Die neue Plattform verbindet agentenbasierte KI mit den Tools, Daten, der Infrastruktur und dem Fachwissen, die Applied Intuition über fast ein Jahrzehnt hinweg aufgebaut hat, um die sichere Entwicklung intelligenter Maschinen für die physische Welt zu beschleunigen.
SUNNYVALE, Kalifornien, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Applied Intuition, Inc., ein führendes Unternehmen im Bereich der physischen KI, gab heute die Einführung von Dana bekannt, der ersten agentenbasierten Plattform für die Entwicklung, das Testen, die Bereitstellung und den Betrieb physischer KI-Systeme branchenübergreifend. Dana vereint die Leistungsfähigkeit agentenbasierter KI und schneller Anwendungsentwicklung mit dem fast zehnjährigen Know-how von Applied Intuition in den Bereichen Tooling, Infrastruktur und Entwicklung. Das Ergebnis ist ein einheitliches System, das die Entwicklung intelligenter Maschinen in der physischen Welt beschleunigt.
„Wir sind davon überzeugt, dass physische KI zu einer der prägenden Technologien dieses Jahrhunderts werden wird", sagte Qasar Younis, Mitbegründer und CEO von Applied Intuition. „Unser Ziel ist es, eine Milliarde Maschinen mit Intelligenz auszustatten, und Dana ist die Plattform, die wir entwickelt haben, um dies zu ermöglichen."
Im Gegensatz zu universellen KI-Tools, die in erster Linie für digitale Arbeitsabläufe konzipiert sind, wurde Dana speziell für die Komplexität von Maschinen entwickelt, die in der physischen Welt eingesetzt werden. Dana verfügt über alle Plattformfunktionen, die zum Erstellen und Bereitstellen sicherheitskritischer physischer KI-Anwendungen erforderlich sind, darunter Daten, Visualisierung und Werkzeuge sowie die für diese Systeme notwendigen Funktionen zur Bewertung, Rückverfolgbarkeit und Governance. Die Plattform wurde so konzipiert, dass sie branchenübergreifend und für eine Vielzahl von Anwendungsfällen eingesetzt werden kann – von der Entwicklung softwaregesteuerter Fahrzeuge und Fahrerassistenzsystemen (ADAS) bis hin zu Bergbau- und Bauvorhaben, dem Lkw-Flottenmanagement, der Robotik und intelligenten Fahrerlebnissen. Mit Dana können Kunden:
Applied Intuition setzt Dana seit letztem Jahr intern ein und entwickelt und liefert auf der Plattform Lösungen für langjährige Kunden aus den Bereichen Automobil, Lkw-Transport, Bergbau und Landwirtschaft. Die agentengesteuerten Workflows von Dana haben in einigen Fällen kritische Phasen der Fahrzeugentwicklungszeitpläne von Monaten auf Tage verkürzt. Applied Intuition hat ausgewählten Kunden einen begrenzten frühen Zugang gewährt, darunter dem Schwermaschinenhersteller Komatsu und Isuzu Motors, der die Plattform nutzt, um die L4-Autonomie für seine Flotte von Nutzfahrzeugen zu beschleunigen.
„Wir sind beeindruckt davon, wie Dana komplexe technische Arbeitsabläufe rationalisieren und die Entwicklung beschleunigen kann", sagte Yasuhiro Yazawa, Director bei Isuzu Motors Limited, Japan. „Dana gibt unseren Ingenieurteams mehr Sicherheit, sichere Funktionen für autonome Fahrzeuge in deutlich schnellerem Tempo zu entwickeln, zu überwachen und einzuführen."
„Applied Intuition war ein wertvoller Technologiepartner, während wir die digitalen Fähigkeiten weiter vorantreiben, die die nächste Generation von Bergbaumaschinen und -lösungen unterstützen", sagte Peter Salditt, CEO von Komatsu Mining. „Dana stellt einen weiteren Schritt nach vorne dar und bringt intelligente, agentenbasierte Funktionen in unsere Entwicklungsabläufe ein, um unseren Teams zu helfen, schneller Innovationen zu entwickeln, die Effizienz zu steigern und letztendlich einen größeren Mehrwert für die Betriebe unserer Kunden zu schaffen."
Dana wurde entwickelt, um Unternehmen dabei zu helfen, mit dem grundlegenden Wandel Schritt zu halten, der derzeit branchenübergreifend stattfindet. Da autonome Fahrzeuge, Roboter und industrielle Systeme immer leistungsfähiger werden, benötigen Hersteller einen stärker integrierten Ansatz, um diese sicher zu entwickeln, zu validieren und einzusetzen. Dana ermöglicht Teams einen schnelleren Weg von der Idee bis zur Produktion und gibt ihnen das Vertrauen, immer intelligentere Maschinen in der realen Welt einzusetzen.
Die Zukunft der KI ist physisch. Dafür wurde Dana gebaut.
Um mehr über Dana und die physische KI-Plattform von Applied Intuition zu erfahren, besuchen Sie AppliedIntuition.com.
Informationen zu Applied Intuition
Applied Intuition, Inc. treibt die Zukunft der physischen KI voran. Das 2017 gegründete und inzwischen mit 15 Milliarden US-Dollar bewertete Unternehmen aus dem Silicon Valley schafft die digitale Infrastruktur, die erforderlich ist, um alle mobilen Maschinen weltweit intelligent zu machen. Applied Intuition betreut die Automobil-, Verteidigungs-, Lkw-Transport-, Bau-, Bergbau- und Landwirtschaftsbranche in drei Kernbereichen: Tools und Infrastruktur, Betriebssysteme sowie Autonomie. 18 der 20 weltweit führenden Automobilhersteller sowie das US-Militär und seine Verbündeten vertrauen auf die Lösungen des Unternehmens für physische Intelligenz. Applied Intuition hat seinen Hauptsitz in Sunnyvale, Kalifornien, und verfügt über knapp zwei Dutzend Niederlassungen weltweit, darunter in London, München, Tokio, Seoul und im Großraum Washington, D.C. Weitere Informationen finden Sie unter applied.co oder press@applied.co.
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Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.
Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.
Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.
Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.