen Vorgaben lasse sich der Druck auf Wohnungsmarkt, Infrastruktur und öffentliche Dienste nachhaltig begrenzen.

Parallel zur Abstimmung über die 10-Millionen-Grenze entscheiden die Stimmberechtigten auch über eine Verschärfung des Zivildienstgesetzes. Im Fokus der innenpolitischen Debatte steht jedoch vor allem die Frage, wie die Schweiz Wachstum, Wohlstand und gesellschaftlichen Zusammenhalt künftig austarieren will. Das Ergebnis der Volksabstimmung dürfte zwar die Initiative selbst klären, die Grundsatzdiskussion über Zuwanderung, Arbeitskräftebedarf und Lebensqualität in der Alpenrepublik jedoch kaum beenden.