Die Weltreise des Kreuzfahrtschiffs „Odyssey“ ist in Kambodscha vorzeitig zu Ende gegangen. Der US-Anbieter Villa Vie Residences setzte den Betrieb des Schiffes aufgrund explodierender Treibstoffkosten aus. Für die Passagiere bedeutete dies ein abruptes Ende ihrer Reise und den Verlust ihres Zuhauses auf See.
Insgesamt waren mehr als 200 Bewohner aus rund einem Dutzend verschiedenen Ländern an Bord. Das Schiff sollte für diese Personen über einen Zeitraum von drei Jahren ein dauerhaftes Heim während einer Weltumrundung bieten. Nun müssen die Passagiere das Schiff verlassen und sind in Kambodscha gestrandet.
Die Entscheidung des Anbieters resultiert aus den massiv gestiegenen Kosten für den Schiffssprit. Diese finanziellen Belastungen machten die Fortführung der geplanten Route für Villa Vie Residences unmöglich. Es bleibt derzeit ungewiss, ob die „Odyssey“ jemals wieder ablegen wird.
Das Projekt zielte darauf ab, eine langfristige Wohnmöglichkeit auf den Weltmeeren zu schaffen. Durch den plötzlichen Stopp der Reise ist dieses Konzept für die betroffenen Hunderte von Passagieren vorerst gescheitert. Die wirtschaftlichen Faktoren der Treibstoffpreise erwiesen sich als zu riskant für den Betrieb.


