ABINGDON, England, 30. April 2026 /PRNewswire/ -- Infineum, ein weltweit führender Anbieter von Spezialchemikalien für Schmierstoffe und Kraftstoffe, hat mit seiner Additivtechnologie „Infineum P6895" die offizielle Zulassung für den neuen Stellantis-Standard FPW9.55535/03 erhalten. Mit diesem Meilenstein ermöglicht Infineum P6895 allen Ölvermarktern, von Stellantis zugelassene Produkte mit Zuversicht auf den Markt zu bringen. Dies trägt zum Markenschutz, zur Gewährleistung von Garantieleistungen und zur zuverlässigen Leistungserbringung bei und unterstreicht das Engagement von Infineum für Innovation, hohe Leistung und Nachhaltigkeit sowohl bei Verbrennungsmotoren (ICE) als auch bei Hybridfahrzeugen.

Stellantis FPW9.55535/03 ist eine Motorölspezifikation der nächsten Generation, die entwickelt wurde, um überragenden Schutz, Kraftstoffeffizienz und Langlebigkeit für moderne Motoren zu bieten. Angesichts immer komplexerer Anforderungen in OEM- und Industriestandards bieten offizielle Zulassungen einen klaren, vertrauenswürdigen Weg für Ölvermarkter und Endverbraucher. Dies gewährleistet, dass das Schmiermittel gemäß den Spezifikationen des OEM validiert wurde.
Für Kunden ist es wichtig zu wissen, dass Stellantis FPW9.55535/03 so konzipiert ist, dass es abwärtskompatibel mit mehreren älteren Stellantis/PSA- und Opel/Vauxhall-Spezifikationen ist. Dies trägt zur Vereinfachung der Produktportfolios bei und unterstützt sowohl neue als auch bestehende Fahrzeugflotten. Infineum P6895 ist nach FPW9.55535/03 zugelassen und abwärtskompatibel mit PSA B71 2297, PSA B71 2290, OV 040 1547–G30 und OV D30 5W-30, was eine breite Abdeckung der gesamten Stellantis-Flotte ermöglicht.
Andrea Ghionzoli, Leiter des operativen Marketings für EMEA bei Infineum, sagte: „Wir sind stolz darauf, als Erste die offizielle Stellantis-Zulassung nach FPW9.55535/03 mit einem Produkt erreicht zu haben, das allen Ölhändlern zur Verfügung steht. Infineum P6895 hat selbst in den anspruchsvollsten Stellantis-Tests eine herausragende Leistung gezeigt. Dieser Meilenstein bedeutet, dass unsere Kunden schnell und sicher handeln können, um die neuesten Anforderungen von Stellantis zu erfüllen, gestützt durch eine Zulassung, der Ölvermarkter und Endverbraucher vertrauen können."
Infineum P6895 ist seit 2023 auf dem Markt und kombiniert bewährte Leistung in Verbrennungs- und Hybridmotoren mit der Flexibilität und den Nachhaltigkeitsoptionen, die Kunden zunehmend schätzen. Weitere Informationen erhalten Sie bei Ihrem örtlichen Infineum-Vertreter oder unter www.infineum.com.
Informationen zu Infineum
Infineum ist ein Spezialchemieunternehmen, das sich zum Ziel gesetzt hat, durch innovative Chemie eine nachhaltige Zukunft zu gestalten. Wir konzentrieren uns auf komplexe Formulierungsprobleme und arbeiten Hand in Hand mit unseren Kunden, um gemeinsam erfolgreiche Lösungen zu finden.
Unser Ursprung liegt im Bereich der Energiewende, wo wir den Kohlenstoffausstoß von Verbrennungsmotoren reduziert, die Elektrifizierung unterstützt und Lösungen für alternative Kraftstoffe entwickelt haben.
Durch einen zukunftsorientierten Innovationsansatz in verschiedenen Sektoren maximieren wir auch den Wert der einzigartigen Technologie von Infineum in kohlenstoffresistenten Sektoren.
Mehr als 2.000 Mitarbeiter auf der ganzen Welt tragen mit ihren einzigartigen Perspektiven und ihrem Fachwissen zum Erfolg unserer Kunden bei, denn wir gestalten die Zukunft gemeinsam.
Weitere Informationen finden Sie unter www.infineum.com

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Sexuelle Gewalt hinterlässt bei den Betroffenen deutlich tiefere und länger anhaltende Spuren, als bislang in der Schweiz weithin angenommen. Das zeigt eine neue Studie aus der Romandie, die vom Genfer Universitätsspital (HUG) koordiniert wurde und nach Angaben der Forschenden erstmals eine systematische Nachverfolgung von Opfern über einen Zeitraum von zwölf Monaten vornimmt. Beteiligt waren neben dem HUG der Spitalverbund Wallis sowie fünf Waadtländer Spitäler.
Für die Untersuchung wurden 181 von sexueller Gewalt betroffene Personen – 180 Frauen und ein Transmann – ein Jahr lang begleitet. Die Auswertung ergibt ein klares Bild: 71 Prozent der Teilnehmenden zeigen zwölf Monate nach der Tat depressive Symptome, 68 Prozent weisen Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung auf, 57 Prozent leiden unter ausgeprägter Angst. Mehr als die Hälfte der Befragten berichtet zudem weiterhin über körperliche Beschwerden wie chronische Schmerzen, Schlafstörungen oder anhaltende Erschöpfung.
Besonders gravierend sind die Folgen im Intimbereich. Rund zwei Drittel der Betroffenen, die sexuell aktiv sind, geben an, auch ein Jahr nach dem Übergriff unter sexuellen Funktionsstörungen zu leiden. „Diese Daten zeigen klar, dass sexuelle Gewalt ein tiefgreifendes und dauerhaftes Trauma ist“, wird Studienleiterin Jasmine Abdulcadir in der Mitteilung zur Studie zitiert. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass es sich nicht um vorübergehende Reaktionen handelt, sondern um anhaltende Beeinträchtigungen mit potenziell weitreichenden Auswirkungen auf Partnerschaft, Familie und Berufsleben.
Die Datenerhebung bestätigt zudem bekannte Muster bei sexueller Gewalt. In der Mehrheit der Fälle kennen die Betroffenen die Täterperson, häufig stammt diese aus dem nahen Umfeld. Die gemeldeten Übergriffe ereignen sich überwiegend in privaten Räumen. Zwar suchen viele Opfer laut Studie rasch nach der Tat medizinische Hilfe, doch die Forschenden verweisen darauf, dass die anschliessende Betreuung häufig unzureichend bleibt. Angesichts der hohen Belastung über mindestens ein Jahr hinweg sehen Fachleute dringenden Handlungsbedarf bei der langfristigen psychischen, körperlichen und sexuellen Versorgung von Betroffenen.