150 days, 15 countries, 15,000 km: Student cycles from Suzhou to Liverpool

21.07.2026

SUZHOU, China, July 21, 2026 /PRNewswire/ -- A University of Liverpool student has begun a 15,000-kilometre cycling journey from Xi'an Jiaotong-Liverpool University (XJTLU) in Suzhou in China to Liverpool in the UK, retracing the ancient Silk Road westward across 15 countries.

Luke Rimmer, an exchange student at XJTLU, set off from the University's Suzhou campus on the morning of 21 July 2026. Over roughly 150 days, he plans to travel through Xi'an Jiaotong University in Shaanxi province before arriving at the University of Liverpool in time for his graduation ceremony in December.

Luke Rimmer set off from XJTLU on 21 July 2026

The idea for the journey emerged during XJTLU's 20th anniversary celebrations in May, when the University's Human Resources Office organised a cycling event called "20 in Motion". Rimmer volunteered to lead the ride and guided more than 60 staff members from around the world along the route. After the event, he told people that he intended to wear his cycling jersey all the way home, later revealing that he planned to cycle from XJTLU back to Liverpool.

XJTLU held a send-off ceremony for Rimmer on 8 July 2026. Professor Youmin Xi, Executive President of XJTLU, presented him with a bicycle on behalf of the University.

Professor Xi said this was a remarkable feat that truly embodies XJTLU's spirit. "I wish him all the best!"

Explaining his motivation, Rimmer said: "I like to do hard things. I like to do things that challenge me and seem on the edge of what's possible. So, I thought I would cycle home and see the world as much as I can, and see all the beautiful countries."

For the journey, Rimmer is carrying first aid supplies, bike-repair equipment, spare tubes, and a solar panel for electricity in remote areas. He is also bringing a hat given to him by a Norwegian friend he met at XJTLU, and a huge flag printed by the University with a map of his route, which he plans to have signed along the way.

The journey also symbolically links XJTLU's two parent universities – Xi'an Jiaotong University and the University of Liverpool. In April 2026, XJTLU was awarded the Freedom of the City by Liverpool City Council, the city's highest civic honour, giving additional significance to Rimmer's cross-continental ride.

Photo - https://mma.prnewswire.com/media/3007000/Luke_Rimmer_XJTLU.jpg

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Zürcher Handelsgericht weist Grossteil von Palantirs Gegendarstellungs-Klage ab

15.06.2026

Der US-Datenkonzern Palantir hat in der Schweiz eine deutliche juristische Niederlage erlitten. Das Handelsgericht Zürich wies 22 von 23 beanstandeten Passagen in zwei kritischen Artikeln des Online-Magazins «Republik» zurück. Lediglich eine einzelne Formulierung muss die Redaktion korrigieren. Palantir und seine Schweizer Tochtergesellschaft wollten gerichtlich durchsetzen, dass umfangreiche Gegendarstellungen publiziert werden; dieses Anliegen ist nun weitgehend gescheitert. Nach dem Urteil muss der Konzern zudem den überwiegenden Teil der Verfahrenskosten tragen.

Ausgangspunkt des Rechtsstreits waren Recherchen, die im Dezember 2025 nach rund einjähriger Arbeit erschienen. Das Projekt von «Republik» und dem Recherchekollektiv WAV beleuchtete, wie Palantir über mehrere Jahre versucht hatte, bei Bundesstellen und dem Schweizer Militär Aufträge zu erhalten – ohne Erfolg. Die Journalisten werteten dazu Dutzende Gesuche nach dem Öffentlichkeitsgesetz sowie interne Unterlagen aus und kamen zum Befund, dass das Unternehmen trotz einer mehrjährigen Präsenz in der Schweiz keinen einzigen Regierungsauftrag gewinnen konnte. Diese Erzählung eines «Scheiterns» auf dem Schweizer Markt war nach Darstellung der beteiligten Reporter Auslöser für Palantirs juristische Offensive.

Die Redaktion hatte dem Unternehmen nach eigenen Angaben vor Veröffentlichung ausführliche Fragen geschickt und Führungskräfte interviewt. Palantir verlangte darüber hinaus eine detaillierte, punktweise Replik im Magazin, die über den Umfang der ursprünglichen Recherche hinausgegangen wäre. Als «Republik» dies ablehnte, reichte der Konzern Klage ein. Das Zürcher Handelsgericht stellte nun klar, dass nur eine von 23 umstrittenen Passagen eine Gegendarstellung erfordert. Damit bestätigt das Urteil, dass der Großteil der Berichterstattung über Palantirs vergebliche Akquisitionsversuche bei Schweizer Behörden auf einer zulässigen Auswertung amtlicher Dokumente beruht.

Palantir ist international vor allem durch den Einsatz seiner Software in militärischen und nachrichtendienstlichen Kontexten bekannt. Seit 2022 stellt das Unternehmen Plattformen zur Verfügung, die ukrainische Behörden und Streitkräfte bei der Auswertung von Lagebildern, der Zielidentifikation und der Logistik unterstützen. Die Systeme werden außerdem von US-amerikanischen und verbündeten Diensten im Nahen Osten genutzt, um iranische Aktivitäten etwa in Raketenprogrammen, beim Einsatz von Drohnen oder in Cyberoperationen zu analysieren. Direkte Geschäftsbeziehungen mit dem Iran bestehen nach Unternehmensangaben aufgrund von US-Sanktionen nicht. Das Zürcher Urteil könnte über die Schweiz hinaus Signalwirkung haben, nachdem die Recherche bereits in anderen europäischen Staaten Debatten über Nutzen und Notwendigkeit der Palantir-Technologie im staatlichen Bereich angestoßen hatte.