ADOIT 20.0 führt eine dynamische Suche, konfigurierbare Dashboards und einen Applikations-Compliance-Check ein

03.08.2026

Neue Funktionen machen relevante Informationen leichter auffindbar, rücken zentrale Prioritäten in den Fokus und stärken die Governance über die gesamte Architekturlandschaft hinweg.

WIEN, BERLIN und WINTERTHUR, Schweiz, 3. August 2026 /PRNewswire/ -- BOC Group gibt heute die Veröffentlichung von ADOIT 20.0, der neuesten Version ihrer Enterprise Architecture Management Suite, bekannt. Das Release unterstützt Organisationen dabei, die Komplexität ihrer Architektur besser zu bewältigen, Prioritäten klarer zu erkennen und auf Basis verlässlicher Informationen zu handeln.

BOC

Da Enterprise Architecture Management zunehmend Teams und Transformationsinitiativen unterstützt, reicht es nicht mehr aus, lediglich ein vollständiges Repository zu pflegen. Organisationen benötigen leicht zugängliche Informationen, klare Prioritäten und zuverlässige Daten. ADOIT 20.0 begegnet diesen Anforderungen mit miteinander verbundenen Funktionen für Suche, Transparenz, Governance und Applikationsbewertung.

Eine optimierte Suche hilft Anwender:innen dabei, relevante Informationen schneller und mit weniger Pflegeaufwand zu finden. Dynamische Filter passen sich an die aktuelle Person oder das aktuelle Datum an und sorgen dafür, dass wiederkehrende Suchen auch dann relevant bleiben, wenn sich Verantwortlichkeiten oder Zeiträume ändern.

Neue konfigurierbare Dashboards bringen die Architekturdaten, die für die jeweilige Person besonders wichtig sind, in einer personalisierten Ansicht zusammen. Flexible Widgets bieten Kontrolle darüber, welche Inhalte angezeigt, wie sie visualisiert und wie sie im Dashboard angeordnet werden. Die fertige Konfiguration kann anschließend gespeichert und geteilt werden.

Der neue Arbeitsbereich für den Applikations-Compliance-Check unterstützt Organisationen dabei, Applikationen anhand definierter Prinzipien, Vorgaben und Anforderungen zu bewerten. Zusammenfassende Ansichten und Heatmaps machen Lücken sichtbar, ermöglichen den Vergleich von Ergebnissen und helfen dabei, Verbesserungen dort zu priorisieren, wo sie am dringendsten benötigt werden.

Forms-Freigaben stärken die Governance, indem vorgeschlagene Änderungen am Repository vor ihrer Umsetzung geprüft werden. Dies trägt dazu bei, Architekturdaten korrekt und konsistent zu halten, Verantwortlichkeiten klarer zu definieren und das Vertrauen in die Informationen zu stärken, auf die Teams angewiesen sind.

„ADOIT 20.0 hilft Teams dabei, schneller auf die Informationen zuzugreifen, die wirklich zählen, diese an ihre individuellen Anforderungen anzupassen und sich mit größerem Vertrauen darauf zu verlassen", sagt Christoph Moser, ADOIT Product Manager. „Gemeinsam machen diese Funktionen Enterprise Architecture Management zugänglicher, fokussierter und handlungsorientierter."

Über die neuen Funktionen für Anwender:innen hinaus baut ADOIT 20.0 auf einer modernen, vollständig containerisierten Linux-basierten Grundlage auf. Diese ermöglicht schnellere Innovationen und bewahrt gleichzeitig flexible Bereitstellungsoptionen, ein offenes Datenmodell und Sicherheit auf Enterprise-Niveau.

Das neue Release ist ab sofort für SaaS-Kund:innen in der BOC AWS Cloud verfügbar. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von BOC Group.

Über BOC Group

BOC Group entwickelt und vertreibt modernste Unternehmensmodellierungssoftware in den Bereichen GPM, EAM und GRC für ein effektives und umfassendes Unternehmensmanagement im digitalen Zeitalter. Unsere Tools basieren auf Interkonnektivität. Sie lassen sich frei an Ihre Bedürfnisse anpassen und können mit einer breiten Palette von Ökosystemanwendungen zusammenarbeiten.

Zu den weltweiten Kunden von ADOIT gehören Allianz, Dentsu Aegis, iHeart Media, PostFinance, the Vienna International Airport und viele andere.

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Bundesrat zieht rote Linie im Schulunterricht: Landessprachen werden zur Bundesaufgabe

15.06.2026

Der Bundesrat verschärft im Streit um das Frühfranzösisch den Ton und greift zu einem bundesrechtlichen Instrument. Alle Primarschülerinnen und Primarschüler in der Schweiz sollen künftig zwingend eine zweite Landessprache lernen. Um dieses Ziel durchzusetzen, hat die Landesregierung eine Revision des Sprachengesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Sie reagiert damit auf Vorstösse in mehreren deutschsprachigen Kantonen, Französisch aus den Stundenplänen der Primarschule zu streichen.

Im Zentrum steht die Frage, welche Rolle die Landessprachen im obligatorischen Unterricht spielen sollen. Für den Bundesrat ist dies eine «Frage von nationaler Bedeutung». Die Bundesverfassung verpflichte Bund und Kantone gemeinsam, die Landessprachen zu erhalten, die Verständigung zwischen den Sprachgemeinschaften zu stärken und nationale Minderheiten zu schützen, hält die Regierung fest. Der Bund sehe sich damit in der Verantwortung, den Zusammenhalt zwischen den Sprachregionen und den Respekt vor der sprachlichen Vielfalt zu sichern, während die Kantone ihr Schulwesen so zu harmonisieren hätten, dass Qualität und Durchlässigkeit des Bildungsraums Schweiz gewahrt bleiben.

Der Konflikt entzündet sich an der 2004 beschlossenen Sprachenstrategie der Kantone, die 2009 im HarmoS-Konkordat verankert wurde. Diese sieht vor, dass Kinder in der Primarschule zwei Fremdsprachen erlernen – darunter eine zweite Landessprache. In einzelnen Kantonen gibt es inzwischen Bestrebungen, den Unterricht einer Landessprache als Fremdsprache auf der Primarstufe zu streichen. Das widerspreche der gemeinsamen Strategie, schreibt der Bundesrat und zeigt sich über diese Entwicklung «beunruhigt».

Um gegenzusteuern, legt die Regierung zwei Varianten für eine Gesetzesänderung vor. Die erste folgt dem HarmoS-Modell: In der Primarschule sollen obligatorisch zwei Fremdsprachen unterrichtet werden, eine Landessprache und Englisch. Damit würde die heutige Praxis in den 15 HarmoS-Kantonen bundesrechtlich abgesichert und für alle gelten, sollte es nötig werden. Die zweite Variante lässt den Kantonen mehr Spielraum: Sie verpflichtet lediglich dazu, dass eine zweite Landessprache spätestens ab der Primarschule und durchgehend bis zum Ende der obligatorischen Schulzeit unterrichtet wird, ohne Englisch explizit als zweite Fremdsprache vorzuschreiben.

Mit der Revision will der Bundesrat den Rahmen abstecken für den Fall, dass die Kantone ihre Sprachenstrategie ganz oder teilweise aufgeben. Konkrete Entscheide sind noch offen: Zunächst läuft bis zum 5. Oktober 2026 eine Vernehmlassung, in der Kantone, Parteien und weitere Akteure Stellung beziehen können. Erst danach wird sich zeigen, ob sich das strengere HarmoS-Modell oder die flexibelere Lösung durchsetzt – und wie viel Gewicht der Bund seiner sprachpolitischen Rolle im Schulbereich tatsächlich geben will.