93,07 % bifaziales Modul! Tongwei setzt mit der weltweiten Markteinführung des TNC 3.0 BIFIMAX-Moduls neue Maßstäbe auf der Intersolar Europe 2026

21.07.2026

MÜNCHEN, 21. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Tongwei sorgte auf der Intersolar Europe 2026 für Aufsehen und stellte neben dem weiterentwickelten Star-Modul für Privathaushalte, dem TNC 2.0 G12R-48, auch sein Premium-Technologie-Upgrade TNC 3.0 BIFIMAX vor. Durch die Kombination branchenführender Effizienzmeilensteine bei Projekten für Energieversorger mit ästhetischen Lösungen für Wohnhausdächer unterstrich Tongwei sein Engagement, den vielfältigen Anforderungen des globalen Marktes gerecht zu werden.

Tongwei TNC 3.0 BIFIMAX: A utility-scale flagship featuring 770W power output, 24.8% efficiency, and a record-breaking 93.07% bifaciality rate.

Das Kraftwerk für Versorgungsunternehmen: TNC 3.0 BIFIMAX

Das Highlight der Messe war die weltweite Premiere des TNC 3.0 BIFIMAX, das einen bedeutenden technischen Durchbruch darstellt und auf hochreflektierenden Oberflächen maximale Energieausbeute gewährleistet.

Das vom TÜV Rheinland zertifizierte TNC 3.0 BIFIMAX erreicht einen Rekordwert bei der Bifazialitätsrate von bis zu 93,07 % sowie eine Leistung von bis zu 770 W und einen Wirkungsgrad von bis zu 24,8 %.

  • Höhere finanzielle Erträge: Durch einen höheren Bifazialitätsgrad können die Module deutlich mehr Leistung auf der Rückseite erzeugen — was einen zusätzlichen Energiegewinn bedeutet. Bei einer 100-MW-Solaranlage in Hamburg, Deutschland, erzielt diese Konfiguration im Vergleich zu Standardmodulen jährlich zusätzliche Einnahmen in Höhe von 180.000 Euro und ermöglicht über ihre gesamte Lebensdauer hinweg die Erzeugung von zusätzlichen 81,62 Millionen kWh sauberen Stroms.
  • Für extreme Bedingungen entwickelt: Mit einem niedrigen Temperaturkoeffizienten von -0,26 %/°C bleibt es auch bei sengender Hitze äußerst effizient. Die spezielle „Louvred Interconnection"-Technologie erhöht die Beständigkeit gegen Mikrorisse um über 100 % und schützt die Anlage so vor starkem Schneefall und starken Winden.

Speziell für Wohnhausdächer entwickelt: Das verbesserte TNC 2.0 G12R-48

Um der wachsenden Nachfrage nach hochwertigen Solaranlagen für Privathaushalte gerecht zu werden, stellte Tongwei zudem das weiterentwickelte Vorzeigeprodukt für Privathaushalte vor: das TNC 2.0 G12R-48. Dieses Modul vereint Spitzenleistung mit ansprechender Optik für den Wohnbereich.

  • Maximale Leistung im optimalen Format: Das Modul liefert bis zu 480 W bei einem Wirkungsgrad von 24 %. Mit einer kompakten Größe von unter 2 m² nutzt es den begrenzten Platz auf dem Dach optimal aus und erleichtert den örtlichen Montageteams die Installation erheblich.
  • Erweiterte „All-Day"-Generation: Dank der 360°-3D-Passivierungstechnologie von Tongwei minimiert das Modul Energieverluste und verbessert die Leistung in Zeiten geringer Sonneneinstrahlung. Dadurch verlängern sich die täglichen Stromerzeugungszeiten — sie beginnen früher bei Tagesanbruch und enden später bei Einbruch der Dämmerung.
  • Schutz vor extremen Wetterbedingungen und elegantes Design: Dank der „Louvred Interconnection"-Technologie sorgt das Modul für eine bessere Spannungsverteilung. Dadurch werden Risiken durch Mikrorisse, die durch starken Schneefall und heftige Winde verursacht werden – wie sie in den europäischen Wintern in hohen Breitengraden häufig vorkommen –, wirksam reduziert. Zudem fügt sich sein einheitliches, elegantes Design nahtlos in die moderne Wohnarchitektur ein.

Durch das Angebot des ertragreichen Modells TNC 3.0 BIFIMAX für Versorgungsunternehmen sowie des ästhetischen Modells TNC 2.0 G12R-48 für den Privatkundenmarkt bietet Tongwei erneut zuverlässige Solarlösungen, die auf spezifische Energiebedürfnisse zugeschnitten sind.

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3006493/Tongwei_Intersolar_Europe_2026.jpg

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AmiGo-Projekt: Autonome Postautos sollen ab 2027 fahrerlos fahren

15.06.2026

Postauto treibt den Einsatz autonomer Fahrzeuge in der Ostschweiz voran und bereitet nach eigenen Angaben Europas grösstes Robo-Taxi-Netz vor. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat dem Unternehmen eine Ausnahmebewilligung erteilt, damit die speziell ausgerüsteten E-Autos im St. Galler Rheintal sowie in den Kantonen Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Innerrhoden automatisch verkehren dürfen. Seit dem 1. Juni sind die Fahrzeuge in einem rund 80 Quadratkilometer grossen Gebiet unterwegs – vorerst noch zu Testzwecken und mit Sicherheitsfahrerinnen und -fahrern an Bord.

Herzstück des Projekts ist die Flotte von bis zu 25 sogenannten "AmiGo"-Fahrzeugen, die im Endausbau mit Automatisierungsgrad Level 4 fahren sollen. Postauto kooperiert dafür mit Apollo Go, der Robotaxi-Sparte des chinesischen Technologiekonzerns Baidu. Die Fahrzeuge werden im typischen Postauto-Gelb lackiert und elektrisch betrieben. Während der Testphase dürfen die Sicherheitsfahrer ihre Hände vom Lenkrad nehmen; sie können jedoch jederzeit eingreifen, wenn die Situation es erfordert – etwa an unübersichtlichen Verzweigungen oder bei forsch auftretendem Gegenverkehr.

Im Alltagstest auf einer festgelegten Route in Altstätten (SG) zeigt sich das System laut Projektbeteiligten bereits weitgehend stabil, auch wenn der Fahrkomfort in Kurven noch nicht an einen menschlichen Chauffeur heranreicht. Auffällig ist das sehr defensive Verhalten, etwa vor Fussgängerstreifen, wo das Fahrzeug früh abbremst, selbst wenn sich Personen noch in einiger Entfernung befinden. Gesteuert wird der Betrieb zusätzlich aus einer Leitstelle, in der Operatorinnen und Operatoren die Fahrten überwachen und bei Bedarf aus der Ferne eingreifen können.

Der reguläre Betrieb mit fahrerlosen Fahrzeugen ist ab 2027 vorgesehen. Postauto plant, dass Fahrgäste in der Region ihre autonome Fahrt dann probeweise per App buchen können. Astra-Direktor Jürg Röthlisberger sieht im automatisierten Fahren eine grosse Chance und spricht dem Projekt das Potenzial eines "Gamechangers" zu. Es ist nicht der erste Versuch mit selbstfahrenden Fahrzeugen in der Schweiz, aber nach Umfang und Einsatzgebiet der bislang weitreichendste. Die Technologie soll schrittweise verfeinert und insbesondere für ländliche Regionen erprobt werden, in denen flexible, bedarfsgesteuerte Angebote die bestehende Grunderschliessung ergänzen könnten.