Neues globales Labor setzt KI-Ambitionen durch politische Unterstützung, Kompetenzentwicklung und öffentliche KI-Infrastruktur in die Tat um
GENF, 30. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Das AI for Good Lab der ITU ist Teil der Umsetzungsagenda der AI for Good Impact Initiative der Vereinten Nationen und unterstützt Entwicklungs- und Schwellenländer dabei, über isolierte KI-Pilotprojekte hinauszugehen und die politischen Rahmenbedingungen, Kompetenzen sowie die öffentliche Infrastruktur aufzubauen, die erforderlich sind, um lokal relevante KI-Lösungen verantwortungsbewusst und in großem Maßstab einzusetzen.

Das Labor, das im Rahmen des AI for Good Global Summit 2026 in Genf angekündigt wurde, vereint drei miteinander verknüpfte Förderbereiche: nationale KI-Bereitschaft und -Politik, Kompetenzentwicklung und öffentliche KI-Infrastruktur.
Dr. Ebtesam Almazrouei, Vorsitzende der AI for Good Impact Initiative der Vereinten Nationen, erklärt:
„Die künstliche Intelligenz tritt nun in ihr Jahrzehnt der Umsetzung ein. Die Länder fragen nicht mehr, ob KI die Gesellschaft verändern kann, sondern wie sie verantwortungsvoll, inklusiv und in großem Maßstab umgesetzt werden kann. Das ‚AI for Good Lab' der ITU wird dazu beitragen, bewährte Ideen in nationale Kapazitäten und messbare Ergebnisse umzusetzen."
Seizo Onoe, Direktor des ITU-Büros für Telekommunikationsstandardisierung, betont:
„Jedes Land verdient die Chance, seine eigene KI-Zukunft zu gestalten. Unser AI for Good Lab spiegelt das Engagement der ITU wider, dafür zu sorgen, dass die Vorteile der KI allen Menschen überall zugutekommen."
Mithilfe von Bewertungen der KI-Bereitschaft und strategischen Leitlinien wird das Labor Regierungen dabei unterstützen, nationale Prioritäten zu ermitteln. Im Rahmen seiner Programme zur Kompetenzförderung werden inklusive lokale Talentpools für politische Entscheidungsträger, Unternehmer, Studierende und Innovatoren aufgebaut, unter anderem durch die AI for Good Innovation Factory, an der bereits über 200 Start-ups aus 88 Ländern teilgenommen haben.
Zudem wird das Labor die öffentliche KI-Infrastruktur unterstützen und Ländern Zugang zu offenen Datensätzen, Rechenressourcen, wiederverwendbaren KI-Modellen und Open-Source-Tools für vorrangige Sektoren wie Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung und Mobilität ermöglichen.
Das Labor knüpft an die Aktivitäten der AI for Good Sandbox in zehn Pilotländern an: Kamerun, Indien, Mosambik, Nepal, Peru, Tansania, die Vereinigten Arabischen Emirate, Usbekistan, Sambia und Simbabwe. Im Rahmen der Zusammenarbeit mit der Afrikanischen Telekommunikationsunion, nationalen Regierungen und den Regionalbüros der ITU wird das Labor lokale Hubs einrichten und erfolgreiche Projekte ausweiten.
Hinweise für Redakteure
Informationen zu AI for Good: Die führende Plattform der Vereinten Nationen für künstliche Intelligenz wurde 2017 gegründet und wird von der ITU gemeinsam mit mehr als 50 UN-Organisationen organisiert. Sie ist in mehr als 180 Ländern aktiv und fördert verantwortungsvolle KI-Lösungen, Kompetenzen und Standards.
Dr. Ebtesam Almazrouei ist eine weltweit anerkannte Führungskraft im Bereich KI und fortschrittliche Technologien, Vorsitzende der AI for Good Impact Initiative der Vereinten Nationen und Mitglied des kasachischen Rates für die Entwicklung künstlicher Intelligenz unter dem Vorsitz von Präsident Kassym-Jomart Tokayev. Sie entwickelte Grundmodelle wie Falcon 180B, das bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2023 als das weltweit leistungsstärkste Open-AI-Modell galt. Ihre berufliche Laufbahn umfasst die Bereiche Telekommunikation, Robotik und KI. Dabei treibt sie nationale KI-Strategien voran und baut die gesamte KI-Wertschöpfungskette auf. Sie hat im Bereich „Künstliche Intelligenz für die drahtlose Kommunikationstechnik und Informatik" promoviert und ist Mitglied des Kuratoriums der American University of Sharjah.
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Bystronic hat seine Erwartungen für das laufende Geschäftsjahr 2026 nach unten angepasst. Der Hersteller von Maschinen für die Blechbearbeitung rechnet zwar weiterhin mit einem höheren Nettoumsatz als im Vorjahr, erwartet jedoch keine Verbesserung der Profitabilität mehr. Bereits im zweiten Quartal 2026 dürften Auftragseingang, Nettoumsatz und Ergebnis unter den bisherigen Annahmen liegen, obwohl sie gegenüber dem ersten Quartal zulegen sollen.
Das Management verweist auf anhaltend schwierige Marktbedingungen im Kerngeschäft. Während die Nachfrage nach Biegelösungen stabil bleibt, leidet das Lasergeschäft weiter unter einer schwachen Marktlage. Geringere Kapazitätsauslastung und Preisdruck im Verkauf von Einzelmaschinen wirken zusätzlich auf die Marge. Hinzu kommt, dass der Trend zu stärker automatisierten Lösungen zwar den Auftragsbestand stützt, die Projekte jedoch längere Laufzeiten haben und sich der hohe Auftragsbestand dadurch langsamer in Nettoumsätze umwandelt.
Einen Lichtblick liefert die neu geschaffene Geschäftseinheit Bystronic Rofin. Sie trägt nach Unternehmensangaben weiterhin positiv zum Konzernergebnis bei, gestützt von einer robusten Nachfrage nach Anwendungen im Halbleiterbereich. Dieser Bereich soll auch dazu beitragen, dass der Konzernumsatz 2026 insgesamt über dem Niveau des Vorjahres liegt, auch wenn die Ergebnisqualität im Vergleich zu 2025 zurückbleiben dürfte.
Konkrete Zahlen zu Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis nannte Bystronic bislang nicht. Ausführlichere Informationen zur Geschäftsentwicklung und zum weiteren Ausblick will das Unternehmen mit dem Halbjahresbericht vorlegen, der am 23. Juli veröffentlicht werden soll. Dann dürfte sich zeigen, in welchem Ausmass der Druck im Lasergeschäft und die Verzögerungen bei Automationsprojekten auf die Jahresziele durchschlagen – und wie stark Bystronic Rofin diese Effekte im laufenden Jahr abfedern kann.